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EUROBIKE 2022

Die Zukunft des Fahrrads: Awards zeigen, was morgen wichtig wird

Friedrichshafen – Die Fahrrad- und E-Bike-Welt ist in Bewegung wie nie, und das trotz der großen Herausforderungen, mit denen Fahrradindustrie und -handel seit fast zwei Jahren konfrontiert sind. Deshalb ist es umso mehr eine Demonstration der kreativen Energie der ganzen Branche, dass 36 der 246 für den Eurobike-Award eingereichten Produkte der Experten-Jury einen Preis wert waren und sie sogar sieben Gold Awards für herausragende Innovationen vergeben konnten.

Bemerkenswert: Sechs der 36 Eurobike Awards gehen an Produkte aus dem Bereich Start-up. Die Messe zeigt so auch 2021 ihre Kompetenz in puncto zukunftsweisende Ideen, Konzepte und Technologie. Darin ist der Wandel hin zur Fahrrad-Mobilität schon abzulesen, den die Eurobike derzeit vollzieht.

Von der in die Nabe integrierten Zweigang-Schaltung für Kettenschaltungs-Räder über den endlich einfach überziehbaren Regen-Overall bis hin zur plastikfreien Trinkflasche: Die rund 250 eingesandten Produkte und Konzepte mit Ambitionen auf eine Auszeichnung sind in den unterschiedlichsten Anwendungen Problemlöser. Das jeweilige Potenzial dazu zu ermitteln, war auch dieses Mal eine anspruchsvolle Aufgabe für das Jury-Team. „Das war eine enorm harmonische Kombination an Expertise, die hier zur Preisvergabe zusammengekommen ist,“ erklärt Monika Sattler, Athletin, Beraterin und Trainerin für weibliche Führungskräfte und Mitglied der diesjährigen sechsköpfigen Award-Jury. „Ich schaue mir als Sportlerin bei den Produkten vor allem auch die tatsächliche Anwendbarkeit an – und da habe ich viele Dinge gesehen, welche die Fahrrad-Welt jetzt braucht.“ Die sechs Preisjurorinnen und -juroren kamen außerdem aus dem Designbereich, von verschiedenen Fachmedien, aus dem Ingenieurswesen und der Fachberater-Branche.

Jury-Mitglied Olaf Barski denkt, „dass wir durch die breite Abdeckung der Expertisen und dem Teamgeist in der Jury sehr gute Entscheidungen treffen konnten. Besonders freut mich als Designer nicht nur ein ästhetischer Anspruch an das Produkt, ich liebe es auch, wenn junge Entwickler sagen: 'Wir vergessen jetzt, was es gibt, und denken das Ding neu!'“ Barski spielt damit besonders auf die sechs Start-up-Auszeichnungen an, von denen eines sogar einen Gold Award zugesprochen bekam.

„Mich hat fasziniert, wie das Fahrrad neues Terrain erobert“, erklärt Bike-Journalist Marius Graber. „Jetzt fahren wir über Schnee und Wasser, und der Elektromotor hilft dabei. Und natürlich waren auch viele enorm praktische Dinge und spannende Innovationen für die urbane Mobilität darunter. Aber auch in Sachen Werkstatt gibt es tolle Entwicklungen“, so Graber, der auch im Schweizer Fahrradfachhandel arbeitet.

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Quelle: https://www.eurobike.com/

letzte Änderung: 15.02.2021