Sardinien

Sardinien individuell - kulturelles und kulinarisches Erlebnis der Sinne 8 Tages-Tour I

Die Südwestküste Sardiniens ist ein Bilderbuch voll natürlichem Reichtum. Diese Fahrradreise auf Italiens zweitgrößter Insel wird Sie durch eine Vielzahl an Weinanbaugebieten, Olivenhainen und Eichenlandschaften führen. Außerdem werden Sie einzigartige archäologische Ausgrabungen, wilde Klippen, traumhafte Strände und einsame smaragdgrüne Buchten entdecken. Die sorgsam ausgewählten Strecken kombinieren einen Mix aus Land- und Küstenstraßen und lassen genug Zeit, die spannenden Orte zu entdecken. Im gemütlichen Tempo haben Sie an langen Sommertagen genügend Zeit in diese wunderbare Insel einzutauchen. Sardinien ist stolz auf seine biologisch angebauten Produkte: Käse, Wein, zahllose Brotsorten, gepökeltem Fleisch, Safran, saftige, sonnengereifte Früchte und vieles mehr. Ihr Fahrradurlaub wird Sie auf eine "Geschmacksreise" führen! Sie haben die Möglichkeit in Weingärten anzuhalten sowie Bauernhöfe, traditionelle Bäckereien, Fischereizuchten und Olivenölpressen zu besuchen. In der Kombination mit den vorherrschenden Düften der Mittelmeerkräuter erwartet Sie auf dieser individuellen Radreise auf Sardinien ein wahres Erlebnis der Sinne.

1. Tag: Individuelle Anreise nach Cagliari
2. Tag: Wildpferde und Bauwerke der Nuraghen 62 km
3. Tag: Heiße Quellen, Safran und Olivenöl 50 km
4. Tag: Sandstrand, Minen und Kalkfelsen 50 km
5. Tag: Insel St. Pietro und St. Antioco 45 km
6. Tag: Archäologische Stätten, Spitzenweine und Karsthöhlen 70 km
7. Tag: Costa del Sud - Smaragdgrüne Sandbuchten 50 km
8. Tag: Abreisetag oder individuelle Verlängerung

1. Tag: Individuelle Anreise nach Cagliari

Individuelle Anreise in den Süden Sardiniens. Gerne erstellen wir Ihnen zur An- und Abreise nach Cagliari ein Flugangebot. Den Transfer zu Ihrer Unterkunft im dörflichen Villanovaforru (2 ÜN) können Sie dann auf Wunsch optional hinzubuchen. Der heutige Tag dient dazu, sich mit den Fahrrädern vertraut zu machen sowie sich auf die Woche vorzubereiten. Sie erhalten alle Informationen zur Tour, damit Sie gut auf Ihren Fahrradurlaub vorbereitet sind.

2. Tag: Wildpferde und Bauwerke der Nuraghen

Nachdem Sie die Unterkunft verlassen haben, beginnen Sie mit einer leichten Abfahrt in das Flachland von Marmilla, einer hügeligen Region, die sich von den Außenbezirken Cagliaris bis nach Oristano erstreckt. Seit der Römerzeit war dieses fruchtbare Land das Zentrum für den Getreide- sowie den Oliven- und Weinanbau auf der Insel. Es geht nun ins Landesinnere in die Richtung des vulkanischen Giara-Hochplateaus, wo sich Hunderte von kleinen Wildpferden angesiedelt haben. Die Dörfer Tuili und Barumini liegen idyllisch unterhalb davon. Sie sollten sich genügend Zeit nehmen, um Barumini, ein imposantes Bauwerk aus der Nuraghen-Kultur zu besuchen. Dieser Zitadellenkomplex und seine umliegenden Dörfer veranschaulichen eine unglaubliche architektonische Leistung des sardischen Urvolkes. Anschließend brauchen Sie nicht lange, um zu der kleinen aus Granit erbauten Santa Maria Kirche mit ihren rosenförmigen Fenstern zu gelangen. Im weiteren Routenverlauf fahren Sie an den Mauern der Ruine des Castello di Marmilla aus dem 12. Jahrhundert vorbei, welche oberhalb eines kegelförmigen Hügels und neben dem Dörfchen Las Plassas liegt. Von hier aus führt der Weg zurück nach Villanovaforru. Sie fahren nun durch kleinere Städtchen und es lohnt sich in einer „Enoteca", einem Weingut kurz anzuhalten, um einige der besten Weine Sardiniens zu probieren. Dies wird Ihnen neue Energie geben, um die letzten Kilometer bis zur Unterkunft in Villanovaforru zurück zu fahren (ca. 62Km, 850Hm).

3. Tag: Heiße Quellen, Safran und Olivenöl

Nachdem Sie die Hügel hinter sich gelassen haben, erreichen Sie die Campidano Ebene, die größte der Insel. Die erste Station Ihrer Radreise ist die Stadt Sardara, die in der Nähe einer heißen Quelle liegt und seit der Antike für ihre Frischwasserqualität berühmt und heilig ist. Es wird angenommen, dass hier die Menschen der Nuraghen-Kultur das Wasser mit seinen heilenden Eigenschaften verehrt haben. Auf jeden Fall sind sie einen Besuch wert. Sie fahren mit Ihrem Rad durch die Ebene und werden die heißen Quellen im Bereich knapp unterhalb der Burg von Montgeben passieren. Von hier aus gelangen Sie nach Pabillonis, ihr nächstes Ziel, das für die Produktion von Safran berühmt ist. Machen Sie Halt an einer der vielen Bäckereien und probieren Sie einige der sardischen Kuchen, die mit nach Safran duftenden Pasten gefüllt sind. 

Weiter Richtung Westen gelangen Sie nach Gonnosfanadiga, das unterhalb der felsigen, Ostausläufern der Region Iglesiente liegt und für seine Oliven und sein Olivenöl bekannt ist. Wir statten Sie mit Informationen aus, wie Sie eine der Olivenpressanlagen besichtigen können, um einen Geschmack für die verschiedenen Olivenölsorten zu bekommen.
Nun ist es Zeit, die Ebene zu verlassen und in kleinere Gänge zu schalten. Sie sind nun wieder in den Bergen, direkt unterhalb von Monte Linas. Sobald Sie in Ihrer Unterkunft angekommen sind, wartet in diesem schönen Agriturismo hervorragende, hausgemachte Ravioli, selbst produzierte Wurst und Käse sowie Olivenöl und Wein auf Sie. Was kann es besseres geben am Ende eines schönen Radtages? (1 ÜN) (ca. 50 Km, 730 Hm).

4. Tag: Sandstrand, Minen und Kalkfelsen

Nachdem Sie das Agriturismo verlassen haben, radeln Sie in Richtung Küste. Ein toller Start in den Tag. Auf herrlichen 15 Kilometern geht es sanft bergab. Sie haben wundervolle Blicke auf die umliegenden Berge. Entlang des Sandstrandes von Portixeddu haben Sie genügend Möglichkeiten und Zeit, ein erfrischendes Bad im Mittelmeer zu nehmen, bevor Sie weiter Richtung Süden fahren. Die kleine Ortschaft Buggerru, einst eine blühende Bergbauküstenstadt, versucht nun mit wenigen Mitteln zu überleben: Fischerei und den sich hin und wieder hier hin verirrenden Reisenden. Da immer frischer Fisch in den kleinen Hafen kommt, ist dies ein guter Ort, um Mittag zu essen. Probieren Sie ruhig einige der lokalen Köstlichkeiten. In Buggerru können Sie die alte Küstenmine, Galleria Henry, besuchen, die seit ihrer Öffnung, als Teil einer industriellen, archäologische Reiseroute in diesem faszinierenden Bergbaugebiet öffentlich zugänglich ist. Bei Interesse lassen Sie uns zu Beginn Ihrer Radreise wissen, dass Sie die Mine besuchen möchten, damit alles arrangiert werden kann. Sie passieren anschließend die hoch aufragenden Kalksteinfelsen und Klippen von Masua - ein Freeclimbing-Paradies. Die heutige Unterkunft und das Abendessen ist in der Ortschaft Nebida. (1 ÜN) (ca. 50Km / 800Hm).

5. Tag: Insel St. Pietro und St. Antioco

Von Nebida radeln Sie Richtung Süden weiter entlang der Küste. Sie lassen die schroffe Kalksteinküste hinter sich und fahren durch flacheres Land in Richtung der Inseln St.Pietro und St.Antioco. Auf der Fähre nach St.Pietro gönnen Sie Ihren Beinen etwas Pause. Der Hauptort der Insel Carloforte wurde von Korallenfischer aus Genua, die aus Tunesien hierher gezogen waren, gegründet. Diese leben hier nun bereits seit der Mitte des 16. Jahrhunderts. Dieser Einfluss wird sowohl in der Architektur als auch in der Küche spürbar. Mit seinen pastellfarbenen Häusern, die entlang der engen, gepflasterten Gassen gebaut wurden, ist einer der interessantesten Orte Sardiniens entstanden. Hier kann man in gemütlicher Atmosphäre flanieren und vielleicht sogar in einem der sehr guten Fischrestaurants der Stadt zu Mittag essen. Die Insel ist in der Tat für seine Fischertradition bekannt, insbesondere der Thunfischfang. Seit der Antike warten hier die Fischer auf die Ankunft der Thunfischschwärme, die Jahr für Jahr immer auf dem selben Weg durch die Meeresenge, nicht weit von der Insel entfernt, schwimmen. Eine weitere kurze Fährfahrt bringt Sie anschließend zur Insel St. Antioco, wo Sie nach kurzer Zeit in Ihrem Hotel für diese Nacht ankommen. (1 ÜN) (ca. 45Km / 480Hm).

6. Tag: Archäologische Stätten, Spitzenweine und Karsthöhlen

Am Anfang des Tages lohnt es sich für ein paar Stunden, einige der verborgenen, archäologischen Stätten von St. Antioco zu besuchen. Sehenswert ist vor allem die punische Nekropole und Thophet sowie die Katakomben der Kirche. 

Sobald Sie die Insel auf dem Damm, der über die Bucht von Palmas führt, verlassen, fahren Sie auf Ihrem Fahrrad in Richtung der Sulcis Berge weiter. Sie durchqueren die fruchtbaren und sanften Hügel bei Trattalias und Santadi. Sie befinden sich nun in der Weingegend von Santadi. Hier haben Sie die Chance in der Cantine di Santadi eine Weinprobe zu machen. Fünf Kilometer südlich von Santadi befinden sich die Karsthöhlen von Is Zuddas, eine der vielen spektakulären Natursteinmuseen der Insel. Von hier an windet sich die Straße 13km lang bis nach Teulada, vorbei an abgelegenen landwirtschaftlichen Ortschaften. An einigen Stellen werden Ihnen großartige Aussichten zur Südküste hin geboten. Sobald Sie in Teulada angekommen sind, ist die Unterkunft nicht mehr weit entfernt (1 ÜN) (70Km / 510Hm).

7. Tag: Costa del Sud - Smaragdgrüne Sandbuchten

Dies ist Ihr letzter Fahrradtag. Die Radstrecke schlängelt sich Auf und Ab entlang der Küste bis nach Pula. Die Costa del Sud ist ein wunderbares, 20 km langes Spektakel. Die Straße windet sich oberhalb der schroffen Klippen entlang, die in das tiefblaue Meer hinab stürzen. Es gibt viele Aussichtspunkte und kleine Sandbuchten, die dazu einladen, anzuhalten und im Meer baden zu gehen. Cala Tuerredda ist einer der schönsten Strände dieser Küste, der von zwei Landzungen geschützt wird. Die smaragdgrünen Farben des Wassers sind wie aus dem Bilderbuch.

Von hier aus entfernt sich die Straße von der Küste, um bei Chia wieder zurück zum Meer zu führen. Sie erreichen nun den langen Sandstrand von Chia. Ein kurzer Abstecher nach rechts bringt Sie zum spanischen Turm von Chia, von dem man einen spektakulären Blick auf den langen Strand und die Inseln hat. Das nächste Teilstück folgt der Hauptstraße Richtung Norden entlang einer ruhigen Küstenstraße. So erreichen Sie schließlich das Städtchen Pula, wo Ihre Reise offiziell endet (1 ÜN). Die ausgezeichnete Eisdiele auf dem Marktplatz der Stadt bietet hausgemachtes Eis an. Dies ist ein wohlverdienten Genuss und eine Belohnung zum Abschluss der Reise. Am Abend können Sie durch die Stadt flanieren und in einem der vielen, guten Restaurants zu Abend essen (ca. 50Km / 500Hm).

8. Tag: Abreisetag oder individuelle Verlängerung

Auf Wunsch (optional zubuchbar), werden Sie von unserem Fahrer abgeholt und zum Flughafen Cagliari gebracht. Sollten Sie noch ein oder zwei Tage Zeit haben, können Sie Ihre Reise auch verlängern und eine Wanderung oder eine Seekajaktour an der malerischen Küste unternehmen und die traumhaften Sandstrände erkunden, die es entlang der Küste von Pula gibt.

  • Übernachtungen in Agriturismen, kleinen Hotels (3*)
  • Frühstück
  • detaillierte Tourbeschreibung (digital)
  • GPS-Daten für Ihr eigenes Navi/Smartphone
  • Gepäcktransfers
  • Ansprechpartner vor Ort
  • Notfallwerkzeugausrüstung, Pumpe und Schloss (falls Leihfahrrad zugebucht)

Nicht enthaltene Leistungen

  • Anreise nach Sardinien
  • Flughafentransfers
  • Kosten für zusätzliche Aktivitäten, z.B. Bootsfahrten/zusätzliche Fähren etc.
  • Getränke
  • Radmiete
  • Fährtickets zu den Inseln St. Pietro und St. Antioco (ca. 16 €)
  • Touristensteuer (ca. 2€ pro Nacht, in der Unterkunft zu bezahlen)
  • Trinkgelder
25.03.2024 - 02.04.2024
1115,- €
03.04.2024 - 08.06.2024 945,- €
01.09.2024 - 09.09.2024 1115,- €
10.09.2024 - 30.10.2024 945,- €
* Anreise täglich möglich
Zusatzleistungen
Aufpreis (2x 4* Hotels an Tag 1 und 7) 120,- €
Einzelzimmerzuschlag 210,- €
Mietrad 155,- €
Flug auf Anfrage
E-Bike 260,- €
Qualitäts-Radtrikot von VERMARC 35,- €
Halbpension 250,- €
Flughafentransfer ab/an Cagliari 235,- €

(Cagliari-Mandas 150,- / Pula-Cagliari 85,- // pro Fahrzeug bis 3 Personen)

Transfer zurück zum Ausgangspunkt    195,00 €
(Pula-Mandas, Fahrzeug bis 3 Personen oder max. 2 Personen/2Bikes)

Gruppengröße: 2 bis beliebig viele Teilnehmer

Letzte Rücktrittsmöglichkeit des Reiseveranstalters bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl: 21 Tage vor Reisebeginn.

Einreisebestimmungen des Reiselandes: Sollten Sie eine andere Staatsbürgerschaft als die deutsche besitzen, so teilen Sie uns bitte bei Ihrer Buchung Ihre Nationalität mit, so dass wir Sie über die entsprechenden Einreisebestimmungen informieren können. Vielen Dank!

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

letzte Änderung: 18.02.2021