In römischer Zeit handelte es sich um die Straße XXIV, die einst „Emerita Augusta“, heute Mérida, mit „Asturica Augusta“, heute Astorga verband. Es war die wichtigste Handelsverbindung, die den Norden Spaniens mit dem Süden verband. Bereits zuvor diente diese Route als großer Handels- und Viehweg. Wir werden in traditionellen (oft einfachen aber ordentlichen) Hotels des Weges unterkommen und dort abends zusammen die landestypische Küche genießen.

Reisetermine

Ganzjährig möglich - beste Reisezeit Ende Februar bis Juni und September bis November

1. Tag: Ankunft in Sevilla
2. Tag: Stadtbesichtigung von Sevilla und Radübergabe
3. Tag: Italica - Real de la Jara 83 km
4. Tag: Areal de la Jara - Zafra 64 km
5. Tag: Zafra - Mérida 64 km
6. Tag: Mérida - Cáceres 84 km
7. Tag: Cáceres - Carcaboso 84 km
8. Tag: Carcaboso - Banos de Montemayor 50 km
9. Tag: Banos de Montemayor - Guijuelo 35 km
10. Tag: Guijuelo - Salamanca 50 km
11. Tag: Ruhetag und Besichtigung von Salamanca
12. Tag: Salamanca - Zamora 68 km
13. Tag: Zamora - Tabára 65 km
14. Tag: Tabára - Puebla de Sanabria 88 km
15. Tag: Sanabria - A Gudina 60 km
16. Tag: A Gudina - Oursen 89 km
17. Tag: Oursen - Silleda 65 km
18. Tag: Silleda - Santiago 43 km
19. Tag: Stadtrundgang in Santiago
20. Tag: Abreise

1. Tag: Ankunft in Sevilla am Flughafen

Selbständige Anfahrt mit dem Taxi zur Unterkunft (Eigenkosten)

2. Tag: Stadtbesichtigung von Sevilla und Radübergabe

Wir schlagen ein selbständige Stadtbesichtigung mit der famosen Giralda vor. Im Laufe des Tages werden dann die Leihräder von der Firma „bicigrino“ (sofern gebucht) übergeben.

3. Tag: Italica – Real de la Jara, ca. 83 km

Wir verlassen Sevilla auf Nebenstrassen, um den Stadtverkehr zu vermeiden. In Italica können Sie die Ruinen einer römische Siedlung besichtigen. Nun beginnt unsere Fahrt durch das fruchtbare Guadalquivir-Becken in die „Sierra Morena“, wo wir die Provinz von Sevilla verlassen.

4. Tag: Areal de la Jara – Zafra, ca. 64 km

Weiter geht es durch die Sierra Morena mit einigen auch steileren Anstiegen und dann relativ flach durch Feldlandschaften und Olivenhaine nach Zafra, das das kleine Sevilla der Extramadura genannt wird. Sie sollten den Abend zu einem Stadtrundgang nutzen.

 

5. Tag: Zafra – Mérida, ca. 64km

Die sehr abwechslungsreiche Etappe führt uns durch die Dehesas (kultivierte Steineichenwälder, in denen Schweine und auch Ziegen und Kühe gehalten werden), entlang weiter Weideflächen und über verschlafene Dörfer. Das Etappenziel ist die Römerstadt Mérida mit seiner bekannten Brücke und dem gut erhaltenen Theater.

6. Tag: Mérida – Cáceres, ca. 84 km

Zuerst geht es relativ flach durch kultiviertes Land und über kleine Dörfer weiter Richtung Norden. Sie machen dann einen kleinen (steilen) Abstecher nach Montánchez, der Hauptstadt der traditionellen Schinkenherstellung in Extremadura. Abends sollten Sie einen Stadtrundgang durch den von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Stadtkern von Cáceres unternehmen.

7. Tag: Cáceres – Carcaboso, ca. 84km

Es wird nun allmählich wieder bergiger. Wir überwinden mehrere  kleine Hügelketten, fahren ein Stück am Alcántara-Stausee entlang und überqueren einer der grössten spanischen Flüsse, den Tajo. Weiter geht es über ein römische Brücke und an der historischen Stadt Galisteo vorbei zum heutigen Etappenziel Carcaboso.

8. Tag: Carcaboso – Baños de Montemayor, ca. 50 km

Noch befinden Sie sich auf geringer Meereshöhe, aber Im Osten macht man bereits die Sierra de Gredos, ein 2600 m erreichendes Gebirge mit Granitgipfeln und Mischwäldern aus. Wir gelangen in die alte Römerstadt von Cáparra, von der nur noch der famose Triumphbogen zeugt. Wir fahren das Ambroz-Tal hoch und gewinnen allmälich an Höhe. Unser Etappenziel liegt bereits auf 800 m Höhe. Baños de Montemayor war schön bei der Römern ein Thermalbad, das auch in modernen Zeiten den Wasserreichtum nutzt. Wir können also am Nachmittag ein vitalisierendes Bad nehmen.

9. Tag: Baños de Montemayor – Guijuelo, ca. 35 km

Heute steht eine kurze, aber bergige Etappa auf dem Programm. Am Ortsaugang von Baños treffen wir auf das best erhaltene Originalstück der alten Römerstrasse. Auf 3 km zieht sich die Pflastertrasse auf den Pass von Béjar hoch und wir betreten Kastillien. Sie sind nun bald am Rand der Meseta, der mächtigen Inlandhochebene Spaniens, die sich auf Hunderte von Km nach Westen und Norden erstreckt. Guijuelo, unser Ziel, ist die Hauptstadt des Schinkens Kastilliens mit ihren riesigen Speichern, in denen der Schinken luftgetrocknet wird.

10. Tag: Guijuelo - Salamanca, ca. 50 km

Immer auf 900- 1000 m Meereshöhe geht es flach durch Reste von Dehesas und Feldlandschaften. Im Osten sieht man weiterhin das mächtige,oft noch verschneite Gredos-Gebirge vor uns. Am Nachmittag kommen wir dann in Salamanca der monumentalsten Stadt Spaniens, die zum Weltkulturerbe erklärt wurde, an.

11. Tag: Ruhetag und Besichtigung von Salamanca.

12. Tag: Salamanca – Zamora, ca. 68 km

Weiter geht es durch die Meseta bis nach Cubo del Vino, wo sie  langsam ins Duero-Tal mit seinen bekannten Weinanbaugebieten abfällt. Es handelt sich um eine flache und schnelle Etappe, so dass bald das ummauerte Zamora vor uns liegt. Nachmittags unternehmen Sie einen Stadtrundgang durch Zamora, das vielleicht nicht so bekannt wie Cáceres oder Salamanca, aber auch reich an historischen Bauwerken ist. Zamora gilt als das Zentrum der Romanik Zentralspaniens.

13. Tag: Zamora – Tabára, ca. 65 km

Sie verlassen nun bald die klassische Route der Silberstraße, die von hier aus Richtung Norden nach Gijón zur Atlantikküste führt und fahren auf der motzarabischen, der Pilger-Route Richtung Santiago weiter. Es handelt abwechslungsreiche Etappe durch Wälder und Kulturland in der Nähe der portugiesischen Grenze.

14. Tag: Tabára – Puebla de Sanabria, ca. 88 km

Wir fahren am Tera-Fluss und seinen Kanälen ein weites Tal entlang, bis wir eine hügelige und bewaltete Region grosser Staussen erreichen. Etappenziel ist Puebla de Sanabria mit seinem schönem auf einem Hügel gelegenen Altstadtkern mit typisch kastilischen Häusern und großer Burganlage, der einen Rundgang am Abend wert ist.

15. Tag: Sanabria – A Gudiña, ca. 60 km

Es handelt sich um eine relativ kurze, aber bergige Etappe, mit 2 steilen Anstiegen, die uns nach Galicien bringt. Sie können auch einen Abstecher zum grössten Binnensee Spaniens in der Nähe von Sanabria einplanen. Dann geht es durch eine wuchtige immer grüner werdende Berglandschaft und an einsamen Dörfern vorbei nach A Guidiña, unserem Etappenziel.

16. Tag: A Gudiña - Ourense, ca. 89 km

Diese lange, landschaftlich sehr schöne, wieder sehr bergige Etappe führt uns in ständigem Auf und Ab durch das typische grüne Hügelland von Galizien, das gegenüber der trockeneren kastilischen Hochebene von atlantischem Einfluss geprägt ist. Wir sollten die lange Abfahrt ins Miño-Tal und Ourense, das nur noch auf 100 m Meereshöhe liegt, nicht versäumen. Am Abend machen wir einen kurzen Stadtgang durch das monumentale Ourense mit seiner römischen Brücke über den Miño.

17. Tag: Etappe 14: Ourense – Silleda, ca. 65 km

Zuerst fahren wir am Miño entlang, um dann wieder ins gallizische Bergland aufzusteigen. Durch einsame Landschaften und abgelegene Dörfer sammeln wir unermüdlich Höhenmeter. Silleda, eine Kleinstadt, die die grösste überdachte Strasse Spaniens beherbergt, lässt uns dann einen Steinwurf von Santiago.

18. Tag: Silleda – Santiago, ca. 43 km

Die letzte Etappe zum großen Ziel führt uns durch Kultur-und Waldlandschaften und über typische galicische Streusiedlungen mit ihren kleinen Bauerngärten und den berühmten Hórreos (Maisspeicher). Bevor wir in die Stadt einziehen noch kurze Besichtigung der Kirche Santa Maria de Sar, ein zu entdeckendes architektonisches Wunder. Nachmittags werden wir dann ausführlich Santiago besichtigen.

19. Tag: Stadtrundgang in Santiago und Rückgabe der Räder (falls gebucht)

Heute haben Sie Zeit in Santiago. Lassen Sie alles noch einmal auf sich wirken. In Santiago gibt es aber auch die Möglichkeit einen Ausflug zum Kap Finisterre zu buchen. Das „Ende der Welt“ ist bei vielen Jakobspilgern noch eine letzte Sehnsucht. Fahren Sie auf einer Tagestour mit Bus die Costa Morge entlang. Lernen Sie Muros und Muxia und den Wasserfall in Ezaro kennen. (Dauer des Ausfluges ca. 10 bis 12 Stunden)

20. Tag: Ende der Reise

Selbstständige Fahrt zum Flughafen in Santiago und Rückflug.

  • Alle Hotelübernachtungen in mitteklassehotels aber auch Pensionen / Gasthäusern mit Halbpension
  • Zimmer mit Du/WC
  • Roadbook und tracks

Nicht enthaltene Leistungen:

  • Eventuelle Eintrittspreise sind nicht inbegriffen.
  • Flug gerne unterbreiten wir Ihnen ein Flugangebot
  • Leihfahrrad 400,00 EUR
  • Ausflug Finisterre (vor Ort buchbar – Preis ca. 45,- EUR)
Preis pro Person im Doppelzimmer ab 2 Personen 1.980,- €
Preis pro Person im Doppelzimmer ab 3 Personen 1.930,- €
Preis pro Person im Doppelzimmer ab 4 Personen 1.890,- €
EZ-Zuschlag

Reisetermine

Ganzjährig möglich - beste Reisezeit Ende Februar bis Juni und September bis November

Profil

Unsere Radtour, die wir mit einem befreundeten Partner aus Spanien durchführen, können Sie mit dem Mountain oder dem Trekkingrad durchführen. Sie sollten gute Kondition haben und in der Lage sein am Tag zwischen 5 bis 7 Stunden.

Rad zu fahren. Sie sollten ein routinierter Radfahrer sein, denn Sie fahren ohne Gepäck- und Begleitservice. D.h. Sie sollten auch Ihr Gepäck in Ihren Satteltaschen auf ein nötigstes begrenzen. Ist es nicht so. Wir haben stets immer viel zu viel dabei! Natürlich haben wir eine Notfall-Nummer für Sie, wenn Sie unterwegs Hilfe bzw. Support benötigen.

Info

Wir können Ihnen auch ein Angebot mit Gepäcktransport anbieten. Dies macht Sinn, wenn Sie evtl. 3 bis 5 Teilnehmer sind.

Deutsche Staatsbürger benötigen einen Personalausweis oder Reisepass. Für Bürger aus anderen Staaten können andere Einreise- und Visabestimmungen gelten.

Mindestteilnehmer

Mindestbeteiligung: Mind. 2, Stornostaffel A (ohne Flug) und C inkl. Flug