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Launer Reisen - Radreisen in Europa Launer Reisen - Radreisen in Europa


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Norditalien

Rennradtour in den Dolomiten und karnischen Alpen 7 Tages-Tour G

geführte Tour(en):

Nachdem Launer-Reisen bereits zwei Touren in Frankreich anbietet, bei denen die Giganten der Tour de France bezwungen werden geht diese Reise durch die Alpinen Kerngebiete des Giro d´ Italia in Südtirol, Trentino und Venetien. Nahezu jeder Kilometer und Pass dieser Fahrt war schon einmal Bestandteil einer Etappe des zweitwichtigsten Rennradrennens der Welt. Dabei gehen die 6 Etappen durch die schöne und unterschiedliche Bergwelt der Gebirgskette der südlichen Kalkalpen. Neben den touristischen bekannten Pässen der zentralen Dolomiten werden hier auch teils unbekannte Abschnitte, sehr reizvoll wegen des geringen Verkehrs, durchquert. So kommen auf der begleiteten Tour über 700 km mit Höhendifferenzen der Teilstücke von 1500 bis 2500 HM zusammen, die am „Ruhetag“ in Arabba durch individuelle Ausfahrten im Bereich des Sellamassives erweitert werden können. Durch die Erfahrungen aus dem letzten Jahr haben wir die Tour nochmals etwas optimieren können.

 Mindestteilnehmerzahl: 18 Personen

Reiseverlauf
1. Tag Anreise und 1. Etappe St. Martin - Auronzo 70 km - 1600 HM
2. Tag Auronzo - Tolmezzo 120 km - 1450 HM / 2200 HM
3. Tag Tolmezzo - Sauris 100 km - 2554 HM
4. Tag Sauris - Alleghe 105 km - 2070 HM
5. Tag Alleghe - Arabba 100 km - 2500 Hm
6. Tag Arrabba: Ruhetag und individuelle Touren
7. Tag Arabba - Sterzing 100 km - 1400 HM

1. Tag:  Anreise und 1. Etappe: St. Martin (San Martino in Badia (Gadertal) – bis Auronzo  (ca.70 km/1600 HM).
Anreise mit dem Bus über Sterzing (In Sterzing Möglichkeit zum Parken im Bereich Freibad Sterzing). Weiter Pustertal ins Gadertal nach S. Martin. Hier Start unserer Rennradtour. Über St. Leonhard geht es in den Anstieg zum Passo di Valparola mit 772 HM auf 2197 m. Oben angelangt fahren wir gleich am See und dem Museum vorbei, um uns nach kurzer Abfahrt beim Gasthof des Passo Falzarego wieder zu treffen. Danach folgt die Abfahrt nach Cortina D'Ampezzo, auf der wir rund 1000 HM verlieren. Im Ort folgen wir weiter der SR48 und bewegen uns Richtung Passo Tre Croci (1809 m), der nach gut 10 km bezwungen ist. Es folgt wieder eine Abfahrt von ca. 25 km Länge, ehe wir in den Raum Auronzo kommen, wo wir unsere erste Hotelübernachtung haben. 

2. Tag: 2. Etappe: Auronzo -– Tolmezzo (ca.120 km/2200 oder 1450 HM)
 Für diesen Tag wäre es eventuell ratsam eine leichte Übersetzung zu montieren. Dazu später. Hinter Auronzo geht es  zum ersten Anstieg des Tages den Passo del Zovo (1476 m) dann abwärts nach Santo Stefano di Cadore. Anschließend steht ein leichter Anstieg auf der SR355 bis Sappada auf dem Routenplan, der eine entspannende Abfahrt durch eine waldreiche Region bis nach Comeglians auf 600 HM folgt. Hier müssen wir uns links halten und über den Sella Valcalda (960 m) nach Sutrio weiter fahren. Dort angelangt könnte man die Fahrer in zwei Gruppen aufteilen, denn hier beginnt der steile Anstieg auf den Monte Zoncolan. Mit durchschnittlich 9% Steigung, Rampen von bis zu 23%, sehr schweren 13% auf den letzten 3,5 km und rund 1150 HM auf 13,5 km Länge, ist er der schwerste Anstieg dieser Tour, vergleichbar dem legendären Mont Ventoux in Frankreich. Zwischen 2003 und 2014 war er 5 mal Bergankunft des Giros, die von Fahrern wie Gilberto Simoni (2x), Ivan Basso, Igor Anton und Micheal Rogers gewonnen wurde. Oben angekommen, geht es dann aber tendenziell nur noch abwärts. Über Ovaro nach Villa Santina und dann über kleine Nebenstrassen erreicht man Tolmezzo. Wer sich nach den bisherigen Strapazen zu müde für diesen „Hammer“ fühlt, kann ab Sutrio eine erheblich leichtere Route nach Tolmezzo auswählen. Dabei gilt es nur noch eine kleine Steigung, den Forcia Lius zu erklimmen, um dann via Paularo, Zugli am Torrente But entlang das heutige Ziel zu erreichen.

3. Tag: 3. Etappe: Tolmezzo – Sauris (ca. 100 km / 2554 HM)
Am heutigen Abschnitt wird man mit sehr wenig Verkehr rechnen müssen. Südwestlich von Tolmezzo findet man Straßen, die meist nur von Einheimischen genutzt werden. Waldreich geht es über zwei Pässe den Sella Chianzutan (954 m) und dem Forcella di Monte Rest (1052 m) durch wunderschöne Täler und Karstlandschaften, vorbei am Lago di Tramonti in einem Bogen zurück an die SS52 nach Ampezzo,wo unser finaler Anstieg nach Sauris beginnt. Hier empfiehlt es sich zumindest eine hintere Beleuchtung dabei zu haben, da sich bis zum Lago di Sauris ein 1947 gebauter Stausee, für den diese Straße angelegt wurde, eine Reihe von zwar beleuchteten, aber doch dunklen Tunneln befinden. Hinter dem See kommen dann noch zwei steilere Abschnitte, für die man sich ein paar Körner aufheben sollte, ehe man das Ziel die Gebirgsgemeinde Sauris erreicht. Hier sollte man die hiesige, über die Region bekannte Spezialität, ein mit heimischen Gebirgskräutern geräucherter Schinken, nach getaner Arbeit schmecken lassen.

4. Tag:  4. Etappe: Sauris – Alleghe (ca. 105 km /2070 HM)
Ab Sauris beginnt unser erster Anstieg erst einmal mit eher flachen teils leicht geneigten Abschnitten, ehe dann der Sella di Razzo (1760 m) immer deutlicher zu erkennen ist. Nach einer Linkskurve geht es stetig bergan und in den letzten beiden Spitzkehren gilt es eine Rampe von über 15% zu überwinden. Danach geht es bergab weiter, nur der Sella Champigotto (1790 m) bildet noch eine Welle in das Valle de Cadore hinab. Diese industriell geprägte, verkehrsreichere Tallandschaft gilt es zu durchqueren, um uns dann westwärts dem Passo Cibiana (1530 m) zu widmen. Abfahrt nach Forno di Zoldo und nach dem Forcella Staulanza (1773 m) erreichen wir nach ca. 20 km Abfahrt unser Ziel Alleghe.

5. Tag:  5. Etappe: Alleghe – Arraba (ca. 100 km / 2500 HM).
Locker rollen wir uns erst einmal ca. 10 km bergab ein, bevor wir in Cencenighe, erst mit leichter Steigung bis Falcade, den Passo di Valles (2033 m) bezwingen müssen. Nach einer längeren Abfahrt erreichen wir das Val di Fiemme, von wo aus es von Predazzo (1021 m) über Moena (1184 m) nach Canazei (1500 m) auf fast 30 km stetig leicht bergan geht, bevor wir in den letzten Pass des Tages, den Passo Pordoi mit 2239 m höchsten Punkt der offiziellen Reise hereinfahren. Zuerst durch Wald fahrend, das Sellamassiv im Blick, darf mit nicht vergessen auf die SS243 nach rechts auf den Pordoi abzubiegen, den sonst landet man am Passo di Sella. Oben angelangt, erst einmal die tolle Aussicht genießen, bevor die serpentinenreiche, baumlose Abfahrt ins Etappenziel Arabba zu genießen ist.

6. Tag:  Arabba: Ruhetag oder individuelle Touren.
An diesem Tag ohne Gepäckpacken und „Terminstress“ ist es jedem selbst überlassen sein Tagesprogramm dem jeweiligen „Erschöpfungsgrad“ anzupassen. Das Gebiet um Arabba ist perfekt für Ausfahrten im Kerngebiet der Dolomiten. Neben der berühmten Sellarunde, stehen jede Menge Möglichkeiten zur Verfügung Touren von 50 km bis zu 135 km in verschiedenen Schwierigkeitsstufen zu fahren. Der Guide steht hier gerne beratend zur Verfügung. Von Arabba aus kann man auch die Runden des Marathona dles Dolomites von 50, 105 oder 135 km abradeln. Erreichbar sind die Pässe: Pordoi (2239 m), Sella (2214 m), Gardena (2121 m), Campolongo (1875 m), Valparola (2197 m), Falzarego (2105 m), Giau (2233 m) und Fedaia (2057m).

7. Tag:   6. Etappe: Arabba - Sterzing (ca. 100 km / 1.400 HM)
Über Campolongo nach Corvara und weiter durch das Gadertal nach St. Martin, wo sich unser Kreis wieder schließt. Von hier hoch zum Würzjoch. Über die leichtere Ostauffahrt bis Brixen und dann über den Radweg nach Sterzing zum Ende unserer Dolomiten-Erlebnistour. Hier Möglichkeit zum Duschen am Schwimmbad. Gegen 15.00 Uhr wollen wir die Heimreise mit dem Bus antreten. Die Rückkehr in Wört ist gegen 22.00 Uhr vorgesehen. 

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