Italien, Österreich

Donauwörth nach Venedig „sportlich“ I

Die Via Claudia Augusta im gesamten Verlauf durchradeln – von Donauwörth über Augsburg nach Füssen, dann durch Tirol, weiter durch das wunderbare Südtirol bis Trient und schließlich via Valsugana, Feltre, Pieve di Soligo und Treviso bis in die Lagunenstadt Venedig.

Anreise-Termine

Jeden 1. Samstag im Monat zwischen 1. Mai und 15. September 2019 - Sondertermine auf Anfrage

Die Via Claudia Augusta im gesamten Verlauf durchradeln – von Donauwörth über Augsburg nach Füssen, dann durch Tirol, weiter durch das wunderbare Südtirol bis Trient und schließlich via Valsugana, Feltre, Pieve di Soligo und Treviso bis in die Lagunenstadt Venedig.

Anreise-Termine

Jeden 1. Samstag im Monat zwischen 1. Mai und 15. September 2019 - Sondertermine auf Anfrage

1. Tag: Individuelle Anreise nach Donauwörth
2. Tag: Donauwörth – Augsburg ca. 50 km
3. Tag: Augsburg – Region Schongau ca. 85 km
4. Tag: Region Schongau – Reutte ca. 55 km
5. Tag: Reutte – Landeck ca. 65 - 75 km
6. Tag: Landeck – Burgeis/ Mals/ Glurns ca. 85 km
7. Tag: Burgeis/ Mals/ Glurns bzw. Nauders – Meran ca. 65 km
8. Tag: Meran – Ferienregion Castelfeder ca. 50 - 60 km
9. Tag: Ferienregion Castelfeder – Levico Terme ca. 60 - 70 km
10. Tag: Levico Terme – Feltre ca. 65 km
11. Tag: Feltre – Pieve di Soligo ca. 50 - 60 km
12. Tag: Pieve di Soligo – Quarto d’Altino/ Venedig ca. 65 km
13. Tag: Ausflug nach Venedig – Übernachtung wieder in Quarto d’Altino
14. Tag: Individuelle Heimreise oder Verlängerung

1. Tag: Individuelle Anreise nach Donauwörth

Willkommen am einstigen Ziel der Römer, willkommen am Startort einer langen, aber sehr abwechslungsreichen und geschichtsträchtigen Reise Richtung Süden.

 

2. Tag: Donauwörth – Augsburg (ca. 50 km)

Wie an den nächsten 2 Tagen folgt auch die Route von Donauwörth bis Augsburg vielfach den Ufern und Auen des Lech-Flusses. Augsburg bietet einen reichen Schatz an historischen Sehenswürdigkeiten, weshalb es gut ist, dass diese erste Etappe nicht allzu lang ist.

Jedenfalls nicht verabsäumen sollten Sie einen Besuch der Fuggerei, dem ältesten noch heute genutzten sozialen Wohnbau der Welt.

 

3. Tag: Augsburg – Schongau (ca. 85 km)

Der Name der Stadt Augsburg geht auf die römische Provinzhauptstadt Augusta Vindelicorum zurück, die 15 v. Chr. unter Kaiser Augustus gegründet wurde. Bekannt wurde Augsburg allerdings als „Fugger-Stadt“. Am Weg nach Schongau sollten Sie der Kreisstadt Landsberg am Lech unbedingt die Ehre erweisen. Diese Stadt hat wirklich Charme. Schongau selbst wartet auf mit einer malerischen Altstadt und der fast vollständig erhaltenen Stadtmauer.

 

4. Tag: Schongau – Reutte (ca. 55 km)

Von Schongau aus führt der Weg weiter entlang dem Lech Richtung Tirol und somit dem mächtigen Alpenbogen entgegen. Noch vor der österreichischen Grenze wartet bei Füssen das „Märchenschloss“ Neuschwanstein auf seine Besucher.

 

5. Tag: Reutte – Landeck (ca. 65 km | ohne Transfer ca. 75 km)

Kurz nach Reutte führt ein Anstieg hinauf zur Ehrenberger Klause mit einer sehenswerten Festungsanlage aus dem Dreißigjährigen Krieg. Ab Biberwier können Sie die recht anspruchsvolle Strecke über den Fernpass mit dem Via-Claudia-Huckepack-Bus zurücklegen. Vom Schloss Fernstein aus radeln Sie dann via Nassereith weiter durch das malerische Gurgltal. Ein „bieriges“ Erlebnis erwartet Sie in Tarrenz auf Schloss Starkenberg mit seiner traditionsreichen Privatbrauerei. Ab Imst fahren Sie schließlich entlang des InnRadweges bis in die Bezirkshauptstadt Landeck. 

 

6. Tag: Landeck – Burgeis/Mals/Glurns (ca. 85 km)

Neben dem Inn führt der Radweg ab Landeck entlang des sogenannten Oberen Gerichts zunächst bis Pfunds. Hinter Pfunds liegt die Strecke ca. 10 Kilometer auf Schweizer Staatsgebiet. Von Martina im Unterengadin aus gilt es ca. 400 Höhenmeter entlang von ein paar Serpentinen bei stets gut bewältigbarer Steigung hinauf bis zur Norbertshöhe zu radeln. Nach einer kurzen Bergabpassage hinunter nach Nauders führt ein sanfter Anstieg weiter hinauf zum Reschenpass, wo Sie die Grenze nach Italien und damit den Alpenhauptkamm überqueren. Vorbei am Reschenstausee mit einem der bekanntesten Fotomotive Südtirols – dem versunkenen Kirchturm von Altgraun – radeln Sie rasant weiter hinunter Richtung Mals. Genießen Sie den ersten Abend in Südtirol in den alten Gässchen des Ortes.

 

7. Tag: Burgeis/Mals/Glurns bzw. Nauders – Meran (ca. 65 km)

Nun gilt es, den gesamten Vinschgau zu durchqueren. Dabei führt der Weg von rund 1.200 m Seehöhe in Burgeis hinunter auf 350 m Seehöhe in Meran. Oft folgen Sie dabei direkt dem Lauf der Etsch.

Vom Startort aus führt diese Genusstour zunächst hinunter in die kleinste Stadt des Alpenraumes nach Glurns. Über den Marmorort Laas erreichen Sie dann Naturns und schließlich – vorbei an der markanten Burg Kastelbell – die Kurstadt Meran. Entspannen Sie sich hier bei einem abendlichen Rundgang an der Passerpromenade inmitten einer subtropischen Pflanzenwelt.

 

8. Tag: Meran – Ferienregion Castelfeder (ca. 50 - 60 km)

Viel Staunenswertes liegt an dieser Strecke: der berühmte Schnatterpeckaltar in der Kirche zu Niederlana, der höchste Kirchturm Südtirols in Terlan sowie zahlreiche Burgen und Ruinen auf beiden Talseiten.

Nach der Möglichkeit für einen kurzen Abstecher in Südtirols Hauptstadt Bozen bietet sich am Kalterer See eine erstklassige Gelegenheit zur Abkühlung eventuell müde gewordener Radlerbeine. Das Etappenziel bildet dann die Ferienregion Castelfeder mit den Ortschaften Auer, Montan, Neumarkt und Salurn, wo das deutschsprachige Südtirol endet.

 

9. Tag: Ferienregion Castelfeder – Levico Terme (ca. 60 -70 km)

Ein paar grundlegende Italienisch Vokabel sollten Sie jetzt schon geübt haben, bevor die Reise entlang dem Etsch Fluss weiter führt bis Trient, wo Sie von der sehr sehenswerten Altstadt mit Dom und Schloss Buonconsiglio empfangen werden. Als sportliche Draufgabe sind dann am Weg nach Civezzano und Pergine Valsugana ca. 600 Höhenmeter zu bewältigen. Nach ein paar weiteren Kilometern erreichen Sie dann aber den idyllisch gelegenen Levico See.

 

10. Tag: Levico Terme – Feltre (ca. 65 km)

Auf dem sehr schönen, neu angelegten Radweg entlang dem Brenta-Fluss führt der Weg zunächst über Borgo Valsugana bis Primolano, wo der Brenta-Radweg verlassen wird. Von dort aus führt die Route entlang einer Straße bei gut bewältigbarer Steigung zunächst ein Stück bergauf, um dann über Arsie und Fonzaso schließlich die historisch sehr bedeutende Stadt Feltre zu erreichen. 

 

11. Tag: Feltre – Pieve di Soligo (ca. 50 km bzw. 60 km via Praderadego-Pass)

Zwei mögliche Routen führen ans Ziel: entweder mit nur ein paar kürzeren Steigungen (dafür kurz nach Feltre für ca. 6 km mit mehr Verkehr) entlang der berühmten Prosecco-Weinbaugebiete oder sehr sportlich über Lentiai und den beeindruckenden Praderadego-Pass (ca. 900 Hm). In jedem Fall bildet das ruhige Städtchen Pieve di Soligo einen idealen Ort zur Entspannung und Erholung.

12. Tag: Pieve di Soligo – Quarto d’Altino/Venedig (ca. 65 km)

Einmal heißt es noch in die Pedale treten, bis die Lagunenstadt Venedig erreicht ist.

Und der Weg dorthin hat nochmals wirkliche Highlights zu bieten. Bald nach Pieve, noch inmitten der Prosecco-Hügel thront das imposante Castello San Salvatore und dann nach einem kurzen, stärker befahrenen Straßenabschnitt bei Ponte Priula noch die „Kunst- & Radicciostadt“ Treviso.

Dann heißen wir Sie nach der langen Reise willkommen in Quarto d’Altino – einer kleinen Stadt ganz in der Nähe des ursprünglichen Ausgangspunktes der historischen Via Claudia Augusta!

 

13. Tag: Ausflug nach Venedig – Übernachtung wieder in Quarto d’Altino

Das Fahrrad hat jetzt ausgedient und so kommen Sie heute ganz entspannt mit dem Zug in ca. 20 Minuten zum Bahnhof Santa Lucia in Venedig. Von dort aus können die unzähligen engen Gassen bis hin zum Piazza San Marco perfekt zu Fuß erkundet werden. Natürlich könnte als Belohnung für die vielen geradelten Kilometer auch eine romantische Gondelfahrt folgen …

 

14. Tag: Individuelle Heimreise oder Verlängerung

  • Unterkunft in sorgfältig ausgewählten Hotels der 3-Sterne Kategorie
  • 13 Übernachtungen mit reichhaltigem Frühstücksbuffet
  • Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft
  • Huckepack-Transfer über den Fernpass
  • Reutte Aktiv Card (ermäßigter Eintritt in der Alpentherme Ehrenberg, Erlebnismuseum...)
  • Tirol West Card (ermäßigter Eintritt in Museen, u.a. Dokumentationszentrum Via Claudia Augusta...)
  • Bahnticket (Hin- & Rückfahrt) Quarto d’Altino – Venedig
  • Ausführliche Reiseunterlagen | GPS-Daten auf Anfrage erhältlich
  • Ortstaxe in allen Unterkunftsorten
  • TouroPhon täglich zwischen 8:30 und 18:30 Uhr
Grundpreis im Doppelzimmer p.P. 1.586,- €
Grundpreis im Doppelzimmer p.P. (bei Anreise ab 15. Mai) 1.625,- €
Grundpreis im Doppelzimmer p.P. (bei Anreise ab 05. August) 1.696,- €
Aufpreis Einzelzimmer 358,- €
Aufpreis Halbpension 337,- €
Zusatzleistungen
Fahrradmiete 135,- €
Elektrofahrrad 245,- €
Rücktransfer Quarto d‘Altino – Donauwörth (Dienstag, Mittwoch, Freitag, Sonntag) 180,- €
Fahrzeug-Überstellung Donauwörth - Quarto d‘Altino auf Anfrage
Zusatznächte
Donauwörth 66,- €
Quarto d‘Altino 64,- €
Aufpreis Einzelzimmer in Donauwörth 24,- €
Aufpreis Einzelzimmer Quarto d‘Altino 27,- €
  • Größtenteils asphaltierte Rad- und Wirtschaftswege (ein paar Abschnitte auch auf Schotterbelag) sowie wenig befahrene Nebenstraßen und Ortsdurchfahrten; zwischen Trient und Quarto d‘Altino kürzere Strecken auch auf stärker befahrenen Straßen
  • Benützung des Shuttle-Transfers zur einfachen Bewältigung des Fernpasses ab Biberwier (falls erwünscht kann auch ein Transfer ab Pfunds bis Nauders/Reschenpass organisiert werden)
  • Von Feltre nach Pieve di Soligo Möglichkeit zur Wahl aus 2 verschiedenen Routen
  • Bahnfahrt (Hin- & Rückfahrt) von Quarto d’Altino nach Venedig
  • Geeignet für Jugendliche ab ca. 14 Jahre (entsprechende Radfahrbegeisterung vorausgesetzt)
INNTOUR
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Leopoldstraße 4
6020 Innsbruck