| 1. Tag: |
Anreise - Bonjour Frankreich. Über die Autobahn vorbei an Karlsruhe - Mühlhausen - durch das Burgund - Rhone-Tal - Lyon nach Le Puy-en-Valay. Bereits bei der Anreise nach Le Puy sind wir vom Stadtbild beeindruckt mit Kathedrale Notre-Dame-de-France und dem 88 m hohen Vulkannadelfelsen „Rocher St.-Michel", dem Wahrzeichen von Le Puy. Nach dem wir uns die Stadt angeschaut haben beziehen wir unser Hotel im Raum Le Puy. (Zusammenfassung des Tages: Anreise nach Le Puy, Stadtbesichtigung, Hotelbezug) |
| 2. Tag: |
St. Privat - Aumont-Aubrac 63 km (oder ca. 35 km). Nach dem zeitigen Frühstück starten wir mit der ersten Radetappe in St. Privat-de Allier. Zum Einradeln geht es erst abwärts. Anschließend aber ein längerer Aufstieg hinauf bis rund 1300 Höhenmeter bevor es bei Chanaleilles Richtung St. Alban-s-Limagnole wieder abwärts geht. Übernachtung in der Nähe von Aumont-Aubrac. (Zusammenfassung des Tages: Schöne Tour zum Einradeln bis in die Nähe von Aumont-Aubrac) |
| 3. Tag: |
Aumont-Aubrac - Estaing - Conques 73 km/105 km. Mit dem Col d‘Aubrac und einer Höhe von 1340 m passieren wir die höchste Stelle der Via Podiensis. Freuen Sie sich dann auf eine rasante Abfahrt und romantische Fahrt entlang des idyllischen Flußlaufes Lot vorbei an Burgen, Schlössern, uralten Brücken und romanischen Kirchen zum Tagesziel Estaing. Der malerische Ort zählt zu den schönsten unserer Route. Hier Radverladung und Busfahrt nach Conques. Starke Radler, die noch fit sind können weiter bis nach Conques fahren. Conques zählt mit seiner Kathedrale zu den bedeutsamsten Orten unserer Rad-Pilger-Tour. Nach der Besichtigung Fahrt zum Hotel. Ankunft gegen 20.00 Uhr. (Zusammenfassung des Tages: Radtour über den Col d’Aubrac bis nach Estaing, wahlweise Bus- oder Radfahrt nach Conques) |
| 4. Tag: |
Conques - Cahors 85/60 km - Königsetappe. Der Höhenzug zwischen dem Lot und Célé-Tal wird ebenso unser Wegbegleiter sein, wie schöne Städtchen mit Straßencafes, historischem Zentrum sowie die karge und eigentümliche Landschaft der Chausses über Carjarc. Weiter über ein Kalksteinplateau mit Eichen-, Buchen- und Wacholderbewuchs, sowie ein ergiebiges Trüffelgebiet. Besonders die Strecke ab Carjarc ist fantastisch. Der Blick auf Felsen, Lot und Burgen macht dieses Teilstück zu einer Königsetappe. Teilweise bewegen wir uns auf einem älteren Weg wie es der Jakobsweg ist, nämlich der römische Cami Ferrat, der im Altertum wichtiger Handelsweg war. Übernachtung in der Nähe von Cahors. (Zusammenfassung des Tages: Königstour bis in die Nähe von Cahors) |
| 5. Tag: |
Cahors - Moissac - Canal Du Midi - Lectoure 120/95/70 km. Die Pont Valentré, Wahrzeichen von Cahors, mit ihren acht Bögen und drei Türmen eine der besterhaltensten Brücken des Mittelalters ist heute ein Höhepunkt. Weiter in einem steten Auf und Ab (Halt am Taubenhaus bei Le Chartron) ins milde Tal der Garonne nach Moissac. Wir machen einen Stopp an der Abteikirche Saint-Pierre mit herrlichem Kreuzgang und 76 Arkadenbögen aus dem 11 Jhd., ein Meisterwerk mittelalterlicher Kunst. Wer jetzt noch „fit" ist, nach rund 70 Kilometern, kann noch weiter radeln, einige Kilometer auf dem schönen Radweg des Canal du Midi, bis nach Auvillar (95 km) oder sogar bis nach Lectour (120 km). Übernachtung in der Nähe von Lectoure. (Zusammenfassung des Tages: Radtour mit Besichtigung der Pont Valentré und der Abteikirche Saint-Pierre wahlweise weiter bis Auvillar oder Lectour) |
| 6. Tag: |
Lectoure - Aire-Sur-L`Adour 92/58 km. Lectoure, eine der ältesten Ortschaften auf unserem Weg und Bischofssitz hat noch eine sehr berühmte Kathedrale Saint-Gervais. Heute ist die Tour für uns Radler ein stetiges auf und ab über Condom mit bekannter Kathedrale und dem besterhaltensten befestigten Bergdorf der Region Larressingle, wo wir einen Stopp eingeplant haben. Weiter über Eauze der Hauptstadt des bekannten Traubenbrandes Armagnac, der zu Unrecht nur die „Nummer 2" nach dem legendären Cognac in Frankreich ist. Vielleicht ein kleines Mitbringsel vom Chemin St. Jacques. Nach Nogaro (Kirche Saint-Nicolas) wird der Tag mit einem sanften Ausradeln nach Aire-sur-L`Adour belohnt. Trotzdem waren es für die starken Radfahrer knapp 100 Kilometer! (Zusammenfassung des Tages: Tour über Condom und Larressingle weiter über Eauze nach Aire-sur-L’Adour) |
| 7. Tag: |
Aire-Sur-L`Adour - Orthes. 69/40 km. Der Weg ist das Ziel - so heißt es bei den Jakobspilgern. Unser Ziel sind die Pyrenäen mit dem Hauptort St.Jean-Pied-de-Port, die wir bereits heute bei gutem Wetter erblicken werden. Die Etappe ist etwas kürzer - aber Richtung Arzacq-Arraziguet haben wir wieder einen stetigen Anstieg zu bewältigen. Da ist ein kurzer Stopp in Pimbo mit der von Karl dem Großen gegründeten Benediktinerabtei und der bemerkenswerten Kirche Eglise Saint-Bartelémy mit romanischem Portal willkommen. Sie befinden sich nun im „Béarn", dem Département Pyrénées-Atlantique. Besonders das milde Klima findet in weiten Maisfeldern und ausgiebigem Weinanbau seinen Ausdruck. Übernachtung in der Nähe von Orthes. (Zusammenfassung des Tages: Tour über Arzacq-Arraziguet mit Stopp in Pimbo, Übernachtung nähe Orthes) |
| 8. Tag: |
Anfahrt nach St-Jean-Pied-de Port 50 km. Die Spannung steigt - die Pyrenäen immer im Blick - erreichen wir unser Ziel den schönen Ort St-Jean-Pied-de Port. Es geht bergauf, aber die Steigung stellt für uns nach vielen Tagen des „auf und ab" überhaupt kein Problem mehr dar. Nach St. Palais machen wir einen kurzen Abstecher nach Larribar-Sorhauru, wo wir den „Stein von Gibraltar" sehen, der die drei klassischen Jakobswege von Paris, Vézelay sowie Le Puy vereinigt. Das Wort Gibraltar kommt vom baskischen „Chibaltarem" und hat deshalb nichts mit der britischen Exklave in Südspanien zu tun. Am späten Nachmittag „ziehen wir" mit unseren Rädern über das Stadttor St-Jacques in die Stadt ein. Am Pilgerbüro holen wir unseren letzten Stempel für unseren Pilgerausweis. Übernachtung in der Nähe von St-Jean-Pied-de Port. In St-Jean-Pied de Port treffen wir übrigens auf unsere weitere Gruppe „Jakobsweg „Camino" die von Pamplona bis nach Santiago radelt. Sie können also „umsteigen" auf die nächste Gruppe und bis nach Santiago radeln. (Zusammenfassung des Tages: Tour nach St-Jean-Pied-de Port, in der Nähe auch Übernachtung) |
| 9. Tag: |
Nach dem Frühstück bringt Sie unser Bus über Bordeaux – Tour zur letzten Zwischenübernachtung in Frankreich. |
| 10. Tag: |
Rückreise vorbei an Paris Reims - Metz zu den Abfahrtsorten. Rückkehr ist am späten Abend vorgesehen. |