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Norditalien

Rennrad & Gourmet - Piemont-Genussrundfahrt 7 Tages-Tour I

Das Piemont ist ein traum­haftes Rad­revier im Wes­ten Italiens. Ein Ent­decker- und Genuss­land für Renn­rad­ler! Malerische Hügel, besetzt mit his­to­risch­en Dörfern. End­los gewellte Wein­berge, durch­woben von kurvigen Sträßchen. Ser­pen­tinen, die sich malerisch in den Berg zeichnen. Welcher Rad­sportler möchte da nicht auf der Stelle auf­satteln und direkt in diese Sze­ne­rie hinein rollen!?
Im Piemont dreht sich alles um den Genuss: Tags­über im Sattel und abends am Tisch. Herr­liche Aus­blicke über tau­send­und­ein Wein­berge ent­schädigen für so manch schweiß­trei­ben­den An­stieg und ein guter Tropfen lässt abends die Beine wohlig schwer werden, falls dies nicht die An­stiege geschafft haben.
Das Piemont ist aber auch eine Region zum An­beißen: Denn jede noch so kleine Trattoria fal­tet die typischen Ravioli, stückelt Gnocchi oder rollt Taljarin. Und dass die Italiener ein Herz für "ciclisti" haben, weiß man nicht erst seit Fausto Coppi!
Und nicht zu ver­ges­sen: Die wun­der­ba­ren Un­ter­künf­te und die be­son­de­ren Abend­me­nüs, die wir für Sie aus­ge­sucht haben! Eine wahr­haft schmack­haf­te Renn­rad­rei­se!

Anreisetermine: Jeden Di., Mi., Sa. und So.

Resieverlauf
1. Tag: Anreise nach Dogliani
2. Tag: Dogliani - Verduno 140 km 450 Hm
3. Tag: Verduno - Canale 70 km 750 Hm
4. Tag: Canale - Mango 60 km 1200 Hm
5. Tag: Mango - Cortemilia 75 km 900 Hm
6. Tag: Cortemilia - Dogliani 90 km 1800 Hm
7. Tag: Abreise von Dogliani

Tag 1: Anreise nach Dogliani:
Zwischen den Wein­reben des Dolcetto liegt Ihre heutige Unter­kunft, der historische Sommer­sitz der Familie Einaudi (Luigi Einaudi, 1948-1955 Staatspräsident von Italien).
Abendessen auf eigene Faust unterwegs oder in einem der zahlreichen hervorragenden Restaurants in Dogliani. Restauranttipps liegen den Reiseunterlagen bei.

Tag 2: Dogliani - Verduno (140 km 450 Hm):
Die heutige Strecke führt Sie über Cu­neo, Sa­luz­zo und Bra nach Ver­du­no. Au­ßer einem über­ra­schen­den An­stieg am Ende ist diese Tag­es­etap­pe "flach wie ein Ku­chen­blech". Sie kön­nen also heut­e so rich­tig die Beine flie­gen und sich den Fahrt­wind um die Na­se we­hen las­sen. Ab­­seits vom Stra­ßen­ver­kehr rol­len Sie auf herr­li­chen Ne­ben­stra­ßen durch den Obst­gar­ten des Pie­monts. Ki­wi­plan­ta­gen und Obst­bäu­me säu­men die Stre­cke und flie­gen nur so an Ihnen vorbei.
In Cuneo soll­ten Sie aber kräf­tig an Ihren Brem­sen zer­ren, denn einen Cap­puc­ci­no auf der ein­drucks­vol­len Piazza Ga­lim­ber­ti ha­ben Sie sich a) auf je­den Fall ver­dient und b) soll­ten Sie sich diese Ge­le­gen­heit auf kei­nen Fall ent­ge­hen las­sen. Die rest­li­chen 40 Kilo­me­ter kön­nen Sie dann ent­spannt und zu­frie­den un­ter die Rä­der nehmen.
Aber be­hal­ten Sie noch ein paar Ener­gie­re­ser­ven auf, um über La Morra, fern ab vom Ver­kehr im Tal - sicher nach Ver­du­no zu ra­deln. Be­loh­nung: Tolle Aus­sicht auf tau­send­und­einen Wein­berg!
Ein wun­der­ba­res Abend­es­sen wird im Agri­tu­ris­mo im his­to­ri­schen Ver­duno, einem klei­nen Dörf­chen mit zwei be­deu­ten­den Kir­chen und einem Schloss, ser­viert. Dort wer­den Sie auch die Nacht ver­brin­gen.
An die­sem Tag steht eine Al­ter­na­tiv­rou­te mit zir­ka 30 Ki­lo­me­ter und 500 Hö­hen­me­ter zur Wahl.

Tag 3: Verduno - Canale (70 km 750 Hm):
Heute: Ein Tag zum Schau­en, Stau­nen und Ge­nie­ßen! Die Fahrt durch die wel­lige Hü­gel­land­schaft des Roero wird Ihnen ge­fal­len! Die cha­rak­te­ris­tisch­en Fels­for­ma­ti­o­nen aus Kalk und die all­ge­gen­wär­ti­gen ed­len Re­ben ähneln einem Meer aus Grün. Die klei­nen Ram­pen und An­stie­ge da­zwi­schen brin­gen kurz­fris­tig aber ver­läss­lich Ihr Blut in Wallung.
Doch wie immer er­war­tet Sie oben die Be­loh­nung - näm­lich: Gran­di­ose Aus­blicke auf die wil­de Land­schaft des Roero. Und mit Ka­racho ja­gen Sie dann, tief über den Lenker ge­beugt, tal­wärts. Kurz vor Ihrem Etap­pen­ziel Ca­nale stellt sich dann die Fra­ge: "Dür­fen es noch ein paar Kilo­me­ter mehr sein?". Ja? Wun­der­bar! Denn dann zie­hen Sie noch eine Schlei­fe durch die schöne Hoch­ebene des Asti­gi­ano. Hier fin­den die dün­nen Rei­fen Ihres Ren­ners per­fek­te Nah­rung in Form von ver­kehrs­armen Ne­ben­stra­ßen und fei­nem Asphalt.
Abend­essen und Über­nach­tung in einem an­ti­ken Hof aus dem spä­ten 17. Jahr­hundert.
An die­sem Tag steht eine Al­ter­na­tiv­rou­te mit zir­ka 45 Ki­lo­me­ter und 500 Hö­hen­me­ter zur Wahl.

Tag 4: Canale - Mango (60 km 1200 Hm):
Rotwein erhöht die Aus­dauer­leis­tung? Be­wie­sen ist dies nicht, aber einen Ver­such ist es im Pie­mont auf je­den Fall wert! Denn Neive und Bar­ba­res­co lie­gen heute auf dem Weg, und wer wird da zu seiner Pas­ta auf ein Glas Wein ver­zich­ten wol­len? Nach dem Start in Ca­na­le füh­ren, zum Warm wer­den, eini­ge schöne Ser­pen­ti­nen nach Cis­terna d'Asti, einem lang ge­zo­ge­nen Dorf auf einem aus­sichts­rei­chen Hö­hen­rü­cken. Hier soll­ten Sie durch­at­men, inne­hal­ten und sich an der schö­nen Land­schaft sattsehen.
Mit Schwung sin­ken Sie hi­nab ins Tal des Tanaro-Flusses. Auf des­sen süd­li­cher Sei­te war­tet das Ta­ges­ziel Mango, wel­ches nach trai­nier­ten Wa­den ver­langt. Eine kleine Stra­ße win­det sich Kehre für Kehre zwi­schen Wein­re­ben hö­her und hö­her. Schweiß­trei­bend wer­den Sie sich den Berg hin­auf kämp­fen, doch in­ten­siv sind die Ein­drücke, die Sie sich da­bei er­strampeln.
Die Nacht ver­brin­gen Sie heute in einem kunst- und ge­schmack­voll her­ge­rich­te­ten B&B-Haus. Und falls Sie noch vom her­vor­ragen­den Wein pro­bie­ren möch­ten: Das Cas­tel­lo von Man­go bie­tet Wein­pro­ben an.
An die­sem Tag steht eine Al­ter­na­tiv­rou­te mit zir­ka 30 Ki­lo­me­ter und 700 Hö­hen­me­ter zur Wahl.

Tag 5: Mango - Cortemilia (75 km 900 Hm):
Panoramareich kur­beln Sie heute von einem Hö­hen­rü­cken zum Nächs­ten. Und das so lange, bis Sie Ihr heu­ti­ges Ziel Cor­te­mi­lia er­reicht ha­ben. Der Vor­mit­tag be­ginnt mit ein paar klei­ne­ren Auf und Abs auf einem Hö­hen­rü­cken. Ge­würzt wird die­ses hoch und run­ter mit präch­ti­gen Aus­bli­cken nach allen Him­mels­rich­tun­gen. Zu Mit­tag fol­gen ein paar flache Ki­lo­me­ter die Sie schnur­stracks in den his­to­ri­schen Stadt­kern von Nizza Mon­fer­ra­to brin­gen. Pause!
Am Nach­mit­tag war­tet dann die Her­aus­for­der­ung des Ta­ges: Näm­lich ein ty­pisch "pie­mon­te­si­scher" An­stieg durch Wein­re­ben und Ha­sel­nuss­fel­der. In Ca­nel­li kann die ge­nuss­volle Quä­le­rei be­gin­nen. Ma­ler­ische Ser­pen­ti­nen win­den sich an ge­pfleg­ten Stein­häu­sern vor­bei, Fei­gen­bäume ste­hen am We­ges­rand und nur sel­ten stört ein Auto die Idylle. Gut 20 Kilo­me­ter und ei­ni­ge Hö­hen­me­ter spä­ter, bei Cas­ti­no, ha­ben Sie es ge­schafft. Die ver­blie­be­ne Stre­cke nach Cor­te­mi­lia ist dann nur mehr ein Schen­kel­kitzler.
Seit vier Ge­ne­ra­ti­o­nen wer­den in der hüb­schen, klei­nen Villa mit Pool Gäs­te em­pfan­gen, die we­gen des Essens und der Gast­freund­schaft immer wie­der keh­ren. An­ti­ke Re­zepte der Langhe spie­len in der Küche die Haupt­rol­le, der Wein­kel­ler wur­de als einer der 30 bes­ten von Ita­li­en aus­ge­zeich­net.
An die­sem Tag steht eine Al­ter­na­tiv­rou­te mit zir­ka 35 Ki­lo­me­ter und 500 Hö­hen­me­ter zur Wahl.

Tag 6: Cortemilia - Dogliani (90 km 1800 Hm):
Alle guten Dinge sind drei und er­ge­ben so die Kö­nigs­etap­pe! Der erste Streich: Sie kur­beln zu dem für seinen Käse be­rühm­ten Ort Roc­ca­ve­ra­no. Die­sen müs­sen Sie sich aber durch Mus­kel­kon­trak­ti­o­nen der Ober­schen­kel er­ar­bei­ten. Be­kann­ter­ma­ßen be­fin­den sich im Pie­mont die kul­tu­rel­len und land­schaf­tlich­en Ju­we­len immer irgend­wo hoch oben auf einem aus­sichts­rei­chen Hügel!
Der zweite Streich: Zu­nächst ein­mal sind Ihre Steu­er­künste ge­fragt, denn es geht wie­der tal­wärts nach Cor­te­mi­lia. Doch der gleich da­rauf­fol­gen­de An­stieg ver­nich­tet die Schwung­ener­gie mit­leid­los. Nun heißt es wie­der kräf­tig am Lenker zer­ren und rein in die Pe­da­le. Eine Pau­se im Künst­ler­dorf Ber­go­lo mit gran­di­o­sem Aus­blick über die "Alta Langa" lässt j­edoch die Schweiß­per­len schnell trocknen.
Der dritte Streich: Ein we­nig weh­mü­tig wer­den Sie ihn wahr­schein­lich an­ge­hen, den letz­ten An­stieg Ihrer Renn­rad­reise durch das Ge­nuss­reich Pie­mont. In an­ge­neh­men, lang­ge­zo­ge­nen Ser­pen­ti­nen schrau­ben Sie sich noch ein­mal hoch, und ehe Sie sich ver­se­hen, ist Ihr Aus­gangs­ort Dog­li­ani wie­der erreicht.
Der Abschlussabend wird ge­krönt durch ein ku­li­na­ri­sches High­light, das für die ge­fres­se­nen Hö­hen­me­ter und zu­rück­ge­leg­ten Ki­lo­me­ter "ent­schä­digt": Eine Pri­vat­kö­chin zau­bert für Sie ein Abend­es­sen, Anek­do­ten und Re­zept­tipps in­klu­si­ve.
An die­sem Tag steht eine Al­ter­na­tiv­rou­te mit zir­ka 50 Ki­lo­me­ter und 75 Hö­hen­me­ter zur Wahl.

Tag 7: Abreise von Dogliani:
Eine traumhafte Woche im Sattel geht zu Ende. Falls Sie par­tout noch nicht ab­reisen wollen, kein Problem. Gerne buchen wir für Sie die eine oder andere Ver­län­ge­rungs­nacht. Nennen Sie uns einfach Ihre Wünsche. Ansonsten: Arrivederci, a presto ciclisti!

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