| 1. Tag: |
Frühe Abfahrt in Wört - Fahrt über die Schweiz - San Bernardino - Mailand - nach Savona. Hier Einschiffung auf der Nachtfähre. Abendessen auf dem Schiff. |
| 2. Tag: |
Korsika „en miniature“: zauberhaftes Cap Corse Länge: ca. 60 km, Höhenmeter ca. 380. Früh morgens Ankunft auf Korsika. Frühstück, Ausschiffung und Start der ersten Radtour. Im Norden von Bastia liegt die Halbinsel Cap Corse. Nur 40 km ragt sie nach Norden, doch landschaftlich spiegelt es die Insel in Kleinformat wider. Steil ins Meer abstürzende Felslandschaften an der Ostküste, ein mächtiger Gebirgskamm im Inneren und eine relativ flach abfallende Küste mit kleinen Badebuchten im Westen. Überall treffen Sie auf wehrhafte Genuesentürme, kleine Dörfer, Hafenstädtchen und herrliche Aussichten entlang der kurvenreichen Küstenstraße. Erst entlang der flacheren Ostküste, dann ins bergige Hinterland. Über Castiglione erreichen Sie den heiligen Pass Santa Lucia, mit tollem Panorama. Hoch über dem Meer thront Nonza, bewacht von einem quadratischen Turm. Sehenswert ist die Barockkirche Sainte-Julie und vom Dorfplatz haben Sie eine phantastische Sicht auf den grau-schwarzen Asbest-Strand und das türkis-grüne Meer. Ab Patrimonio Busfahrt ins Hotel. |
| 3. Tag: |
Fahrt nach Calvi: Länge: ca. 50 km, Höhenmeter ca. 510. Durch den Garten Korsikas. Im hügeligen Hinterland zwischen Calvi und der Lozari-Mündung gedeihen Orangen-, Zitronen und Mandelbäume, sichern Weinberge und Olivenhaine den Wohlstand der Region. Charakteristisch für diesen „Garten Korsikas“ sind die mittelalterlichen Dörfer, die malerisch hoch oben auf den Hügelkuppen liegen. Start im Bergdorf Belgodere. Den Bergspezialisten ist zuerst die Auffahrt zum Col de Colombano (692 m) empfohlen, die anderen fahren quer durch die malerische Landschaft der Balagne nach Cateri, wo der Bus wartet. Noch ein Tipp für „Bergziegen“: Der Anstieg zum Col de Salvi (509 m) wird mit einem phantastischen Blick auf die weite Bucht des Golfs von Calvi belohnt. Ambitionioerte Fahrer radeln weiter (ca. 30 km), ansonsten Busfahrt nach Calvi, dem Hauptort der Region Balagne. Höhepunkt Ihres Streifzuges durch die Stadt ist ein Bummel durch die verwinkelten Gassen und die Zitadelle. Sie thront imposant auf einem dem Meer vorgelagerten Granitfelsen, früher war sie nur über eine Hängebrücke zu erreichen. Wer noch radeln möchte, dem sei die Route auf dem Prozessionsweg zu Ehren der Schutzheiligen Korsikas, Maria, zur Kapelle Notre Dame de la Serra (230 m) empfohlen. Oben werden Sie mit einem sensationellen Blick über die Bucht und Stadt von Calvi belohnt. |
| 4. Tag: |
Berge & Meer: über den Col de Vergio zum blauen Golf von Porto Länge: ca. 75 km, Höhenmeter ca. 640. Sie lernen geballt einige korsische „Naturwunder“ kennen. Fahrt über Ponte Leccia ins Landesinnere, durch die 15 km lange Schluchtstrecke „Scala die Santa Regina“. Je nach Licht- und Wetterverhältnissen scheint der Granitstein rot zu leuchten, dunkel und unheimlich präsentiert sie sich hingegen bei Nebel oder Regen. Entsprechend ranken sich zahllose Sagen um die Schlucht, die bis 1889 nur über einen Hirtenpfad zu erreichen war. Bei Calacuccia wechseln Sie dann das Gefährt und radeln mit anspruchsvoller Steigung über den höchsten Pass der Insel (1.477 m). Hier genießen Sie ein phantastisches Bergpanorama, dann geht es bergab über Evisa und durch die Spelunca-Schlucht nach Porto. Der tiefblaue, gleichnamige Golf von Porto zählt mit zu den Höhepunkten der Insel. |
| 5. Tag: |
Les Calanches: Märchenwald aus rotem Stein Länge ca. 45 km, Höhenmeter ca. 495. Gleich hinter Porto wird es bizarr: bis zu dreihundert Meter hoch, Spitzen, Säulen, Türmchen, überraschende Figuren, dünn, rund, verdreht, krumm, verunstaltet, unerwartet, fantastisch - „Les Calanches“ ist ein rot leuchtender, fantastischer Märchenwald aus Stein. Wind und Wetter haben eine erstaunliche Felslandschaft geschaffen und hier steinerne Bäume, Pflanzen, Tiere, Mönche in Kutten, gehörnte Teufel und riesige Vögel entstehen lassen. Sie starten den Tag mit einer Bergetappe auf den Col de Lava (491 m), dann geht es bergab. Mit kurzem Zwischenanstieg erreichen Sie Cargese und dann schließlich Sagone, wo Sie in den Bus wechseln. Fahrt nach Ajaccio, der heißgeliebten Kaiserstadt. Den Ehrentitel „Kaiserliche Stadt“ verdankt sie Napoleon, der hier geboren wurde. Zwischen der imposanten Zitadelle und den engen Altstadtstraßen erleben Sie die reizvolle Mischung aus elegantem Paris und mondänem St. Tropez. |
| 6. Tag: |
Küsten, Wachtürme und Strände: Länge: ca. 30 km, Höhenmeter ca. 700. Wir starten südlich von Ajaccio. Von Porticcio entlang der zerklüfteten Küste, vorbei an malerischen Wachtürmen und Sandstränden nach Süden. Immer wieder sind kleine Anstiege. Die größte Herausforderung des Tages ist der Côti Chiavari mit rund 500m. Dann Busfahrt über Sartène, die mit festungsartigen, hohen Granithäusern und verwinkelten mittelalterlichen Gässchen als die „korsischste“ Stadt der Insel gilt, nach Porto Vecchio. |
| 7. Tag: |
Spektakulär: Bonifacio, abends Einschiffung. Fahrt in den Süden Korsikas. Hoch über dem Meer auf einen weißen Kreidefelsen gebaut und umspült vom tiefblauen Meer - die Altstadt von Bonifacio begeistert. Die Stadt am Südzipfel hat eine geostrategisch günstige Lage, so dass sie im Mittelalter eine der blühendsten Städte Korsikas war. Zahlreiche Kirchen zeugen von der bewegten Geschichte der Stadt. Ein Bummel durch die steilen Gassen der Oberstadt wird immer wieder mit phantastischen Panoramablicken auf die überhängenden Häuser, entlang der weißen Küste, auf den Naturhafen und die „Bouches de Bonifacio“ belohnt. In nur 12 km Entfernung zeichnet sich die italienische Insel Sardinien ab. Ein unvergessliches Erlebnis ist die ca. 45 min. Bootsfahrt zu den Kreidefelsen, die vom Meer aus noch imposanter wirken (fakultativ). Dann Busfahrt in den Norden, wo Sie in Bastia auf der Nachtfähre einschiffen. |
| 8. Tag: |
Ausschiffung in Savona, Heimreise über die Schweiz an die Abfahrtsorte. Rückkehr gegen 21.00 Uhr in Wört. |