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Launer Reisen - Radreisen in Europa Launer Reisen - Radreisen in Europa


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Frankreich

Geführte Radreise auf dem Jakobsweg: Unterwegs auf der Via Podiensis 10 Tages-Tour G

geführte Tour(en):

Diese Reise ist kombinierbar mit unserer Reise Spanischer Jakobsweg. So  können Sie von Le Puy bis Santiago de Compostela komplett durchradeln.

Der Jakobsweg hat viele Routen. Die Strecke von Le Puy en Velay bis in die Pyrenäen zählt zur schönsten Pilgerroute Frankreichs. Erleben Sie mit Ihrem Fahrrad ein intensives Natur- und Kulturerlebnis. Der Chemin-St.-Jacques verläuft auf der historischen Route der Via Podiensis und gilt als eine der bedeutsamsten Routen der Jakobspilger.

Zu diesem Termin besteht eine Kombinationsmöglichkeit mit der Reise "Geführte Radreise Jakobsweg: Von St. Jean Pied de Port nach Santiago"

Reiseverlauf
1. Tag: Anreise nach Frankreich
2. Tag: St. Privat - Aumont-Aubrac 70 km
3. Tag: Aumont-Aubrac - Estaing - Conques 75 km
4. Tag: Conques - Cahors 85 km
5. Tag: Cahors - Moissac - Canal Du Midi - Fleurance 90 km
6. Tag: Lectoure - Aire-Sur-L`Adour 90 km
7. Tag: Aire-Sur-L`Adour - Orthes 70 km
8. Tag: Anfahrt nach St-Jean-Pied-de Port 50 km
9. Tag: Zwischenübernachtung
10. Tag: Heimreise

 

1. Tag: Anreise - 4.00 Uhr Abfahrt in Wört
Guten Tag bzw. Bonjour, Frankreich. Über die Autobahn vorbei an Karlsruhe - Mühlhausen - durch das Burgund – Rhone-Tal - Lyon nach Le Puy-en-Valay. Bereits bei der Anreise nach Le Puy sind wir vom Stadtbild beeindruckt mit Kathedrale Notre-Dame-de-France und dem 88 m hohen Vulkannadelfelsen „Rocher St.-Michel", dem markanten Wahrzeichen von Le Puy. Nach dem wir uns die Stadt einwenig angeschaut haben beziehen wir uns Hotel im Raum Le Puy.

2. Tag: St. Privat - Aumont-Aubrac 63 km (oder ca. 35 km)
Nach ein zeitigen Frühstück Start der ersten Radetappe in St. Privat-de Allier. Zum einfahren geht es erst abwärts. Dann aber ein langer Aufstieg hinauf bis rund 1300 Höhenmeter bevor es bei Chanaleilles Richtung St. Alban-s-Limagnole wieder etwas abwärts geht. Übernachtgung im Raum Aumont-Aubrac

3. Tag: Aumont-Aubrac - Estaing - Conques 73 km/105 km
Mit dem Col d‘Aubrac und einer Höhe von 1340 m passieren wir die höchste Stelle der Via Podiensis. Freuen Sie sich dann auf eine rasante Abfahrt und romantische Fahrt entlang des lieblichen Flußlaufes Lot vorbei an Burgen, Schlössern, alten Brücken und romanischen Kirchen zum Tagesziel Estaing. Der malerische Ort zählt zu den schönsten unserer Route. Hier Radverladung und Busfahrt nach Conques. Starke Radler, die noch fit sind können weiter bis nach Conques fahren. Der Französische Jakobsweg Conques - eines der wichtigsten Punkte auf der Via Podiensis Conques zählt mit seiner Kathedrale zu den wichtigsten Orten unserer Fahrrad-Pilger-Tour und wird auch gerne als Perle der Via Podiensis bezeichnet. Nach der Besichtigung Fahrt zum Hotel. Ankunft erst gegen 20.00 Uhr.

4. Tag: Conques - Cahors 85/60 km - Königsetappe
Der Höhenzug zwischen dem Lot und Célé-Tal wird ebenso unser Wegbegleiter sein, wie nette Städtchen mit Straßencafes, historischem Zentrum sowie die karge und eigentümliche Landschaft der Chausses über Carjarc. Weiter über ein Kalksteinplateau mit Eichen-, Buchen- und Wacholderbewuchs, sowie ein ergiebiges Trüffelgebiet. Besonders die Strecke ab Carjarc ist sagenhaft. Der Blick auf Felsen, Lot und Burgen macht dieses Teilstück zu einer Königsetappe. Teilweise bewegen wir uns auf einem älteren Weg wie es der Jakobsweg ist, nämlich der römische Cami Ferrat, der im Altertum ein wichtiger Handelsweg war. Übernachtung im Raum Cahors.

5. Tag: Cahors - Moissac - Canal Du Midi - Fleurance 90  km
Die Pont Valentré, Wahrzeichen von Cahors, mit ihren acht Bögen und drei Türmen eine der besterhaltensten Brücken des Mittelalters ist heute ein Höhepunkt. Weiter in einem steten Auf und Ab (Halt am Taubenhaus bei Le Chartron) ins milde Tal der Garonne nach Moissac. Stopp an der Abteikirche Saint-Pierre mit herrlichen Kreuzgang und 76 Arkadenbögen aus dem 11 Jhd. ist ein Meisterwerk mittelalterlicher Kunst. Wer jetzt noch „fit" ist, nach rund 70 Kilometern, kann noch weiter fahren, einige Kilometer auf dem schönen Radweg des Canal du Midi, bis nach Auvillar (95 km) oder sogar bis nach Lectour (120 km). Übernachtung im Raum Fleurance.

6. Tag: Fleurance -Nogaro - Aire-Sur-L`Adour 90 km
Mit dem Rad besuchen wir Lectoure, eine der ältesten Ortschaften auf unserem Weg (alter Bischofssitz). Es hat die berühmte Kathedrale Saint-Gervais. Heute ist die Tour wiederum für uns Radler ein stetiges Auf und Ab über Condom mit bekannter Cathedrale und dem besterhaltensten befestigten Bergdorf der Region Larressingle, wo wir natürlich einen Stopp eingeplant haben. Weiter über Eauze der Hauptstadt des bekannten Traubenbrandes Armagnac, der zu Unrecht nur die „Nummer 2“ nach dem legendären Cognac in Frankreich ist, erreichen wir Nogaro. Hier enden wir unsere Radtour. Nehmen Sie doch ein kleines Mitbringsel vom Chemin St. Jacques in Form eines Cognacs hier mit, während wir hier die Räder verladen. Mit dem Bus geht es nach Aire-sur-L`Adour.

7. Tag: Aire-Sur-L`Adour - Orthez. 70 km
Der Weg ist das Ziel - so heißt es bei den Jakobspilgern. Und unser Ziel sind die Pyrenäen mit dem Hauptort St.Jean-Pied-de-Port, die wir bereits heute bei gutem Wetter erblicken werden. Die Etappe ist heute kürzer - aber Richtung Arzacq-Arraziguet haben wir wieder einen stetigen Anstieg zu bewältigen. Da ist ein kurzer Stopp in Pimbo mit der von Karl dem Großen gegründeten Benediktinerabtei und der bemerkenswerten Kirche Eglise Saint-Bartelémy mit romanischen Portal willkommen. Sie befinden sich nun im „Béarn", dem Département Pyrénées-Atlantique. Besonders das milde Klima findet in weiten Maisfeldern und ausgiebigem Weinanbau seinen Ausdruck. Übernachtung im Raum Orthez.

8. Tag: Anfahrt nach St-Jean-Pied-de Port 50 km
Die Spannung steigt - die Pyrenäen immer im Blick – erreichen wir unser Ziel den schönen Ort St-Jean-Pied-de Port. Es geht bergauf, aber die Steigung ist für uns nach vielen Tagen des „auf und ab" überhaupt kein Problem mehr. Nach St. Palais machen wir einen kurzen Abstecher nach Larribar-Sorhauru, wo wir den „Stein von Gibraltar" sehen, die drei klassischen Jakobswege von Paris, Vézelay sowie Le Puy vereinigt. Das Wort Gibraltar kommt vom baskischen „Chibaltarem" und hat deshalb nichts mit der britischen Exklave in Südspanien zu tun. Am späten Nachmittag „ziehen wir" mit unseren Rädern über das Stadttor St-Jacques in die Stadt ein. Am Pilgerbüro holen wir unseren letzten Stempel für unseren Pilgerausweis. Übernachtung im Raum St-Jean-Pied-de Port. In St-Jean-Pied de Port treffen wir übrigens auf unsere weitere Gruppe „Jakobsweg bzw. Camino" die von Pamplona bis nach Santiago radelt. Sie können also „umsteigen" auf die nächste Gruppe und bis nach Santiago radeln.

9. Tag:
Nach dem Frühstück bringt Sie unser Bus über Bordeaux – Tours zur letzten Zwischenübernachtung in Frankreich.

10. Tag: Rückreise
Rückreise vorbei an Besancon - Mühlhausen zu den Abfahrtsorten. Rückkehr ist am späten Abend vorgesehen.

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