Italien

Der Franziskusweg: Mit dem Rad von Assisi nach Rom 8 Tages-Tour I

geführte Tour(en):

Mit dieser Radreise begeben wir uns auf eine Entdeckungsreise durch Umbrien und Latium. Wenn Sie gerne Fahrrad fahren aber auch ein wenig „pilgern" möchten, so wie Sie es vielleicht schon auf dem Jakobsweg mit uns erlebt haben, dann können wir Ihnen diese Radreise anbieten. Sie durchfahren traumhafte Gegenden Italiens.

1. Tag: Anreise nach Cesena na La Verna
2. Tag: Gubbio - Assisi 57 km
3. Tag: Assisi - Spoleto 65 km
4. Tag: Spoleto - Greccio - Rieti 60 km
5. Tag: Rietital - Poggio Bustone 25/50 km
6. Tag: Abteikirche Farfa - Rom Laterankirche 60 km
7. Tag: Stadtführung Rom
8. Tag: Abreise


1. Tag: ca. 0.30 Uhr Abfahrt
ab Wört und Anreise über Cesena nach La Verna. Hier an diesem für den Heiligen Franziskus wichtigen Ort beginnt ebenso der Franziskusweg. In La Verna erhielt Franz kurz vor seinem Tod die Wundmale Christi. Wir wandern hinauf zur Klosteranlage. Anschließend Weiterfahrt zum Hotel.

2. Tag: Gubbio - Assisi (57 km/900HM)
Zeitiges Frühstück und Busfahrt Richtung Süden. In Gubbio starten wir unsere erste Etappe mit dem Ziel Assisi. Wir fahren auf kleinen Nebenstraßen, teilweise auf dem Franziskanischen Friedensweg durch eine teilweise menschenleere, abseits des Tourismus gelegenen Route Richtung Süden. In Valfabbrica wird der Franziskusweg anstrengend. Wir haben Zeit und mehrere Schiebephasen, weil der Aufstieg sehr steil ist. Oben angelangt erblicken wir den Monte Subasio und die Stadt Assisi. Nach einer kurzen Abfahrt letzter Anstieg  in die herrlich gelegene Stadt Assisi. Mit dem Rad direkt zur Basilika San Francesco. Wir sehen die Fresken von Giotto und natürlich die Krypta des Heiligen Franziskus. Anschließend Hotelbezug im Raum von Assisi.

3. Tag: Assisi - Spoleto (ca. 65 km/650 HM)
Wir verlassen Assisi und umfahren den Monte Subasio. Weiter geht es ins mittelalterliche Spello. Unsere Radtour führt uns durch eine liebliche Landschaft zu der auf einem Hügel sitzenden Stadt Montefalco (Pause). Anschließend über Madonna della Stella nach Spoleto. An der Via Flaminia gibt zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie das bekannte Aquädukt Ponte delle Torri, die Rocca Albornoziana, ein römisches Theater, schöne Plätze und einen Dom. Hotelbezug und Abendessen im Raum Spoleto.

4. Tag: Spoleto – Greccio – Rieti (ca. 60 km/600 HM   und 90 km/1100 HM)
Der Franziskusweg hat es in sich. So wie sich der Heilige gerne in Einsiedeleien und die Einsamkeit zurück zog – so ist unser heutiger Radweg geprägt. Ein stetiges auf und ab mit wunderschönen Ausblicken. In Greccio, auch das Franziskanische Bethlehem genannt, machen wir kurz Station bevor wir am späten Nachmittag Fonte Colombo, auch das Franziskanische Sinai genannt, erreichen. Übernachtung im Raum Rieti.

5. Tag: Rieti-Tal – Poggio Bustone (ca. 25km/200 HM und 50 km/850 HM)
Ins Rieti-Tal hatten sich schon seine Glaubensbrüder anfangs niedergelassen und im Rietital – genauer gesagt in Poggio Bustone bei der Kirche, die dem Heiligen Jakobus dem älteren geweiht ist, legte Franziskus den Grundstein zu seiner Gemeinschaft, den Franziskanern. Wer nun Kraft und Interesse hat, der lässt sein Rad stehen und wandert eine halbe Stunde hinauf zur Höhle der Offenbarung. Ein toller Rundumblick lassen den Aufstieg von rund 200 Höhenmeter vergessen. An der kleinen Kapelle verweilen wir noch bevor es zurück geht. Der Bus bringt die „müden Radler“ zurück ins Hotel nach Rieti. Die noch „fiten“ fahren auf einem anderen, ebenso schönen mit Höhenmeter gespickten Weg und dem bekannten Buchenwald zurück.

6. Tag: Abteikirche Farfa – Rom Laterankirche (ca. 60 km und 100 HM)
Mit dem Bus erreichen wir die berühmte Benediktinerabtei von Farfa. Nicht einmal das Mutterkloster Monte Casino konnte sich mit dem Reichtum des Klosters in Farfa messen. Auch der Heilige Franziskus machte hier, wenn er nach Rom zog Station. Hier starten wir unsere letzte Tour durch das Sabinerland. Die Spannung steigt bei allen. Aber auch unsere Konzentration ist gefordert. Waren wir doch tagelang auf herrlichen und einsamen Wegen und Straßen unterwegs, so werden wir das am heutigen Tage wohl nicht mehr finden. Aber das muss sein. Wir fahren mit unserem Drahtesel in die Ewige Stadt. Unser Ziel ist der Petersdom. Allein die Einfahrt auf die Friedensstraße und der Blick auf den Petersdom lässt uns eine Gänsehaut bekommen. Wir haben Rom erreicht.

7. Tag: Am Vormittag unternehmen wir noch eine Stadtführung in Rom mit Petersdom – Engelsbrücke – Engelsburg – Piazza Navona – Pantheon und Spanische Treppe. Nach der Stadtführung heißt es Arrivederci Roma. Unser Bus bringt Sie zur letzten Zwischenübernachtung in den Raum Bologna.

8. Tag: Nach einem zeitigen Frühstück treten wir die Heimreise auf der Autostrada del Sole an. Die Rückfahrt erfolgt über die Brennerautobahn an den Ausgangsort. Die Rückkehr ist gegen 20.00/21.30 Uhr geplant.

  • Fahrt im Fernreisebus mit WC, Klimaanlage, Bordküche und Fahrradanhänger
  • 7 x Übernachtung/Halbpension in guten Mittelklassehotels in Zimmer mit Du/WC
  • Durchgehende Radreiseleitung
  • Stadtführung in Rom mit Guide
  • Fahrrad- u. Gepäcktransport
  • Umfassende Unterlagen vor der Fahrt

 

Evtl. Eintrittspreise sind nicht inbegriffen.

Mindestteilnehmerzahl: 18 Personen

8 Tage 21.09. - 28.09.2018 1270,- €
EZ-Zuschlag 195,- €

Profil: Mittelschwere Radreise auf Straßen und Seitenstraßen. Sie haben einige Höhenmeter zu überwinden und deshalb sollten Sie eine gute Grundkondition mitbringen. Die Tour können Sie mit dem Mountainbike oder Trekkingrad fahren.

Info: Diese Reise wird in Kombination mit unserer Wanderreise Franziskusweg durchgeführt. Sollten Sie an einem Tag mal wandern wollen, ist dies jederzeit möglich. Ein großer Vorteil für Sie!