| 1. Tag: |
1.00 Uhr pünktliche Abfahrt in Wört am Betriebshof Launer (ab 23.00 Uhr ist Michael unser Service-Manager bereits auf dem Betriebshof) Sie können sich im trockenen aufhalten, Bilder anschauen, kostenlos etwas trinken, währen Michael bereits Ihr Fahrrad lädt.) – Fahrt über Passau – Welz – Graz – Maribor – Zagreb – zur Übernachtung nach Slavonski Brod bzw. Bosanski Brod. Abendessen und Übernachtung. |
| 2. Tag: |
Savetal und Bosnatal ca. 80 oder 45 km. Nach dem Frühstück starten wir heute im Norden und fahren zum einfahren entlang des Flusses Save. Die Save, die bei Zagreb entspringt zählt zu den wasserreichsten Nebenflüssen der Donau. Hier ist er auch der Grenzfluss zwischen Serbien und Bosnien Herzegowina. Über Novigrad – Odzak kommen wir ins Tal des Flusses Bosna. Die Bosna wird uns bis Sarajewo begleiten, wo Sie auch entspringt. Ja wir werden sozusagen Flußaufwärts radeln. Wir dürfen Sie aber beruhigen, der „Aufstieg" ist so sanft, dass Sie es fast nicht merken werden. Sie radeln auf einer verkehrsarmen Nebenstraße und kommen durch zahlreiche ursprüngliche Ortschaften serbischen Ursprungs. In Doboj, der größten Stadt der Region werden wir übernachten. |
| 3. Tag: |
Doboj – Zenica ca. 85/55 km Entlang des Flusses Bosna geht es heute durch wunderschönes ländliches Gebiet, meistens auf kaum befahrenen Nebenstraßen (allerdings schlechter Belag) fast topfeben ohne größere Steigungen. Es wird Ihnen richtig Spaß machen. Am Abend erreichen wir Zenica, eine von Bosniens größeren Städten. Der ehemalige „Yugo-Kommunismus" wird geprägt durch die dazu gehörenden Wohnblocksiedlungen. Der restaurierte Altstadtkern allerdings mit zahlreichen Cafes, Eisdielen, kleinen Geschäften und Restaurants gibt auch der Industriestadt Zenica Charme und Atmosphäre. |
| 4. Tag: |
Zenica – Sarajevo 35 km Heute wollen wir die Hauptstadt erreichen – das Tal der Bosna breitet sich aus – allerdings wollen wir unsere Tour 35 km vor der Hauptstadt beenden, da der Verkehr zunehmend stärker wird mit jedem Kilometer den man auf die Hauptstadt zukommt. Mit unserem Radbus erreichen wir daher bereits am Nachmittag Sarajevo. Bei einem Stadtrundgang mit einem ortskundigen Guide durch die schöne Altstadt werden wir mit der multikulturellen Geschichte und Gegenwart, Osmanische, Österreichische und Jugoslawische Einflüsse in Berührung kommen. Moscheen, Kirchen, Synagogen aber auch Denkmäler wie das „ewige Feuer", die neu aufgebaute Markthalle, einen ebenso ehemaligen alten Bazar sowie eine Karawanserei werden wir zu sehen bekommen. Es ist sehr erfreulich; innerhalb der letzten 3 bis 4 Jahren sind nahezu alle Spuren des Krieges beseitigt worden. Kaum noch Hochhausruinen und zerlöcherte Fassaden sind mehr zu sehen. Die Altstadt mit ihrer Fußgängerzone ladet in ihren zahlreichen Cafes, einfachen Lokalen und schönen Restaurants zum verweilen ein. Nirgends sonst sollen evapii, Pita oder Burek so gut schmecken wie in einer der kleinen evapdžinicas Sarajevos. Die Sommerabende haben Atmosphäre. Es scheint, dass alles was „zwei Beine hat" sich schick macht um über die Ferhadija und die Bascarsija zu flanieren. Machen Sie mit. Es lohnt sich wirklich. |
| 5. Tag: |
Sarajevo – Mostar 50/70 km Mit dem Bus verlassen wir die Hauptstadt Richtung Süden. Zuerst erklimmen wir per Radbus einen Pass auf über 1000 m Höhe. Dann heißt es für uns alle. Radvergnügen „hoch drei". Fast nur bergab und durch eine sehr schöne Landschaft entlang des Flusses Neretva geht es Richtung Mostar. Klar den einen oder anderen Hügel müssen wir schon noch bezwingen und heute ist es wichtig, dass unsere Fahrradlampe funktioniert, denn ein paar unbeleuchtete Tunnels werden wir durchfahren. Nach Jablanica haben wir in einem der bekannten Ausflugsrestaurants die Möglichkeit zu einem Mittagessen. Lamm vom Spieß gibt es und dazu leckeren Käse und Schinken. (fakultativ). Die fast nur flache – mehr abfallende Strecke entlang der Neretva durch ein breites Tal nach Mostar ist für uns nach der guten Stärkung nur noch eine Formsache. Hotelbezug im Raum Mostar. Mostar, klar eine Touristenattraktion, auch zu den schönsten Städten des Landes gehörend hat leider immer noch viele Wunden aus dem Bosnienkrieg zu tragen. Dennoch werden auch hier die Ruinen weniger und die Lage an der kleinen Neretva-Schlucht mit ihrem türkisfarbenen Wasser ist einzigartig. Die berühmte Alte Brücke ist zwischenzeitlich wieder aufgebaut und die Altstadt ladet mit Konobas, Bars und Cafes zum Verweilen ein. Besonders die traumhaft gelegenen Terrassenrestaurants mit Blick auf die Brücke sind es wert ein paar Konvertible Mark (KM) bzw. Euro, der auch gerne genommen wird, auszugeben. |
| 6. Tag: |
Mostar – Dubrovnik 70 km Flach und schön dem Fluß entlang geht es Richtung Süden und Adriaküste. Im schönen Pocitelj, einem hübschen, kleinen und mittelalterlichen Dorf machen wir den letzten Halt in Bosnien Herzegowina. Nette Cafes und Restaurants „zwingen" uns gar zum Halt. Auch ein Souvenir kann noch gekauft werden bevor wir endgültig Bosnien Herzegowina mit der Grenze nach Süddalmatien in Kroatien verlassen. Mit herrlichen Ausblicken fahren wir hinunter mit Blick auf das Neretva Delta bis nach Neum. (ca. 70 km). Hier endet unsere Balkantour Teil 1. Mit dem Bus erreichen wir gegen 16.00 Uhr bereits Dubrovnik. Hier erwartet uns noch eine interessante Stadtführung. Die Perle der Adria oder auch Athen Kroatiens liegt traumhaft schön am Meer und hat viele schöne Sehenswürdigkeiten. Hotelbezug und Abendessen. Unser Urlaubshotel ist schön am Meer gelegen. (Jetzt haben Sie die Qual der Wahl. 4 Tage Urlaub im herrlichen Dubrovnik und dann gleich weiter mit Launer-Reisen und der Tour Montenegro – Albanien – Balkan Teil 2 |
| 7-10. Tag: |
Urlaubs-Hotel in Dubrovnik |
| 12. Tag: |
Kotor – Virpazar, 40 km Von Kotor Anstieg zur Küstenstrasse, dann an der Adria Küste entlang, Aufstieg der alten Strasse in Richtung der Hauptstadt Podgorica nach Virpazar am Skadar (montenegrinisch)/Shkodra (albanisch) See. Herrlicher Ausblick auf den größten See des Balkans und großem Vogelzugrastplatz, alte Brücke, kleiner Seehafen, kleine Naturschutzstation, traditionelle Fischrestaurants mit einzigartigem Fisch! Gelegenheit zur Seebootstour am Abend. |
| 13. Tag: |
Virpazar - Shkodra 75 km Schwierigstes, da steigungsreichstes Stück der Tour mit drei längeren Anstiegen (insgesamt 1.200 Höhenmetern). Für alle machbar, aber die Möglichkeit der bequemeren Busmitfahrt auf der anderen Seeseite besteht für die, die nicht so trainiert haben. Am See (etwa 300m oberhalb) mit tollen Ausblicken auf die Vogelzügler und riesigen Seerosenbestände (1/3 des Sees fällt im Sommer trocken) geht es durch alte Esskastanienwälder und nackten Felsen nach Albanien. Mittag auf einem Marktflecken. Vor der Grenze erreichen wir nach ca. 10km bergauf den höchsten Punkt am Tag mit Blick zurück auf den See und den ersten Ausblick auf die 2.000 Jahre alte Capitole Nordalbaniens – Shkodra. Dann sind es noch 25km bis zur Stadtmitte. Abends traditionelles albanisches Abendessen. |
| 14. Tag: |
Shkodra - Festung Kruja, 60 km Am Morgen einen starken Espresso – dann vorbei am Denkmal von Mutter Theresa (Albanerin) und der größten Moschee des Balkans, der katholischen Kirche durch die verschwindende Altstadt hinaus aus der Stadt Richtung Zentralalbanien. Durch trockengelegtes Sumpfland von Lezha (Grab Skanderbeg). Die im Osten hochaufragende Bergkette (ca.1.000m) begleitet uns bis zur Festung Kruja. Basar vor der Festung mit Teppichen, viel Silber und Filigranschmuck, authentische Trachten und Antiquitäten. |
| 15. Tag: |
Festung Kruja – Hauptstadt Tirana und Nationalpark Dajti Mountain Busfahrt zur Dajti Talstation, dann mit dem „Dajti Ekspres", (Seilbahn) zum „Balkon von Tirana" (1.612m/ Dajti Mountain). Im Nationalpark mit seinen verschiedenen Vegetationszonen (Maccie, Buchengürtel, Eichengürtel) kann man sich von der jungen Stadt (1990 – 200.000 Einwohner, 2004 – rund 900.000 Einwohner) erholen. Anschließend Bus-Stadtführung und kurzer Busstopp in der buntesten Hauptstadt Europas. Alle Blockneubauten im Zentrum wurden mit farbigem Putz versehen um den Graustich der Stadt zu verändern. Das Ergebnis können Sie sich anschauen. Rückfahrt nach Kruja, und ggf. Basarbesuch. |
| 16. Tag: |
Festung Kruja – Berat „Stadt der 1000 Fenster", 60 km Durch das Hügelland zur 2.400 Jahre alten orthodoxen Stadt Berat. Vorbei an Feldern, Obsthainen, Weinhängen geht es auf Wegen, teilweise Strassen nach Berat. Berat hat sich den Charme einer mittelalterlichen Stadt bewahrt mit engen Pflasterstrassen und alten Häusern. Von der (noch bewohnten) Burg mit vielen orthodoxen Kirchen, herrlicher Blick auf das gegenüberliegende Bergmassiv und die Myzeqe Ebene. |
| 17. Tag: |
Berat – Durres (Hafenstadt –dort wo Amerika begann 80 km Wir verlassen die Stadt der 1.000 Fenster und haben nun die muslimische, katholische und orthodoxe Seite Albaniens ein wenig kennen gelernt. Vorbei an den Feldern mit dem schwarzen Gold Richtung Adriaküste. Am Weg die Lagune Karavastra und Verteidigungsbunkern aus der Hoxha Zeit. Auch der belebteste Strand Albaniens – im Frühjahr/Herbst ein ruhigeres Gebiet. In Durres der Hafen von dem aus 1991 tausende Albaner nach La America (Italien) übersetzten. Die Bilder sind sicherlich unvergessen. Heute Internationale Hafenstadt mit römischen Amphitheaterruinen. Rückblick auf 6 ½ Tage Albanien. Abendessen im komfortablen Hotelambiente mit Raki rrushi zum mitnehmen (1 vorbereitete Flasche für jeden Gast). |
| 18. Tag: |
Durres – Uljin 45 km Rückfahrt von der Mitte Albaniens über Shkodra zur Küstenstadt Uljinj/ Montenegro in der Nähe der albanisch/montenegrinischen Grenze – mehrheitlich albanisch bewohnt - Familien mit ähnlichem Schicksal wie DDR/BRD nach der Teilung (hier Grenzschließung Albanien/Jugoslawien). Toller Abschiedsstrand an der Adria. |
| 19. Tag: |
Uljin – Kvarner Bucht |
| 20. Tag: |
Kvarner Bucht - Heimreise nach Deutschland. |