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Portugal

Portugal - Lissabon und Alentejo 8 Tages-Tour G

geführte Tour(en):

Von den Hügeln des bezaubernden Lissabon, Heimat von Vasco da Gama und Magellan, zur Serra de São Mamede am Rande der spanischen Extremadura. Korkeichen, Wein, Oliven und Sonnenblumen auf dem Weg durch das unentdeckte Alentejo.

Termine:
Sa 05.05.18 - Sa 12.05.18
Sa 12.05.18 - Sa 19.05.18
Sa 08.09.18 - Sa 15.09.18
Sa 15.09.18 - Sa 22.09.18

Mindestteilnehmerzahl: 8
Maximalteilnehmerzahl: 14

Reiseverlauf
1. Tag: Anreise nach Lissabon
2. Tag: Lissabon – Évora 30 km
3. Tag: Évora – Arraiolos 24 km
4. Tag: Arraiolos – Vila Viçosa 43 km
5. Tag: Vila Viçosa – Marvão 28 km
6. Tag: Marvão – Flor da Rosa 41 km
7. Tag: Flor da Rosa – Lissabon/Belém 41 km
8. Tag: Lissabon/Belém, Abreise

 

1. Tag: Anreise
Das sehr günstig im Stadtzentrum gelegene, komfortable Hotel Altis Avenida erwartet Sie ab 14 Uhr. Um 17.15 Uhr zeigen wir Ihnen unter fachkundiger Führung die wesentlichen Teile des historischen Lissabon, um uns dann bei einer Portweinprobe etwas näher kennen zu lernen.


2. Tag: Lissabon – Évora (30 km)
Das am Sonntagmorgen gerade erwachende Lissabon entdecken wir mit der Anfang des 20. Jahrhundert gebauten Straßenbahn, die uns hoch über die Dächer des  Baixa-Viertels zum Castelo de São Jorge bringt. Die Burganlage bietet einen phantastischen Blick über die Hügel der Stadt und die Bucht des Tejo. Nach einem Spaziergang hinunter durch das maurisch geprägte Alfama-Viertel überqueren wir den majestätischen Tejo per Schiff. Nach eineinhalbstündiger Busfahrt in das Alentejo beginnt unsere Radreise in dem kleinen Dorf Escoural. Vorbei an Zeugnissen der Megalithkultur auf einer winzigen Straße mit Blick in die Weiten des Alentejo mit seinen ausgedehnten Korkeichenwäldern, erreichen wir am späten Nachmittag Évora. Die Gemäuer dieses Städtchens, das 1986 zum Weltkulturerbe ernannt wurde, stammen aus der Römerzeit, dem Mittelalter und dem 17. Jahrhundert. Wir übernachten im Hotel M´AR de AR Aqueduto, einem luxuriös renovierten und charmanten ehemaligen Stadtpalast (Schwimmbad).

3. Tag: Évora – Arraiolos (24 km)
Der Tag beginnt mit einer Stadtführung durch die Perle des Alentejo mit der burgartigen Kathedrale und dem römischen Diana-Tempel. Sicherlich bleibt auch noch etwas Zeit für eine bica (portugiesischer Espresso) unter den maurisch anmutenden Arkaden des Praça do Giraldo. Auf einer ehemaligen Bahnlinie erkunden wir mit dem Fahrrad die Weitläufigkeit der von Korkeichen und Olivenhainen geprägten Landschaft vor Arraiolos. Schon aus der Ferne ist das über den weiß getünchten Häusern thronende Kastell zu erkennen. Bei einem kleinen Rundgang durch das Städtchen sind einige alte Teppichmanufakturen zu sehen, deren Erzeugnisse seit dem 17. Jahrhundert zahllose portugiesische Paläste schmücken. Die etwas außerhalb in einer Mulde liegende Pousada N. Senhora da Assunção empfängt uns am späten Nachmittag (Schwimmbad). Die gelungene Kombination geradlininger moderner Architektur mit dem Sakralbau aus dem 16. Jahrhundert ist bemerkenswert.  Besonderen Eindruck hinterlässt die völlig mit Azulejos (Fliesen) ausgeschmückte Klosterkapelle.

4. Tag: Arraiolos – Vila Viçosa (43 km)
Morgens radeln wir auf kleinen Straßen zwischen von Korkeichen bewachsenen Weiden, Weizenfeldern, Reben und kleinen Eukalyptuswäldern. Am späten Vormittag erblicken wir bereits von Weitem die auf einem Bergrücken liegende Burganlage von Évoramonte. Durch ein Erdbeben wurde die Burg 1531 so schwer beschädigt, dass sie unter König João III renoviert werden musste. Wir radeln bis zum Fuße des Berges, bevor wir die Räder verladen und zu Fuß zur imposanten Festungsanlage wandern. Bei einem Rundgang durch das bezaubernde mittelalterliche Burgdorf, dessen Charme voll erhalten geblieben ist, überrascht immer wieder das grandiose  Panorama. Anschließend überbrücken wir ein letztes Streckenstück mit einem kurzen Bustransfer. In Vila Viçosa heißt uns die außergewöhnlich luxuriöse Pousada D. João IV willkommen (Schwimmbad).

5. Tag: Vila Viçosa – Marvão (28 km)
Dass das hübsche Städtchen Vila Viçosa auf einer Marmorader liegt, ist unschwer zu erkennen. Brunnen, Gehsteige, Parkbänke – hier scheint alles aus weißem Gestein erbaut. Auf einem kurzen Rundgang entdecken wir den Palast, das Castelo, und den mit Orangenbäumen gesäumten Dorfplatz. Auf dem Weg nach Estremoz  durchqueren wir ein fruchtbares Tal, in dem einige der portugiesischen Spitzenweingüter zu finden sind. In Estremoz besichtigen wir den scheinbar etwas zu groß geratenen Dorfplatz und die Oberstadt, deren Bergfried und die Wehranlage Portugal während des Unabhängigkeitskrieges gegen Spanien im 17. Jahrhundert gute Dienste geleistet haben. Nach dem Mittagessen bringt uns ein Bus in die Sierra de São Mamede bis kurz vor Marvão. Für die letzten Kilometer hinauf zum Bergdorf bietet sich eine Wanderung auf einem ausgesprochen schönen Weg an. Das auf 862 m Höhe liegende Dorf ermöglicht Ausblicke bis weit in die spanische Extremadura und die umliegende Serra de São Mamede. Wir nächtigen in der aus typischen Dorfhäusern bestehenden Pousada de Santa Maria.

6. Tag: Marvão – Flor da Rosa (41 km)
Nach einem Rundgang durch das malerische Marvão und dessen Kastell geht es in zügiger Fahrt nach Castelo de Vide, einen an den Hang gebauten mittelalterlichen Ort mit blumenreichen Gassen, die den Burgberg hinaufführen. Wir besichtigen die Altstadt und die Judaria, in der sich viele Flüchtlinge nach der spanischen Inquisition niederließen. Weiter geht es die Ausläufer der Serra de São Mamede hinunter bis auf ein von Korkeichen und Viehzucht geprägtes Plateau nach Crato. Hier empfängt uns am späten Nachmittag die Pousada de Flor da Rosa, ein aufwendiger, moderner Bau, der gekonnt in die Ruine eines ehemaligen Malteserklosters aus dem 14.  Jahrhundert eingefügt wurde (Schwimmbad). Im Panoramarestaurant der Pousada genießen wir beim Abendessen einen traumhaften Blick.

7. Tag: Flor da Rosa – Lissabon/Belém (41 km)
Flor da Rosa verlassen wir über einsame Straßen nach Norden und durchqueren dabei hin und wieder Dörfer, in denen die Zeit stehen geblieben ist. In diesem  Landstrich kann man noch Kleinbauern auf ihren Eseln begegnen. Am frühen Nachmittag erreichen wir nach einer Radelpartie über leicht welliges, durch gelegentliche Eukalyptuswälder aufgelockertes Terrain den Tejo. Hier windet er sich zwischen grünen Steilufern noch durch ein enges Flussbett. Ein Bus bringt uns in knapp zweistündiger Fahrt zurück in die portugiesische Hauptstadt, in der uns das moderne, direkt am Tejo-Ufer gelegene Hotel Altis Belém & Spa empfängt. Neben einem großzügigen Spa-Bereich im Untergeschoß befindet sich auf dem Dach ein weiterer Pool mit schönem Blick auf einige der Sehenswürdigkeiten Lissabons. Unser  Abschlussdiner genießen wir im hervorragenden Hotelrestaurant mit Blick auf den Tejo.

8. Tag: Lissabon/Belém
Das Hotel befindet sich mitten in Belém, Wiege der Entdeckungsreisen und untrennbar verbunden mit Portugals Goldenem Zeitalter. Wir spazieren zum Torre de Belém, Startpunkt der großen Seefahrer am Ufer des Tejo. Das Kloster Dos Jerónimos, Höhepunkt der manuelinischen Architektur und sicherlich eines der schönsten Bauwerke der iberischen Halbinsel, besuchen wir zum Ausklang unserer Reise. Nach Rückkehr zum Hotel am späten Vormittag erreichen Sie noch problemlos Flüge nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz.

Leistungen
Preise
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