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Rumänien

Rumänien - Siebenbürgen - Donaudelta - Schwarzes Meer 13 Tages-Tour G

geführte Tour(en):

Erleben Sie mit uns die vielen Gegensätze, die vielen freundlichen Menschen, die uns entlang unserer Wege zuwinken, jeden Tag ein anderes Profil, jeden Tag ein Highlight in dem Land an der Kreuzung der großen Kulturen. Die Geschichte der Siebenbürger Sachsen, die ihre Spuren durch die Kirchenburgen hinterlassen haben wie die Kultur der Römer, die man überall sehen kann, wecken auch heute noch großes Interesse. Auch Sie werden von der Gastfreundlichkeit der Menschen hier begeistert sein. Bestaunen Sie mit uns den imposantesten Taldurchbruch Europas, das Eiserne Tor. Auf beiden Seiten der Donau wurden Schutzgebiete eingerichtet – in Serbien der Nationalpark Derdap, auf der rumänischen Seite der „Naturpark Eisernes Tor“. Sie erleben auch das atemberaubende Mündungsgebiet der Donau am Schwarzen Meer. 1991 erklärte die UNESCO das Delta zu einem Teil des Weltnaturerbes, seitdem ist es ein Biosphärenreservat.

Reiseverlauf
1. Tag Anreise - Belgrad
2. Tag Belgrad/Eisernes Tor - Donji Milanovac 50 KM
3. Tag Donji Milanovac - Ranca 75 KM
4. Tag Ranca - Transalpina - Sibiu (Hermannstadt) 70 KM
5. Tag Sibiu - Kokeltal - Bazna 55 KM
6. Tag Bazna - Siebenbürgen - Rundfahrt 50 KM
7. Tag Bazna - Kronstadt 50 KM
8. Tag Brasov - Galati
9. Tag Galati - Tulcea 65/85 KM
10. Tag Tucea - Murighiol - Schifffahrt Donaudelta 50 KM
11. Tag Tulcea - Mamaia 60 KM
12. Tag Mamaia - Constanta - Bukarest
13. Tag Bukarest


1.Tag: Anreise - Belgrad

Anreise mit dem Bus über Salzburg, Villach, Zagreb nach Belgrad. Abendessen und Übernachtung.

2.Tag: Belgrad / Eisernes Tor – Donji Milanovac
(ca. 50 Rad-km)

Belgrad ist ein verstecktes Juwel. Kosmopolitisch, modern, erhaben und chaotisch zugleich ist Belgrad das politische und kulturelle Zentrum des kleinen Landes Serbien. Bei einer Stadtrundfahrt besichtigen Sie die Innenstadt mit ihren imposanten Regierungsgebäuden, prachtvollen orthodoxen Kirchen und Gebäuden aus der kommunistischen Ära. Ein Muss bei jeder Führung ist die Besichtigung der mächtigen Festung Kalamegdan. Die Festung liegt oberhalb der Mündung der Save in die Donau und teilt sich in die auf dem Kalkplateau liegende Oberstadt und die in der Alluvialebene liegende Unterstadt auf. Von der Terrasse der Oberstadt bietet sich ein atemberaubender Blick über die Flüsse Save und Donau. Nach der Führung bringt uns der Bus bis nach Golubac, dort beginnt unsere Radtour durch den Nationalpark Eisernes Tor. Das Eiserne Tor gilt als einer der imposantesten Taldurchbrüche Europas und teilt den Nationalpark in zwei Hälften, in Serbien der Nationalpark Derdap und auf der rumänischen Seite der „Naturpark Eisernes Tor“. Wir durchqueren die wunderschöne Landschaft des Nationalparks in Richtung Donji Milanocac zu unserem Hotel. Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Donji Milanovac – Ranca (ca. 75 Rad-km).
Nach dem Frühstück starten wir unsere heutige Radtour direkt vom Hotel aus. Die Radtour führt uns entlang der Donau durch die Katarakten auf der serbischen Seite. Bei Bazitkovo überqueren wir auf dem Staudamm des Djerdab-Wasserkraftwerkes die Landesgrenze nach Rumänien. Eine Erlebnistour ist die Durchfahrt durch das Eiserne Tor und den Donaudurchbruch in Serbien, eine der wohl schönsten Regionen der Donau. Unser heutiges Rad-Ziel Turnu Severin ist nicht mehr weit. Anschließend Bustransfer nach Ranca in den Karpaten an der Transalpina auf 1.800 m Höhe. Abendessen und Übernachtung.

4.Tag: Ranca – Transalpina - Sibiu (Hermannstadt)  (ca. 70 Rad-km)
Nachdem uns der Bus zu unserem Ausgangspunkt Obirsia Lotrului auf ca. 2.000 m Höhe gebracht hat, starten wir mit den Rädern und fahren auf der Transalpina. Die höchstgelegene Straße Rumäniens führt uns durch die Karpaten. Mit traumhaften Aussichten geht es über Tau – Sugag und Saliste bergab nach Sibiu (Hermannstadt). Die Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2007 ist eine Stadt, die im Laufe der Geschichte eine wichtige wirtschaftliche und politische Rolle in Transsilvanien gespielt hat. Abendessen und Übernachtung.

5.Tag: Sibiu – Kokeltal - Bazna (ca. 55 Rad-km)
Nach dem Frühstück besichtigen wir zuerst mit einem Stadtführer Sibiu. Hermannstadt ist bekannt als eine Stadt der Kultur, geprägt durch die jahrhundertealte Tradition der verschiedenen Völker, was auch einer der Hauptgründe für die Ernennung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2007 war. Die meisten der Bauten, Plätze, Türme und Basteien der Stadt sind Zeugnisse einer Geschichte, deren Beginn achteinhalb Jahrhunderte zurückliegt, als deutschsprachige Siedler den Ort gründeten. Wir werden den Großen und Kleinen Ring kennenlernen, mit den verschiedensten Handels- und Handwerkshäusern, den Brukenthalpalast, die kath. Kirche aus der Monarchie und natürlich die evangelische Stadtpfarrkirche vor dem Huetplatz. Gegen Mittag starten wir dann unsere Radtour in Ocna Sibiului durch das siebenbürgische Hochland ins Kokeltal nach Bazna (Baassen) in unser Hotel für die nächsten beiden Nächte. Abendessen und Übernachtung.

6. Tag: Bazna – Siebenbürgen-Rundfahrt (ca. 50 Rad-km)
Der heutige Tag steht im Zeichen der Siebenbürger Sachsen. Hier werden wir die ersten richtigen Eindrücke über die Kirchenburgen erhalten. Diese Bauten verkörpern die siebenbürgische Lebensart. Sie sind Ausdruck der Gefährdung und Wehrhaftigkeit, aber auch des solidarischen Zusammenhalts der Gemeinden. Die beeindruckendsten und großartigsten Kirchenburgen wurden von den Sachsen erbaut. Fast jedes Dorf auf dem Königsboden besitzt eine Wehrkirche. Unsere heutige Rundtour führt uns zuerst nach Media (Mediasch), dort erwartet uns die Margarethenkirche. Anschließend erreichen wir Biertan (Birthälm), wo wir die größte aller Wehrkirchen besichtigen können. Hier war bis im 19. Jh. auch die Residenz der evangelischen Bischöfe für Siebenbürgen. Gegen Mittag erreichen wir dann Sighisoara (Schässburg). Schässburg ist der schönste und am besten erhaltene mittelalterliche Bau im bäuerlichen gotischen Renaissance- und Barockstil in diesem Teil Europas. Die hohe Dichte der Architekturdenkmäler und öffentlichen Gebäude, sowie die Befestigungsmauern, Wehrtürme und Wohnungen bilden zusammen den Komplex der Burg. Man sollte auf alle Fälle die Bergkirche, das Geburtshaus Draculas, sowie die Kirche des früheren Marienklosters und den Uhrenturm besichtigen. Am Nachmittag radeln wir dann von der großen Kokel über Hoghilag/Halvelagen und Dumbraveni/Elisabethstadt in das Tal der kleinen Kokel und abwärts durch die Dörfer bis nach Tarnaveni und zurück nach Bazna. Abendessen und Übernachtung.

7. Tag: Bazna – Kronstadt (ca. 50 Rad-km)
Nach dem stärkenden Frühstück verlassen wir Bazna und radeln über Mediasch zur Kirchenburg in Mosna (Meschen). Weil Meschen eine reiche Gemeinde war, entstand hier zwischen 1480 und 1486 eine der schönsten Hallenkirchen im Kokelgebiet. Nach einer kleinen Besichtigung geht es weiter mit dem Rad bis zur Kirchenburg Agnita (Agnetheln), wo wir unsere heutige Radtour am frühen Nachmittag beenden. Mit dem Bus geht es dann nach Bran/Toerzburg, um die Draculaburg zu besichtigen. Die turm- und schießschartenreiche Höhenburg wurde im 14. Jh. erbaut und diente den Einwohnern des nahegelegenen Kronstadt als Teil ihres Schutzgürtels gegen die Osmanen. Die romantisch gelegene Burg, in der Kriegszeit Residenz der rumänischen Königin Maria, ist heute ein Museum. Anschließend Busfahrt nach Brasov (Kronstadt). Abendessen und Übernachtung.

8. Tag: Brasov – Galati (Kulturtag)
Bei einer Stadtführung werden wir die Hauptstadt des Burzenlandes, Kronstadt, kennen lernen. Die Stadt wurde im 13. Jh. von den Rittern des Deutschen Ordens gegründet und war über Jahrhunderte ein wirtschaftliches und geistiges Zentrum der Siebenbürger Sachsen, die bis zum 19. Jh. eine Mehrheit der Bevölkerung darstellten. Stadtrundgang im Stadtzentrum, wo wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennen lernen werden: Die Schwarze Kirche mit ihrer Buchholzorgel, die mittelalterliche Stadtmauer um die historische Altstadt mit stilvollen spätmittelalterlichen Bürgerhäusern, den Rathausplatz, die einzigartige Schnurrgasse, das Katherinentor und die kleine versteckte orthodoxe Kirche aus dem Zentrum. Gegen Mittag verlassen wir Kronstadt und fahren durch das Prahova Tal zum Kloster Sinaia, das nach dem Berg Sinai im heutigen Ägypten benannt wurde. In der 1695 gegründeten Anlage leben heute noch ca. zwanzig rumänisch-orthodoxe Mönche. Nach der Besichtigung fahren wir ins Hotel nach Galati. Abendessen und Übernachtung.

9. Tag: Galati - Tulcea (ca. 65/85 Rad-km)
Wir starten den heutigen Tag mit einer Fährüberfahrt nach Zaclau und von dort geht es mit unserem Rad weiter zum Tor des Donaudeltas, nach Tulcea. Die Donau teilt sich kurz vorher in zwei Arme nach Chilia und Tulcea und kurz hinter Tulcea teilt sie sich erneut in zwei Arme nach Sulina und Sfântu Gheorghe. Im nördlichen Bereich der rumänischen Schwarzmeerküste liegt mit dem Donaudelta ein einmaliges Naturparadies, das von Tulcea aus gut erreicht werden kann. Wir bleiben für die nächsten zwei Nächte in Tulcea. Abendessen und Übernachtung.

10. Tag: Tulcea – Murighiol - Schifffahrt Donaudelta (ca. 50 Rad-km)
Nach dem Frühstück fahren wir mit unseren Rädern durch die Dobrudscha parallel zum St.-Ghoerghe-Kanal der Donau, bis nach Murighiol. So kann man unkompliziert in die Mitte des Donaudeltas gelangen. Von hier aus machen wir einen Bootsausflug durch das Donaudelta zurück nach Tulcea. Zahlreiche Vögel, über 1.200 Baum- und Pflanzenarten sowie einzigartige Pelikankolonien haben hier ihre Heimat gefunden. Lassen Sie sich verzaubern von einem Gebiet fast unberührter Fauna und Flora. Sie werden dieses einmalige Ökosystem mit seinen 18 Reservaten, seinen Vogelparadiesen und seiner völligen Stille vom Boot aus erleben. Abendessen und Übernachtung in Tulcea.

11. Tag: Tulcea - Mamaia (ca 60 Rad-km)
Am Vormittag schwingen wir uns wieder auf die Fahrräder in Richtung Süden. Es geht durch zahlreiche kleine Dörfer, vorbei an wunderschönen Sonnenblumen- und Getreidefeldern. Nach Agighiol und Sarichioi erreichen wir die alte Festung in Enisala. Weiter folgen wir der kleinen Küstenstraße bis nach Jurilovca und Ceamurlia, wo uns am Nachmittag der Bus zum Transfer nach Mamaia, dem bedeutendsten Badeort an der rumänischen Schwarzmeerküste, erwartet. Er gehört administrativ zu Constanta und liegt nordöstlich der Stadt auf einer rund 7km langen und nur 300 m breiten Landzunge zwischen dem Schwarzen Meer und dem Süßwassersee Siutghiol. Die Schwarzmeerküste von Mamaia hat schmale, weiße und ausgedehnte Strände mit sehr feinem Sand und dahinter existiert ein reicher Baumbestand. Wir wohnen in einen Strandhotel, Abendessen und Übernachtung.

12. Tag: Mamaia – Constanta – Bukarest
Vormittags Freizeit und Bademöglichkeit am Strand. Anschließend Stadtrundgang in Constanta, der größten Hafenstadt Rumäniens, die auf der alten griechischen Kolonie Tomis gebaut wurde. Besichtigung der Peter-und-Paul-Kathedrale, des Casinos und des archeologischen Museums (ohne Mosaik). Am Nachmittag Busfahrt nach Bukarest ins Hotel. Am Abend festliches Essen mit Folkloreprogramm. Übernachtung.

13. Tag: Bukarest und Rückreise
Nach dem Frühstück Stadtbesichtigung in Bukarest. Das Stadtbild ist von einer vielfältigen Architektur mit einem bunten Stilgemisch auf engem Raum geprägt. Unsere Besichtigung führt uns vorbei am Triumphbogen und der Victoriei Straße mit dem Enescu Museum. Wir sehen das ehemalige Nationaltheater, Atheneum, Königsschloß, Cretulescu Kirche u.v.m. Außerdem besichtigen wir die Patriarchenkirche und das Dorfmuseum. Anschl. Transfer zum Flughafen und Heimflug.

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