Mit dem richtigen Rad zur Arbeit

Während einer Fahrradtour hat man die Gelegenheit das Umfeld und die Natur in besonderem Maße zu genießen. Der Fahrtwind wirkt erfrischend und viele Wege laden zu ausgiebigen Radtouren ein. Doch welches Fahrrad eignet sich für welche Tour? Gibt es Unterschiede und was muss man beachten, damit Fahrer und Drahtesel die Tour meistern können?

Welche Radwege sind besonders schön?
Festzuhalten ist:
In keinem anderen europäischen Land laden so viele Radwege zu ausgiebigen Radtouren ein, wie in Deutschland. Im europäischen Vergleich findet sich in Deutschland das am besten ausgebaute Radwegenetz mit Wegen für kleine, große und ausgedehnte Touren, die mehrere Etappen enthalten.
Der wohl beliebteste Radweg ist der Elbradweg. Radler, die die gesamten 860 Kilometer des Radwanderweges zurücklegen, bekommen die Natur sechs unterschiedlicher Bundesländer zu sehen.
Weitere beliebte Radwege sind der Weser-Radweg mit rund 500 Kilometern Länge und der Ruhrtal-Radweg mit rund 230 Kilometern Länge. Natürlich laden darüber hinaus eine Vielzahl an Feld- und Waldwegen zu kleinen und großen Entdeckungstouren ein.

Welche Fahrradtypen gibt es?
Bei der Wahl der Strecke stellt sich die Frage, ob das vorhandene Fahrrad für die Strecke geeignet ist. Gerade längere Radwege mit mehreren Etappen haben sowohl flache als auch bergige Streckenabschnitte mit ausgebauten, asphaltierten Wegen und weniger befestigten Feldwegen. Grundsätzlich werden vier Radtypen unterschieden.
Das Hollandrad hat seinen Ursprung in den Niederlanden und bietet dem Radler eine sehr aufrechte Sitzposition. Arme und Handgelenke werden bei Fahren entlastet, da der Fahrer seinen Schwerpunkt sprichwörtlich "fest im Sattel" hat. Auf dem City- oder Trekkingrad sitzt der Radler nicht ganz so aufrecht, hat aber den Verkehr und die Umgebung gut im Blick. Ein fester Tritt in die Pedale ermöglicht ein schnelles Vorankommen. Da mehr Gewicht auf Schultern, Nacken und Armen lastet, wird die Wirbelsäule bei diesem Fahrradtyp entlastet. Das Mountainbike besticht durch einen kompakten Rahmen, eine gute Federung und breite Reifen. Es ist eher als Sportgerät für unwegsames Gelände zu sehen und entspricht daher oft nicht den Vorgaben der Verkehrssicherheit (zum Beispiel Lampen, Reflektoren, Schutzbleche). Das Rennrad ist etwas für Geschwindigkeitsliebhaber. Es ist sehr leicht und der Radler sitzt sehr gestreckt um den Luftwiderstand so gering wie möglich zu halten.

Welche Tourentypen gibt es und welches Fahrrad eignet sich für welche Tour?
Bei einem Blick auf die unterschiedlichen Tourentypen sollten Radler sich immer gut einschätzen können: Bin ich den Anforderungen gewachsen? Habe ich das richtige Rad?
Viele Touren gibt es in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen, die sich an der Geschwindigkeit, Geschick und der Kondition der Radler orientieren. Am Schwierigkeitsgrad der gewählten Tour
orientiert sich dann auch die Wahl des passenden Fahrrads.
Allgemeine Radtouren für Normalräder, also Holland- oder Trekkingräder gibt es in fünf unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Sie führen über asphaltierte Radwanderwege, bei denen je nach Kondition der Radler bei Steigungen geschoben oder geradelt wird.
Eine Rennrad-Tour richtet sich an Radrennfahrer, die in einer Gruppe auf asphaltierten, meist verkehrsarmen Straßenflott unterwegs sind.
Mountainbike-Touren führen Sportler durch unwegsames Gelände und haben je nach Schwierigkeitsgrad wachsende Anforderungen an Technik und Ausdauer der Biker.

 


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Hier der Vergleich von Mountain- und Trekkingbike für Sie:

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letzte Änderung: 07.06.2018