"Maine Winzerhoftour"

Wer den Main-Radweg und den Frankenwein kennenlernen will, ist auf dieser Reise richtig. Von Schweinfurt bis Aschaffenburg entdecken Sie den schönsten Teilabschnitt des Mainradweges. Hier im fränkischen Weinland prägt der Wein nicht nur die Landschaft sondern auch die Lebensart der Menschen. Das Kultivieren der Reben spielte hier seit über 1200 Jahren eine wichtige Rolle. Freuen Sie sich darauf, den berühmten Frankenwein in seinen vielen Facetten kennen zu lernen. Einen leichten Bacchus oder Müller-Thurgau, eine fruchtige Scheurebe oder den Klassiker unter den Frankenweinen, den Silvaner, der im Fränkischen Weinland in unvergleichlicher Qualität gedeiht. Eine eindrucksvolle Bühne für die hervorragenden fränkischen Weine bieten dabei die Vinotheken, die Sie besuchen werden. Mit delikaten Weinen und außergewöhnlicher Architektur sind sie ein Erlebnis für alle Sinne. Sie übernachten zum Start und am Ende Ihrer Reise im guten Mittelklassehotel und unterwegs auf ausgesuchten Weingütern und Weinhotels. Selbstverständlich können Sie sich dabei vor Ort ein eigenes Bild über das Können der Winzer machen, denn diese Reise beinhaltet sogar 3 Weinproben. So genießen Sie fränkische Gastlichkeit, herrliche Weine und unterwegs einen sehr gut beschilderten flachen Radweg.

Anreise:

  • Saison 1: 20.04.2019 - 09.05.2019, 01.09.2019 - 06.10.2019
  • Saison 2: 10.05.2019 - 31.08.2019
1. Tag Anreise Schweinfurt
2. Tag Schweinfurt - Sommerach 40 km
3. Tag Sommerach - Sommerhausen/Ochsenfurt 35 km - 42 km
4. Tag Sommerhausen/Ochsenfurt - Karlstadt 41 km - 48 km
5. Tag Karlstadt- Homburg 28 km | 42 km | 58 km
6. Tag Homburg - Bürgstadt 46 km
7. Tag Bürgstadt - Aschaffenburg 46 km
8. Tag Abreise oder Verlängerung


1. Tag: Schweinfurt Anreise

Reisen Sie heute frühzeitig an, dann haben Sie noch Zeit das sehenswerte Georg Schäfer Museum zu besuchen. Seit dem Jahr 2000 präsentiert das Museum Georg Schäfer die weltweit bedeutendste Privatsammlung der Kunst des 19. Jahrhunderts aus dem deutschsprachigen Raum. 

2. Tag: Schweinfurt - Sommerach, ca. 40 km

Vergnügt schwingen Sie sich auf die Räder. Nach 18 km tauchen bei Wipfeld die ersten Weinberge auf. Eine wunderschöne Radstrecke führt Sie durch kleine Weindörfer ins Herzstück des Fränkischen Weinlands durch die Volkacher Mainschleife, die größte zusammenhängende Weinbauregion Frankens. Freuen Sie sich auf den malerischen Ort Sommerach, auf barocke Bürgerhäuser und fachwerkverzierte Winzerhöfe. Besuchen Sie am Nachmittag den Winzerkeller, die älteste Winzergenossenschaft Frankens. Neben den ausgezeichneten Weinen des Winzerkellers entdecken Sie das Weinreich. Freuen Sie sich auf die "Kostbar" mit Weinberatung, Weinverkauf und Weinausschank, auf die "Sommerbar" zum Entspannen und auf die Weinschule - die einzige Schule, in der Weingenuss nicht nur erlaubt, sondern Pflicht ist. Nehmen Sie am Nachmittag an einer geführten Weinbummeltour teil. Freuen Sie sich auf eine kurzweilige Tour durch Natur, Weinschule und Winzerkeller, bei der Sie Wissenswertes über die Sommeracher Weinberge, über die hundertjährige Geschichte des Winzerkellers und die Handwerkskunst der Winzer erfahren (jeden Freitag, Samstag und Sonntag um 15 Uhr).

3. Tag: Sommerach - Ochsenfurt/Sommerhausen, ca. 35 km bis 42 km

Zwischen Dettelbach und Kitzingen: Lassen Sie sich faszinieren von der fast vollständig erhaltenen Stadtmauer, von vielen kleinen Türmchen, von den Kopfsteinpflastergassen und von malerischen Häuserzeilen mit Fachwerk aus der Spätgotik und Renaissance. Staunen Sie über den historischen Marktplatz geprägt von fränkischen Fachwerkhäusern, imposanten Bürgerhäusern und dem Renaissance-Rathaus. Besuchen Sie die architektonischen Glanzlichter: die Stadtkirche Petrini mit ihrem mächtigen Portal des fränkischen Barock und die spätgotische Kirche St. Johannes mit ihrer berühmten Kreuzkapelle von Balthasar Neumann. Über Marktbreit mit wunderschönem Emsemble aus Maintor und Malerwinkelhaus (erbaut ca. 1600 n.Chr.) Bewundern Sie das neue Rathaus von 1515 mit Lanzentürmchen und kunstvoller Figuren- und Monduhr in Ochsenfurt, ehe Sie nach Sommerhausen weiterradeln. Der alte Ortskernvon Sommerhausen, mit stattlichen Bürger- und Winzerhäusern, ist umgeben mit einer noch gut erhaltenen Wehrmauer. Ein fränkisches Weindorf wie aus dem Bilderbuch. Sie übernachten beim Winzer, schauen ihm bei der Arbeit über die Schulter, bestaunen seinen Weinkeller und probieren die edlen Tropfen seines Schaffens. Übernachtung in Ochsenfurt oder Sommerhausen.

4. Tag: Ochsenfurt/Sommerhausen - Karlstadt, ca. 41 km bis 48 km

Nur wenige Kilometer stehen auf dem Tagesprogramm, aber auch großartige Pausenziele. Lassen Sie sich begeistern von dem romantischen Ortsbild von Eibelstadt, dessen historische Stadtmauer viele Sehenswürdigkeiten umschließt. Direkt neben dem Radweg an den Steilhängen zum Main wachsen so bekannte Lagen wie Teufelskeller, Pfülben, Marsberg und Sonnenstuhl und geleiten Sie nach Würzburg. Staunen Sie über den Marktplatz, das Rathaus, die alte Mainbrücke, die imposante Festung sowie über die Marienkapelle mit ihren Sandsteinfiguren von Tilman Riemenschneider. Höhepunkt ist die ehemals fürstbischöfliche Residenz, die 1720 - 1744. In ihrer Geschlossenheit gilt Sie heute als eine der schönsten Schlossbauten des süddeutschen Barocks. Über Veitshöchheim radeln Sie anschließend nach Thüngersheim. Gerne wird der kleine Weinort auch als „Feinkostladen Frankens“ bezeichnet. Neben den fränkischen Hauptsorten Müller-Thurgau und Silvaner werden hier auch Spezialitäten wie Grauer Burgunder, Weißer Burgunder und Rieslaner angebaut. Über Himmelstadt mit kleinem ökologischen Weinlehrpfad radeln Sie ins sehenswerte Karlstadt. Gehen Sie auf Entdeckungsreise in der von alten Mauern, Türmen und Toren umgebenen Altstadt.

5. Tag: Karlstadt - Homburg, ca. 28 km | 42 km | 58 km

Abwechslungsreich ändert sich nun die Landschaft und der charakteristische Weinbau weicht Schatten spendenden Wäldern direkt am Radweg. In nur 10 Minuten Fahrzeit (Karlstadt-Gemünden) oder 25 Minuten Fahrzeit (Karlstadt-Lohr) mit der Maintalbahn können Sie die heutige Tagesetappe abkürzen. Egal wie Sie sich entscheiden, Lohr wird Sie mit dem Charme seiner märchenhaften Altstadt empfangen. Besuchen Sie das Spessartmuseum im alten Schloss oder das kleine Schulmuseum. 28 idyllische Radkilometer warten anschließend noch auf Sie. Direkt am Fluss verläuft der schöne Radweg über Marktheidenfeld mit sehenswerter Pfarrkirche und Franck-Haus (1745 vom reichen Weinhändler Franz Valentin Franck erbaut). Freuen Sie sich auf den romantischen Weinort Homburg und auf die Weinberge, die jetzt wieder das Landschaftsbild bereichern. Mit seinen hervorragenden Weinlagen "Edelfrau " und "Kallmuth" erzeugen die Homburger Winzer Spitzenerzeugnisse des begehrten Frankenweins: erdig, feurig und mit zartem Mandelgeschmack.

6. Tag: Homburg - Bürgstadt, ca. 46 km

Ganz nah rücken heute wieder die bewaldeten Hügel aneinander, durch die sich der Main hindurchschlängelt. Vorbei an Wertheim mit anmutigen Fachwerkhäuschen und verwinkelter Altstadt radeln Sie meist direkt am Ufer und genießen Natur pur. Erst bei Bürgstadt entdecken Sie wieder Weinreben und Weinstöcke, an denen jetzt größtenteils Rotweintrauben reifen. Bekannt ist Bürgstadt für seinen hervorragenden Wein, vielleicht gerade deshalb, weil der Weinbau hier noch mit der Liebe des privaten Winzers betrieben wird. Bürgstadt zählt mit nahezu 75 ha Rebfläche zu den größten Weinorten am Untermain. Freuen Sie sich auf einen hübschen fidelen Weinort, auf kleine Köstlichkeiten in den Häckerwirtschaften, auf den Rotwein Wanderweg und auf die Martinskapelle mit einzigartiger Innenbemalung.

7. Tag: Bürgstadt - Aschaffenburg, ca. 46 km

Nur ein Katzensprung und Sie sind in Miltenberg, das sich mit seinen Fachwerkhäusern voller Stolz präsentiert! Staunen Sie über den herrlichen Marktplatz - besser bekannt als „Schnatterloch“ und über das Gasthaus zum Riesen, die älteste Fürstenherberge Deutschlands. Parallel zum Rotwein-Wanderweg radeln Sie nach Großheubach, wo schon seit 1254 der Wein das Leben im Ort bestimmt. Noch heute wachsen wie seit Jahrhunderten die Reben überwiegend auf dem steilen Natursteinterrassen, wie sie nur am Untermain zu finden sind. Diese Trockenmauern dienen als natürliche Hitzespeicher und schaffen ein für die Rebstöcke überaus günstiges Kleinklima. Der verwitterte Buntsandsteinboden ist dabei Grundlage für die edlen roten Rebsorten Blauer Spätburgunder, Frühburgunder, Portugieser oder St. Laurent, aus denen feurige, samtige und körperreiche Rotweine gedeihen. Auf flachen Wegen rollen Sie geschwind über Klingenberg, wo ebenfalls hervorragende Rotweine angebaut werden, bis zum Sandsteinschloss Johannisburg in Aschaffenburg.

8. Tag: Aschaffenburg Abreise

Heute endet Ihre schöne Weinreise nach dem Frühstück in Aschaffenburg. DB Rückreise möglich. Falls Sie zurück zum Starthotel nach Schweinfurt möchten, empfehlen wir Ihnen unseren praktischen Rücktransfer-Service (Abfahrt jeden Mi, Sa und So um 9 Uhr, Dauer ca. 2 Stunden).



Reiseleistungen:
  • Übernachtungen: 2 x komfortable Mittelklassehotel (Schweinfurt & Aschaffenburg) und 5 x Weingüter/ Weinhotels
  • 3 x Weinprobe/ Kellerbesichtigung in Sommerach, Homburg und Bürgstadt
Rundum-Sorglos Service:
  • Übernachtung mit Frühstück
  • Zimmer mit D/Bad/WC
  • Gepäcktransport
  • Radwanderkarte mit eingezeichneter Route
  • Detaillierte Routenbeschreibung
  • Tipps zur Reisevorbereitung
  • Touristische Informationen
  • 7-Tage-Hotline-Service


Preis p. P. im DZ, Saison 1 579,- €
Preis im EZ, Saison 1 794,- €
Preis p. P. im DZ, Saison 2 628,- €
Preis im EZ, Saison 2 843,- €
Fahrräder:
Tourenrad 70,- €
Elektrorad 180,- €
Zusatzübernachtungen:  
Preis p. P. im DZ in Schweinfurt  53,- €
Preis im EZ in Schweinfurt  89,- €
Preis p. P. im DZ in Aschaffenburg  60,- €
Preis im EZ in Aschaffenburg  83,- €
Rücktransfer Schweinfurt (jeden Mittwoch, Samstag & Sonntag; Abfahrt um 9.00 Uhr) 50,- €

Wissenswertes zur Main Winzertour:

Nachfolgend finden Sie konkrete Informationen zur Fahrradreise Main Winzertour. Sollten Sie weitere Fragen zu dieser Reise haben, so rufen Sie uns ganz einfach an: Tel.: 06421 - 886890.

 

Anreisemöglichkeit mit der Bahn:

Schweinfurt ist von allen größeren Städten in Deutschland gut mit der Bahn zu erreichen. Unsere Partnerhotels erreichen Sie vom Bahnhof aus am besten mit einer kurzen Taxifahrt.

Aktuelle Fahrplanauskünfte und Preisinformationen finden Sie ganz praktisch unter www.bahn.de bzw. unter www.hvv.de


Parkmöglichkeiten am Anreisehotel in Schweinfurt:

Unsere Vertragshotels in Schweinfurt verfügen über eine hoteleigene abgeschlossene Tiefgarage zum Preis von ca. € 8,00/Tag oder kostenfreie Parkmöglichkeiten vor oder hinter dem Hotel.

Rückfahrt zum Starthotel:

Jeden Mittwoch, Samstag und Sonntag besteht die Möglichkeit, per Transfer mit einem Kleinbus (mit Fahrradtransportanhänger) nach Schweinfurt zurück zu fahren (Abfahrt ca. 09:00 Uhr, Fahrdauer ca. 1,5 Stunden). Der Fahrer kommt zu Ihrem Hotel und hat Platz für Sie, Ihr Gepäck und ggfs. für Ihr privates Rad. Er fährt Sie zurück bis zu Ihrem Starthotel und sorgt so für einen perfekten Rückreiseservice ohne lästiges Umsteigen oder Kofferschleppen.

Beschaffenheit der Radwege:

Als bundesweit erste Radroute ist der Main-Radweg vom ADFC im Jahr 2008 mit fünf Sternen prämiert worden. Wichtige Kriterien für diese Auszeichnung waren die fast durchgängige Asphaltierung und die nahezu autofreie Wegeführung. Der durchgängig ausgeschilderte Radweg verläuft meist am Mainufer und ist ohne nennenswerte Steigungen. 

Verfügbare Leihräder:

Wünschen Sie ein Velociped-Leihrad für die Tour, so steht es am Hotel für Sie bereit. Zur Auswahl stehen Ihnen Damen- und Herrenräder entweder mit 7-Gang-Nabenschaltung und Rücktrittbremse oder 27-Gang-Kettenschaltung und Freilauf sowie Elektroräder. Alle Damenräder haben einen tiefen Durchstieg und Herrenräder stehen in verschiedenen Rahmengrößen zur Auswahl. Die Damenräder sind passend für alle Radfreunde ab 150 cm Körpergröße und Herrenräder ab 165 cm. Ihren Radwunsch geben Sie ganz einfach bei der Buchung bekannt.

7 Tage Hotline Service:

Wenn die Fahrradkette gerissen ist, Überschwemmungen die Weiterfahrt unmöglich machen oder sonstige böse Überraschungen auf Sie warten: Wir sind 7 Tage die Woche für Sie erreichbar und organisieren schnellstmöglich Hilfe

Reisehighlights:

Schweinfurt

Marktplatz

Wie schon im Mittelalter ist der Marktplatz noch heute ein zentraler und belebter Ort des städtischen Handels. Noch immer kommen an den Markttagen Gemüse- und Obstbauern aus dem Landkreis Schweinfurt auf den Schweinfurter Markt, um ihre Waren anzubieten. Markttage: Di und Fr 11-18.30, Mi und Sa 7-14 Uhr

Rathaus

An der Südseite des Marktplatzes steht mit dem historischen Rathaus das wohl bedeutendste und schönste Gebäude der Stadt. Es wurde in den Jahren 1570-1572 von Nikolaus Hofmann (Halle/Saale) erbaut und gilt als eines der wichtigsten profanen Renaissance-Bauwerke Süddeutschlands. Doch auch Elemente der Spätgotik klingen in der Architektur noch an. Wie durch ein Wunder überstand das Schweinfurter Rathaus sämtliche Katastrophen und Kriege der Jahrhunderte – vom Dreißigjährigen Krieg bis zu den Bombennächten der vierziger Jahre. Das meistfotografierte Gebäude der Stadt, das wie kein anderes die reichsstädtische Vergangenheit Schweinfurt dokumentiert, ist also nach wie vor ein zentraler Ort des urbanen Lebens. Die historischen Räume werden für repräsentative Zwecke genutzt, in der Eingangshalle werden wechselnde Kunstausstellungen präsentiert.

Sommerach

Sommerach, ein historisch gewachsener Weinort mit rund 1.450 Einwohnern, liegt an der südlichen Mainschleife auf der romantischen Weininsel. Sommerach gehört zu den schönsten Dörfern Bayerns und Deutschlands. Sommerach hat das geschafft. Beim Dorfwettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden" wurde der Weinort auf Landesebene 2012 und auf Bundesebene 2013 mit der Goldmedaille ausgezeichnet! Betritt der Besucher das Dorf, ist er sofort gefangen von einer barocken Bilderbuchkulisse. Ein Ensemble von stolzen Bürgerhäusern und schmucken Fachwerkbauten verleihen dem Ort seinen besonderen, malerischen Reiz. Fast fühlt man sich um Jahrhunderte zurückversetzt. Schon seit dem 11. Jahrhundert ist die Lebensader des Dorfes der Wein. Er hat die hiesige Lebensart und Atmosphäre seither geprägt. 180 Winzerfamilien pflegen 250 ha Weinberge. Neben dem über 100-jährigen Winzerkeller, der ersten Winzergenossenschaft Frankens, erzeugen 30 weitere Weingutsbetriebe hervorragende und bekömmliche Weine in den Lagen Katzenkopf, Engelsberg und Rosenberg. Vom leichten, spritzigen Sommerwein bis hin zu erlesenen Tropfen - es sind von der Sonne und Muschelkalkboden verwöhnte Weine. Deshalb lautet das Motto der Gemeinde: Sommerach, der Weinort zum Verweilen!

Sommerhausen

Sommerhausen, ein fränkischer Sonderfall", so überschrieb der Schriftsteller Horst Krüger seinen Aufsatz über Sommerhausen. Selten finden Sie eine Ortschaft, deren Ambiente so von Winzern, Bauern und Künstlern geprägt wurde, wie Sommerhausen. Essen, trinken und übernachten können Sie überall, aber wo finden Sie dazu erlesenen Schmuck wertvolle Antiquitäten Galerien mit zeitgenössischer Kunst Kunstwerke aus Glas und Keramik, Kunsthandwerk und Kunstgewerbe? Wo können Sie interessante Märkte besuchen, Seminare veranstalten, Konzerte hören, oder abends ins Theater gehen? Und all dies in einem von einer Stadtmauer umgebenen Ort, in dem mittelalterliches Flair sich mit dem Leben unserer Zeit glücklich verbinden – in Sommerhausen. Der alte Ortskern Sommerhausens ist von zum Teil stattlichen Bürger- und Winzerhäusern geprägt, deren Bauzeit bis ins 15. Jahrhundert reicht. Er ist von einer guterhaltenen Wehrmauer umgeben. Der dazu gehörige Wehrgraben ist heute zum größten Teil aufgefüllt. Am Ortsausgang nahe dem Schloss führt die Hauptstraße durch das Ochsenfurter Tor in Richtung Ochsenfurt. Eine "welsche" Haube mit Glöckchen krönt das Tor. Noch bis 1945 waren die alten Eichen-Torflügel mit "Einschlupfpförtchen" vorhanden. Für die Fußgänger wurden nach dem Krieg links und rechts Durchlässe geschaffen. Vom Ochsenfurter Tor führt ein Pfad zwischen der Mauer des Schlossgartens und der Stadtmauer zur Ruine des "Kalkturmes" und von dort zum "Bürgerturm", wegen seiner Dacheindeckung mit roten Ziegeln auch "Roter Turm" genannt. Er diente früher als Gefängnis für den Vollzug der vom Schultheiß und Rat verhängten Strafen. Ein Stück weg weiter kommt man zu einem Mauerdurchlass mit dem Flurersturm, in dem Maler Karl Großberg wohnte. Er war ein Vertreter der sogenannten "Neuen Sachlichkeit". Seine Bilder hängen in vielen Museen, u.a. auch im "Kulturspeicher" der Stadt Würzburg. Sommerhausen hat eine denkwürdige Geschichte, von der nicht nur das oben gesagte, sondern auch die alten Häuser und stille Winkel erzählen.

Thüngersheim

Die städtebauliche Struktur des Winzerortes aus der Zeit Julius Echters (1581) bildet eine eindrucksvolle Einheit. Einschließlich der Ortsbefestigung und der Leiterstruktur von Straßen und Gassen prägen neben markanten öffentlichen Gebäuden kompakte, private Anwesen Vielfalt und Eigenart des Altortes. Ein dichtes Nebeneinander von Wohn- und Geschäftshäusern mit Abseiten zur Produktion von Wein, mit den Ställen, Remisen und Scheunen bilden eine einmalige Struktur. Sie stehen mit dem Giebel oder mit der Traufe zum öffentlichen Raum und stellen ein historisches Ganzes dar. So sind auch noch einige sehr gut erhaltene, oder wieder vollständig restaurierte Fachwerkhäuser in den verwinkelten Gassen des Altortes zu finden.

Historische Kelter: Über Jahrhunderte wurden Weintrauben ausgepresst, indem die Maische mit den Füßen gestampft wurde. Doch bereits bei den Römern kamen hölzerne Hebelpressen zum Einsatz, so genannte Kelterbäume oder Baumkeltern. Nördlich der Alpen wurde diese Technik vermutlich direkt von den Römern übernommen; möglich ist jedoch auch eine Wiederbelebung des Kelterbaumes im Rahmen der frühmittelalterlichen Klosterkultur. Die Trauben wurden mit Bohlen und Hölzern abgedeckt und durch herunterschrauben der Spindel ausgepresst, d.h. gekeltert. Kurz nach dem Ortsausgang von Thüngersheim, direkt an den Weinbergen gelegen, steht solch eine Historische Kelter. Um sie vor Witterungseinflüssen zu schützen wurde sie gleich nach der Aufstellung mit einem Schutzdach versehen.

Homburg am Main

Auf über 1200 Jahre Geschichte kann der reizvolle Ort im Frankenland zurückblicken, dessen Rebhänge und Bauwerke seit jener Zeit auf das liebliche Maintal hinabblicken bis hinüber zu den Ausläufern des Spessartwaldes. Homburg mit seinen hervorragenden Weinlagen "Edelfrau " u. "Kallmuth". Zwei berühmte Weinlagen, Spitzenerzeugnisse des begehrten Frankenweins, sind mit dem Namen Homburg eng verschmolzen. So fremdartig der Name Kallmuth, so extravagant auch der Wein. Erdig, feurig und mit zartem Mandelgeschmack. Der Name Kallmuth kommt aus dem lateinischen "Calvus mons - kahler Berg". Daraus wurde bald "Calmunt" und später "Kallmuth". Die Edelfrau, an der Straße nach Würzburg gelegen, erinnert uns ebenso wie das malerische Schloss an Homburgs Ritterzeit. Anmutig und blumig der Geschmack ihrer Weine, nicht minder nachhaltig und glutvoll. Eine Hauptattraktion ist das "Homburger Weinfest", das jedes Jahr am letzten Juli-Wochenende und am ersten August-Wochenende stattfindet. Ebenso zieht der Weinwandertag immer am letzten Sonntag im Juni viele Wanderer aus ganz Deutschland an.

Bürgstadt + Miltenberg

Bürgstadt

Bürgstadt ist geprägt vom Weinbau und bekannt vor allem für seinen hervorragenden „Roten“ - unter Weinkennern ein echter Geheimtipp! Die besten Voraussetzungen für den Weinbau bieten der rote Buntsandstein als idealer Boden sowie das milde Klima im Maintal. In den tief in der Tradition verwurzelten Häckerwirtschaften, von denen fast immer eine geöffnet hat, können Sie den guten Schluck in ganz besonderer und geselliger Atmosphäre genießen. Wenn Sie dann immer noch nicht genug vom Wein haben, empfehlen wir Ihnen eine geführte Weinberg-Erlebnis-Wanderung. Hier erfahren Sie garantiert Dinge über den Weinbau, die Ihnen bislang verborgen blieben. Zeugen der langen Ortsgeschichte Bürgstadts sind allen voran die berühmte Martinskapelle aus dem 10. Jahrhundert mit ihrer kunstvollen Armenbibel aus dem späten 16. Jahrhundert, das Rathaus aus der Renaissance, eine jungsteinzeitliche Ringwallanlage, die Ruine der Centgrafenkapelle aus dem 30jährigen Krieg und das liebevoll gestaltete Museum mit seinen Schwerpunkten Weinbau und Steinbearbeitung. Bürgstadt hat fast 60 km ausgebaute Wanderwege, dazu markierte Nordic Walking-Strecken durch Wald und Weinberge und liegt an herrlichen Radwegen. Sportlich aktiv bleiben Sie auch beim Schwimmen im beheizten Freibad, bei Tennis und Squash, Angeln, Kegeln und Boule.

Miltenberg

1237 erstmals urkundlich erwähnt, blickt die Stadt auf eine bewegte Geschichte zurück. Weinbau, Weinhandel, Schifffahrt, Fischerei, Holz- und Steinindustrie bildeten neben Handel und Handwerk die wichtigsten Wachstumsmotoren. Die günstige Lage an der alten Handelsstraße Nürnberg-Frankfurt und das Stapelrecht bescherten Miltenberg schon früh wirtschaftliche Blütezeiten. Im frühen 19. Jahrhundert büßte die Stadt ihre zentrale Lage im Kurstaat Mainz jedoch ein und lag von nun an am Rande des Königreiches Bayern. Die großen Phasen der Stadtentwicklung waren vorbei und so konnte das mittelalterliche Stadtbild bis heute erhalten werden. Heute erkennt der Betrachter die frühere Bedeutung Miltenbergs an den prächtigen Fachwerkbauten, wie zum Beispiel am Alten Marktplatz - besser bekannt als „Schnatterloch“ - oder am „Gasthaus zum Riesen“, der ältesten Fürstenherberge Deutschlands. Das Schwarzviertel, der älteste Teil der Stadt, schmiegt sich eng zwischen Main und Greinberg. Eine perfekte Kulisse für schaurige Geschichten und Legenden, denen Sie auf einer Stadtführung lauschen können. Unbedingt einen Besuch wert sind die beiden Museen der Stadt, das Museum.Stadt.Miltenberg, das 1999 mit dem Bayerischen Museumspreis ausgezeichnet wurde und dem Museum.Burg.Miltenberg, das 2012 mit dem Förderpreis der Kulturstiftung des Bezirk Unterfrankens ausgezeichnet wurde.

Aschaffenburg

Schlossmuseum

Das prächtige Renaissanceschloss Johannisburg wird von der Bayerischen Schlösserverwaltung betreut und beherbergt neben den staatlichen Sammlungen seit 1972 auch das Schlossmuseum der Stadt Aschaffenburg. Auf 1400 qm Fläche werden Kunstwerke und historische Zeugnisse aus sechs Jahrhunderten ausgestellt.

Stiftsmuseum

Das Stiftsmuseum der Stadt Aschaffenburg bildet zusammen mit der benachbarten Stiftskirche und dem um 1220 entstandenen Kreuzgang ein einzigartiges baugeschichtliches Ensemble. Die Sammlungen umfassen wertvolle Funde aus vorgeschichtlicher, römischer und mittelalterlicher Zeit. Das geistliche Zentrum Aschaffenburg erlebte seine Glanzzeit im Mittelalter und in der Renaissance. Auch Kardinal Albrecht von Brandenburg wählte die Stadt zu seiner Residenz.

Travel Butler
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