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Afrika

Faszination Marokko 17 Tages-Tour G

geführte Tour(en):

Fruchtbare Ebenen, das Rifgebirge und Atlasgebirge, Wüste und Oasen, sowie die Königsstädte Fes-Meknes und Marrakesch.

Marokko! Da erscheinen vor dem inneren Auge Bilder von jahrhundertalten Königsstädten wie Fes und Marrakesch, von den schneebedeckten Gipfeln des Atlasgebirges. Wir denken an trutzige Lehmburgen, Kasbahs, märchenhafte Paläste, an die Wüstenregion mit ihren Oasen, aber auch an fruchtbare Ebenen im Nordwesten und an ein Meer, das tiefblau und schaumkronenweiß an die Mauern kühner Festungen schlägt. Das Rifgebirge mit seiner mediterranen Pflanzenwelt prägt die Gegend an der Mittelmeerküste. Diese abwechslungsreiche Landschaft, kulturelle Sehenswürdigkeiten und orientalische Tradition, lernen Sie bei dieser außergewöhnlichen Radreise kennen. Die Kombination aus Rad & Bus ermöglicht es uns, viele sehenswerte Winkel Marokkos zu erkunden. Seien Sie mit dabei – ein Erlebnis aus „1001 Nacht“!

Reiseverlauf
1. Tag München - Tanger
2. Tag Tanger – Atlantikküste – Asilah ca. 65 Rad-KM
3. Tag Asilah – Tetouan - Chefchaouen ca. 48/85 Rad-KM
4. Tag Chefchaouen – Fes ca. 60 Rad-KM
5. Tag Stadtbesichtigung in Fes
6. Tag Fes – Volubilis ca. 75 Rad-KM
7. Tag Volubilis – Moulay Idriss – Meknes - Ifrane ca. 35 Rad-KM
8. Tag Ifrane – Midelt ca. 80 Rad-KM
9. Tag Midelt – Rissani ca. 65  Rad-KM
10. Tag Wüstenerlebnis „Tor zur Sahara“ ca. 55 Rad-KM
11. Tag Rissani – Tineghir ca. 65 Rad-KM
12. Tag Tineghir – Todra & Dades-Schlucht - Quarzazate ca. 45 Rad-KM
13. Tag Radtour Ksar Ait Benhaddou ca. 45 Rad-KM
14. Tag Quarzazate – Agadir ca. 70 Rad-KM
15. Tag Agadir – Atlantikküste - Essaouira ca. 60 Rad-KM
16. Tag Essaouira – Marrakesch
17. Tag Marrakesch – Heimreise

1. Tag München - Tanger
Transfer zum Flughafen München – Flug – und nach der Ankunft am Flughafen von Tanger, Begrüßung durch die Reiseleitung. Bei einer Besichtigung am Nachmittag sehen wir zunächst die Neustadt mit ihren ausländischen Vierteln (spanisch, amerikanisch, italienisch). Danach fahren wir in die Altstadt und setzen die Besichtigung zu Fuß fort. Wir sehen die Kasbah, das ehemalige Regierungshaus, das Schneiderviertel und die Haupthandelsstraße zwischen dem Grand Socco und dem Petit Socco mit den diversen Souks. Abendessen und Übernachtung in Tanger.

2. Tag: Tanger – Atlantikküste – Asilah (ca. 65 Rad-KM)
Nach dem Frühstück starten wir unsere Radtour durch den Nordwesten Marokkos. Über den Villenvorort Montagne und vorbei am Palais Royal erreichen wir das Belvedere de Perdicaris, einen herrlichen Aussichtspunkt auf die Meerenge von Gibraltar. Kurz darauf erreichen wir das Cap Spartel, den nordwestlichsten Punkt Marokkos, wo sich Mittelmeer und Atlantik treffen. Nach diesen beeindrukkenden Aussichten fahren wir zu den Herkulesgrotten, die aus dem harten Kalkstein im Laufe der Zeit vom Meer geformt
wurden. Entlang der Atlantikküste radeln wir bis zur Brücke Mohammed V. und überqueren den Oued Hachef, der diese fruchtbare Gegend bewässert. Nach wenigen Kilometern erreichen wir unser heutiges Tagesziel: Asilah. Der schöne Sandstrand und die beschauliche weiße Medina, an deren portugiesische Festungsmauern die Wellen
des Atlantiks schlagen, machen Asilah so sehenswert. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Asilah – Tetouan - Chefchaouen (ca. 48/85 Rad-KM)
Am Morgen Bustranfer nach Tetouan. Ab hier radeln wir in östlicher Richtung und erreichen bald die Mittelmeerküste. Die Radstrecke ist landschaftlich grandios! Über viele Kilometer hat man tolle Ausblicke, von der Steilküste hinunter zum Meer, auf malerische Buchten und auf die grünen Hügel. Die Route führt durch Siedlungen und hügelige
Landschaften mit Feigenkakteen und Getreidefeldern zum Cap Mazari, und weiter bis nach Et-Tleda-el-Oued-Laou, ein kleiner, wachsender Ferien- und Fischerort. Nach einer
Pause führt uns die Radtour entlang dem Oued Laou, ein richtiger Gebirgsfluss mit großen Steinen und einigen Badegumpen. Malerisches Bergland mit kleinen Bauernhöfen, Wacholder,- Feigen- und Lorbeerbäumen begleiten uns bis nach Chefchaouen. (Es besteht auch die Möglichkeit mit dem Bus von Et-Tleda über Tezouan nach Chefchaouen zu fahren). Vor dem Abendessen machen wir noch einen Spaziergang durch Chefchaouen, kurz Chaouen genannt. Diese Stadt genießt den Ruf, Wasser im Überfluss zu haben, was ihr auch den Beinamen „Brunnenstadt“ eingebracht hat. Chefchaouen ist sowohl wegen seiner schönen Lage im Rifgebirge, als auch wegen seiner malerischen Gassen mit den blauweiß gekalkten Häusern besonders sehenswert. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Chefchaouen – Fes (ca. 60 Rad-KM)
Nach dem Frühstück bringt uns der Bus durchs Rifgebirge bis auf eine Höhe von 1600 Meter nach Ketama. Die schönste Strecke durchs Gebirge, die „Route de L´ Unite“, fahren wir mit dem Rad, überwiegend abwärts, durch schöne Landschaft mit Öl-, Maulbeer-, Feigen, Quittenund Granatapfelbäumen. Die Häuser kleben an den Hängen und weiße Moscheen krönen die Bergkuppeln. Korkeichen und Steineichen, Obst- und Olivenbäume, aber auch Hanffelder säumen unsere Radstrecke, bis die Räder vor Fes verladen werden und den Rest der Strecke nach Fes mit dem Bus gefahren wird. Abendessen und Übernachtung in Fes.

5. Tag: Stadtbesichtigung in Fes
Zusammen mit der Reiseleitung gehen wir auf Entdekkungstour in der ältesten der vier Königsstädte, Fes. Seit 1976 steht sie unter dem Schutz der UNESCO, als erhaltenswerte Stadt. Die Altstadt mit ihren engen Gassengewirr, in dem man sich ohne Führer kaum zurechtfindet, beherbergt die Souks und in ihr liegen fast alle historischen
Sehenswürdigkeiten. Alte Handwerkskünste sind in Fes überall vorzufinden und das lebendige, aber traditionelle Leben in den Souks wird Sie in Erstaunen versetzen.
Nach der Mittagspause innerhalb der Medina geht die Besichtigung mit dem Königspalast (von außen) und dem jüdischen Viertel weiter. Abendessen und Übernachtung nochmal in Fes.

6. Tag: Fes – Volubilis (ca. 75 Rad-KM)
Nach dem Frühstück verlassen wir Fes mit den Rädern und radeln zuerst durch welliges, fruchtbares Agrarland mit weiten Aussichten. Vorbei an einem Stausee, der für die Bewässerung dieser Gegend dient, bis zum kleinen Ort Nzala-des-Beni-Ammar und weiter über eine kurvenreiche Strecke zum hübschen alten Dorf Beni-Ammar-du-Zerhoun.
Über einen mit Oliven- und Feigenbäumen gesäumten Weg erreichen wir ein Aquädukt und kurz darauf Volubilis, die größte, wichtigste und schönste Ausgrabungsstätte
Marokkos. Die römische Ruinenstadt, die im 18. Jhd. verlassen worden ist, nachdem sie durch ein Erdbeben fast völlig zerstört wurde, zählt seit 1997 zum UNESCO Weltkulturerbe. Abendessen und Übernachtung in Volubilis.

7. Tag: Volubilis – Moulay Idriss – Meknes - Ifrane (ca. 35 Rad-KM)
Nur wenige Kilometer sind es nach dem Frühstück bis nach Moulay Idriss, der heiligen Stadt und wichtigstem Wallfahrtsziel Marokkos. Hier liegt in einem imposanten
Grabdenkmal der Gründer der ersten marokkanischen Dynastie und des ersten marokkanischen Staates, Moulay Idriss I., begraben. Nach Besichtigung der kleinen hübschen Stadt, die zwischen grünen Hügeln eingebettet liegt, radeln wir weiter zur Königsstadt Meknes. Gigantische Mauern umgeben die durch den mächtigen Sultan
Moulay Ismail geprägte Stadt. Bei einer Stadtbesichtigung sehen wir das monumentalste Tor Marokkos – das Bab Mansour, die Grabmoschee Moulay Ismails, die Pferdeställe
und Getreidespeicher, sowie die Souks. Nach der Stadtbesichtigung Bustransfer nach Ifrane. Wir glauben Marokko verlassen zu haben, denn hier sieht man vorwiegend
vollkommen untypische Häuser, die nach dem Vorbild Elsäßer Spitzgiebeln und roten Ziegeldächern errichtet wurden. Abendessen und Übernachtung in Ifrane.

8. Tag: Ifrane – Midelt (ca. 80 Rad-KM)
Heute geht es mit dem Rad durch den Park National d`Ifrane mit seinen herrlichen Zedernwäldern. Die Zedern sind weltbekannt und durch die schönsten und größten Bestände geht es heute mit dem Rad. Wenige Kilometer nach Ifrane kommen wir auch an dem Wintersportort Mischliffen vorbei, wo im Januar ein großes Skirennen, der „Grand Prix de Fes“ ausgetragen wird und mit etwas Glück begegnen uns auf unsere heutigen Tour auch noch Berber-Affen. Marokko zeigt sich also heute wieder von einer ganz anderen Seite. Die letzten Kilometer bis nach Midelt überwinden wir mit dem Bus. Abendessen und Übernachtung in Midelt.

9. Tag Midelt – Rissani (ca. 65  Rad-KM)
Wir erkunden heute die Südseite des Atlasgebirges mit beeindruckender Aussicht. Wir durchqueren das Tafilalet-Gebiet. Dies ist das größte zusammenhängende Oasengebiet
Marokkos. Am späten Nachmittag haben wir einen Bustransfer nach Rissani zum Hotel für die nächsten zwei Nächte. Dieser Oasenort liegt am Rande der Wüste und wird durch einen riesigen Palmenhain umrandet. Abendessen und Übernachtung.

10. Tag Wüstenerlebnis „Tor zur Sahara“ (ca. 55 Rad-KM)
Heute starten wir einen Ausflug nach Erg Chebbi, am Tor zur Sahara und zu den Dunes de Chegaga südlich von M´hamid, dort finden wir 200 Meter hohe Sanddünen. Entlang dieser mächtigen Sanderhebungen herrscht hier Wüsteneinsamkeit soweit das Auge reicht. Nach einem Aufenthalt bringt uns der Bus zurück nach Rissani zu unseren
Hotel. Abendessen und Übernachtung.

11. Tag Rissani – Tineghir (ca. 65 Rad-KM)
Nach dem Frühstück starten wir unsere heutige Radtour. Sie führt uns entlang der südlichen Ausläufer des Atlasgebirges. Dabei durchradeln wir wunderschöne Oasenlandschaften. Der Bus bringt uns dann die letzten km in die ehemalige Festungsstadt Tineghir. Dieser malerische Ort liegt inmitten einer großen Palmenoase und setzt sich aus 25 Oasendörfern zusammen, die sich das Tal entlang ziehen.
Die traditionell angelegten Oasenfelder laden zu einem idyllischen Spaziergang ein. Abendessen und Übernachtung.

12. Tag Tineghir – Todra & Dades-Schlucht - Quarzazate (ca. 45 Rad-KM)
Nach dem Frühstück starten wir mit Jeeps zuerst zur beeindruckenden Todra-Schlucht. Die Todra-Schlucht ist das Ergebnis der Erosionsarbeit des Flusses Todra, der vom
Hohen Atlas kommt und dessen südliche Kalkketten durch eine tief eingeschnittene Schlucht verlässt. Die fast senkrechten Felswände dieser Schlucht sind bis zu 300 m hoch. An der engsten Stelle ist die Schlucht nicht breiter als 10m. Über einen Pass auf 2800 Meter queren wir einen Ausläufer des Hohen Atlas und erreichen bei Msemrir die
Dades-Schlucht, dort beginnen wir unsere Radtour entlang der Schlucht. Der Dades windet sich als grünes Band durch die Schluchtenlandschaft und bildet einen wunderschönen Kontrast zu den kargen Felsbergen. Oasengärten, Feigen- Walnuss- und Obstbäume sowie Silberpappeln begleiten uns. Am späten Nachmittag erreichen wir mit unseren Rädern Boumaine-ed-Dades am Ende der Dades-Schlucht wo uns der Bus erwartet. Bustransfer nach Quarzazate zum Hotel für die anstehenden zwei Nächte. Braune und rote Häuser, Mauern mit weiß abgesetzten Zinnen, ein hübscher Hauptplatz und eine palmengesäumte Fußgängerzone verleihen der Stadt ein gewisses Flair. Abendessen und Übernachtung.

13. Tag Radtour Ksar Ait Benhaddou (ca. 45 Rad-KM)
Nach dem Frühstück erwartet uns eine herrliche Radtour nach Ksar Ait Benhaddou, ein wunderschönes Beispiel für traditionelle Lehmbauarchitektur der Berber. Die befestigte
Stadt gehört seit 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe und diente schon manchem Film als Kulisse. Am Nachmittag bleibt noch Zeit für einen Spaziergang durch die Fußgängerzone
von Quarzazate. Abendessen und Übernachtung.

14. Tag Quarzazate – Agadir (ca. 70 Rad-KM)
Der heutige Tag startet mit einem Bustransfer durch das Hochland nach El Faid. Von dort starten wir mit den Rädern durch das Tal des Flusses Oued Souss in Richtung Taroudannt. Die von einer mächtigen Mauer umgebene Hauptstadt des Souss liegt inmitten von Olivenhainen, Obst- und Weingärten. Weiter geht es zur Hafenstadt Agadir, die von den portugiesischen Seefahrern 1505 gegründet wurde, in unser Hotel. Abendessen und Übernachtung.

15. Tag Agadir – Atlantikküste - Essaouira (ca. 60 Rad-KM)
Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus entlang des Atlantiks in Richtung Norden bis nach Smimou. Von dort führt uns auf ruhigen Nebenstraßen die Radtour nach Sidi
Kaouki. Der beschauliche Ort mit einem herrlichen, langen Sandstrand, kleinen Dünen und der große Marabout des Heiligen Sidi Kaouki liegen direkt am Meer. Weiter geht
unsere Tour nach Essaouira. Dieses charmante Fischerstädtchen ist auf den Felsen des Atlantiks erbaut. Das Städtchen beeindruckt mit seinem interessanten Fischerhafen und der andalusisch geprägten Altstadt. Dort befindet sich auch unser Hotel für diese Nacht. Abendessen und Übernachtung.

16. Tag Essaouira – Marrakesch
Nach unserer Radtour um das Atlasgebirge fahren wir heute in die Königsstadt Marrakesch. Sicherlich einer der Höhepunkte dieser Reise. Die Stadt verführt Sie in die Welt von „1001 Nacht“. Neben zahlreichen bedeutenden Kulturdenkmälern wie der Loutoubia-Moschee, dem Bahia Palast und der Stadtmauer, liegt der besondere Reiz dieser Stadt im farbenprächtigen Leben in den Souks und auf dem berühmten Platz und Ort der Begegnung „Djemmaa El Fna“. Am Nachmittag verwandelt er sich in ein Freilichttheater. Gegen ein entsprechendes Bakschisch finden Aufführungen aller Art statt. Gaukler zeigen ihre Künste und Schlangenbeschwörer betören mit anhaltender Blasmusik. Neben Zauberern, Musikern, Tänzern, Affenbändigern, Wunderdoktoren
und Vorlesern sind die farbenprächtig gekleideten Wasserverkäufer zu bestaunen. Abendessen und Übernachtung.

17. Tag Marrakesch – Heimreise
Nach dem Frühstück haben wir noch Zeit Marrakesch auf uns wirken zu lassen (abhängig von den Rückflugzeiten). Dann heißt es Abschied nehmen vom Orient. Transfer zum Flughafen von Marrakesch, Rückflug nach München und Rücktransfer zum Einstiegort.

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