Regionaler Radwegeausbau

Begeisterung für das Radfahren steigt

Die Begeisterung für das Fahrradfahren in Thüringen steigt immer mehr.

Das zuständige Ministerium möchte nun den Anforderungen der Radfahrer gerecht werden und entwickelt deshalb das Radverkehrskonzept 2.0.

Ziel ist es regionale sowie überregionale Radrouten weiter auszubauen und das Fahrradfahren noch attraktiver zu machen. So sollen die Radfahrer im Jahr 2025 zwölf Prozent der Verkehrsteilnehmer ausmachen; im Vergleich zum Jahr 2008 wäre dies eine Verdopplung.

„Eine gute Infrastrukturplanung ist die Voraussetzung für sichere Radwege“, spricht die Verkehrsministerin Birgit Keller (Linke) „Gute Fahrradwege zu bauen, ist insbesondere für die Kommunen eine planerische und finanzielle Herausforderung. Das vorliegende Konzept soll Orientierung und Anreize geben, wie sie ihr Radwegenetz ausbauen und vor allem sicherer machen können.“

„In dieser Legislaturperiode haben wir mit einem Volumen von 20 Millionen Euro für die Förderung des Radverkehrs an Landesstraßen schon so viel im Landeshaushalt eingestellt wie noch nie zuvor," so Roberto Kobelt, Sprecher für Verkehrspolitik der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Nun gilt es diese Gelder sinnvoll und zukunftsorientiert einzusetzen.

letzte Änderung: 09.06.2016