Veranstalter/ Anbieter:
Radreisefreunde Radreisefreunde


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Bayern , Wien

Auf dem Donauradweg von Passau bis Budapest 14 Tages-Tour I

Befahren Sie wie einst schon die Römer, später die sagenhaften Nibelungen oder wie sogar die mächtigen Könige und Kaiser Europas die Wege entlang der blauen Donau. Dabei lernen Sie die Schönheit und die geschichtliche Bedeutung dieser jahrtausendalten Heer- und Handelsstrecke kennen. Stets begleitet vom kühlen und klaren Wasser der Donau genießen Sie einen der schönsten und meistgefahrenen Radwege Europas.

Diese Radtour ist ein wahrer Klassiker und eignet sich auch hervorragend für einen ersten Radurlaub mit der ganzen Familie. Insgesamt eine Reise, der es keinesfalls an Superlativen fehlt und jeden begeistern wird!

ca. 615 Radkilometer

Anreise täglich

Reiseverlauf
1. Tag: Individuelle Anreise nach Passau
2. Tag: Passau - Donauschlinge/Umgebung 40 km
3. Tag: Donauschlinge/Umgebung - Linz 50 km
4. Tag: Linz - Grein/Umgebung 60 km
5. Tag: Grein/Umgebung - Wachau 60 km
6. Tag: Wachau - Traismauer/Tulln 50 - 60 km
7. Tag: Traismauer/Tulln - Wien 40 - 55 km
8. Tag: Wien - Bad Deutsch Altenburg/Hainburg 50 km
9. Tag: Bad Deutsch Altenburg/Hainburg - Bratislava 35 km
10. Tag: Bratislava - Mosonmagyaróvár - Györ 45 km + Busfahrt
11. Tag: Györ - Komárom 55 km
12. Tag: Komárom - Esztergom 57 km
13. Tag: Esztergom - Budapest 58 km + Schifffahrt
14. Tag: Individuelle Abreise, Rücktransfer, oder Verlängerung

1. Tag: Individuelle Anreise nach Passau
Spazieren Sie durch die „Neue Mitte“ der Drei-Flüsse-Stadt Passau, die als autofreie Fußgängerzone komplett neu gestaltet wurde. Abends Informationsgespräch und Radausgabe.

2. Tag: Passau - Donauschlinge/Umgebung (ca. 40 km)
Wir empfehlen eine kurze Stadtrundfahrt, eine Dombesichtigung mit einem Konzert auf der größten Kirchenorgel der Welt (außer Sonn- und Feiertage). Entlang der Donau wird über Obernzell bis Engelhartszell (einziges Trappisten-Kloster Österreichs) geradelt. Durch das Naturschutzgebiet Donauleiten erreichen Sie auf der nördlichen Seite die Schlögener Schlinge. Hier hat sich der Granit als unüberwindbarer Gegner erwiesen und die Donau zu einem Richtungswechsel von 180 Grad gezwungen. Während Sie eine Fähre ans andere Ufer zu Ihrem Hotel schifft, haben Sie Zeit dieses Naturphänomen zu betrachten.

3. Tag: Donauschlinge/Umgebung - Linz (ca. 50 km)
Heute radeln Sie durch das Grün des Eferdinger Beckens über den Donaumarkt Aschach, Ottensheim und Wilhering in die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz. Nach dem Motto: „In Linz beginnt‘s“ bieten sich die zahlreichen Lokale in der historischen Altstadt zu einer Einkehr an. Als weitere Höhepunkte von Europas Kulturhauptstadt 2009 können Sie die herrliche Aussicht vom Pöstlingberg oder einen Spaziergang entlang der Donaulände genießen.

4. Tag: Linz - Grein/Umgebung (ca. 60 km)
Zur Abwechslung geht es für Sie ein Stück weg vom Flusslauf der Donau nach St. Florian (Augustiner Chorherrenstift) und nach Enns. In Enns besichtigen Sie den Stadtplatz mit dem 60 Meter hohen Stadtturm, dem Wahrzeichen der ältesten Stadt Österreichs oder besuchen Sie die archäologische Sammlung im Stadtmuseum Lauriacum. Nun fahren Sie wieder entlang der Donau und erreichen das wundervolle Barockstädtchen Grein. Hier besteht für Sie die Möglichkeit sich einen Eindruck vom ältesten, noch bespielten Stadttheater Österreichs zu machen. Dazu können das Schifffahrtsmuseum oder die Greinburg besichtigt werden.

5. Tag: Grein/Umgebung - Wachau (ca. 60 km)
Der einst von den Schiffleuten gefürchtete Donauabschnitt erwartet nun die Radler - der Strudengau. Wo früher gegen die Strömungen der Donau angekämpft wurde, kann heute gemütlich geradelt werden. In Maria Taferl thront hoch über der Donau eine prächtige Wallfahrtskirche, die jährlich tausende Pilger anzieht. In Melk sollten Sie kurz inne halten und Ihren Blick nach oben richten - sonst entgeht Ihnen die Schönheit des Stift Melks, das dort über der Donau thront. Nur noch ein kurzes Stück und Sie haben Ihr Etappenziel inmitten der wunderschönen Wachau erreicht.

6. Tag: Wachau - Traismauer/Tulln (ca. 50-60 km)
Heute durchradeln Sie die Landschaft der Wachau, wo sich Ihnen das bezaubernde Ambiente der dort typischen Obstgärten und Weinberge bietet. Über die Weinstädtchen Weißenkirchen und vorbei an der Burgruine Dürnstein geht es über Krems, der 1000-jährigen Stadt nach Traismauer bzw. Tulln. Natürlich darf in der Wachau auf keinen Fall der Besuch einer Weinverkostung fehlen, dafür sollten Sie genügend Zeit einplanen!

7. Tag: Traismauer/Tulln  - Wien (ca. 40-55 km)
Mit den letzten Kilometern der Radreise erreichen Sie ganz entspannt die Donaumetropole Wien. Nach Ihrer Ankunft beziehen Sie Ihr Zimmer und können den Rest des Tages alle Vorzüge der Stadt genießen. Gönnen Sie sich einen „Verlängerten“ und ein Stück der bekannten Sachertorte in einem der typischen Kaffeehäuser Wiens. Bummeln Sie über Wiens Parade-Einkaufsstraße, die Mariahilfer Straße, besuchen Sie den Stephansdom oder besichtigen Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten mit einer Fahrt in einem der berühmten „Fiaker“.

8. Tag: Wien - Bad Deutsch Altenburg/Hainburg (ca. 50 km)
Der erste Abschnitt Ihrer Radtour führt durch den Nationalpark Donau-Auen. Dabei werden Sie einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt sowie vielfältigen Landschaftsformen begegnen. Vorbei an Schloss Orth und Eckartsau erreichen Sie rasch Bad Deutsch Altenburg.

9. Tag: Bad Deutsch Altenburg/Hainburg - Bratislava (ca. 35 km)
Sie starten mit einem Ausflug auf dem Römerweg nach Carnuntum. Der Archäologische Park gilt als eine der bedeutendsten Ausgrabungsstätten Österreichs und lohnt einen Besuch. Wieder zurück nach Hainburg passieren Sie schon unmittelbar danach die Grenze zur Slowakei und deren Hauptstadt Bratislava ist zugleich Ihr nächster Nächtigungsort. Die etwas verkürzte Distanz erlaubt Ihnen viel Zeit zur Besichtigung dieser charmanten Stadt.

10. Tag: Bratislava - Mosonmagyaróvár - Györ (ca. 45 km + Bahnfahrt)
Nur ein kurzes Stück führt Sie Ihre Radtour auf Slowakischem Gebiet, bevor Sie bei Rajká die Ungarische Grenze passieren. Auf Ihren ersten Kilometern in Ungarn werden Sie entzückende kleine Dörfer durchradeln. Der komplette Abschnitt ist landwirtschaftlich geprägt. Ihre Fahrradtour führt Sie durch die sogenannte Szigetköz, die kleine Schüttinsel. Kennzeichnend für diesen Abschnitt sind unzählige Seitenarme der Donau sowie ein riesiges Augebiet. Mit dem hübschen Städtchen Mosonmagyaróvár, auch die Stadt der 17 Brücken genannt, endet Ihre Radetappe. Nach kurzem Aufenthalt geht es bequem per Bahn nach Györ, wo Sie genügend Zeit für einen Rundgang einplanen sollten. Die Komitatshauptstadt hat sehr viele Sehenswürdigkeiten und eine atemberaubende barocke Altstadt.

11. Tag: Györ - Komárom (ca. 55 km)
Schon bald erreichen Sie heute das Ungarische Böny. Von dort führt Sie eine Streckenvariante nach Bábolna, ein sehr gepflegtes Städtchen mit schönem Ortskern. Weit über seine Grenzen hin bekannt ist das dortige Nationalgestüt. Im prächtigen Innenhof werden Rennpferde gezüchtet. Der letzte Teil Ihrer Etappe führt Sie schließlich zurück an die Donau, bevor Sie die geteilte Stadt Komárom/Komárno erreichen. Abends können Sie sich im Thermalbad entspannen und verwöhnen lassen.

12. Tag: Komárom - Esztergom (ca. 57 km)
Ihre heutige Etappe führt immer in Flussnähe im flachen Donautal. Dabei passieren Sie verschiedenste Ortschaften und können im Hintergrund die Weinberge im Vorbeiziehen betrachten. Die sportlichen können eine Variante über Tata radeln, die jedoch einige Steigungen beinhaltet und daher etwas Kondition erfordert. Historisch Interessierte sollten hingegen Zeit für das Römerkastell Kelemantia einplanen, welches auf der Strecke liegt. Das absolute Highlight ist jedoch Ihr heutiges Etappenziel Esztergom, auch bekannt als „Ungarisches Rom“. Deren Basilika ist Ungarns größte Kirche.

13. Tag: Esztergom - Budapest (ca. 58 km + Schifffahrt)
Unmittelbar nach Esztergom radeln Sie am Donauknie, einem der wohl attraktivsten Abschnitte entlang der Donau überhaupt. Der Königspalast und die Burg von Visegrád werden Sie in Staunen versetzen und das Freilichtmuseum sowie der barocke Stadtkern von Szentendre laden zum genussvollen Verweilen ein. Den krönenden Abschluss bildet eine Schifffahrt nach Budapest, wo Sie abends bei einem Stadtbummel die zahlreichen Eindrücke dieser herrlichen Radtour Revue passieren lassen.

14. Tag: Individuelle Abreise, Rücktransfer, oder Verlängerung
In der ungarischen Hauptstadt gibt es einiges zu Entdecken. Gerne buchen wir für Sie einen Verlängerungsaufenthalt. Sehr bequem ist unser Rücktransfer, den Sie gegen Aufpreis sonntags (im Juli und August auch samstags) in Anspruch nehmen können.

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