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Frankreich

Périgord und Quercy: Französische Lebensart par ex cellence 8 Tages-Tour G

geführte Tour(en):

Zu Stätten der Vorgeschichte zwischen Lot, Dordogne und Vézère, zu Wallfahrtsorten und Meisterwerken romanischer Kunst, ins Reich der schwarzen Trüffel, des „confit“ und der „foie gras“ – eine Reise zur Wiege der Küchenkunst im Quercy und Périgord.

Termine:
Sa 19.05.18 - Sa 26.05.18
Sa 26.05.18 - Sa 02.06.18
Sa 22.09.18 - Sa 29.09.18
Sa 29.09.18 - Sa 06.10.18

Mindestteilnehmerzahl: 8
Maximalteilnehmerzahl: 14

Reiseverlauf
1. Tag: Anreise nach Gourdon
2. Tag: Gourdon – Meyrals 42 km
3. Tag: Meyrals – Sarlat 27 km
4. Tag: Sarlat – Rocamadour 48 km
5. Tag: Rocamadour – Martel 28 km
6. Tag: Martel – Valleé de la Dordogne – Martel 28 km
7. Tag: Martel – Grèzes 48 km
8. Tag: Grèzes – Cahors – Toulouse


1. Tag: Anreise am Samstag
In Gourdon empfängt uns die familiär geführte Hostellerie de la Bouriane, wo wir am heutigen Abend mit erlesenen Spezialitäten aus dem Quercy verwöhnt  werden.

2. Tag: Gourdon – Meyrals (42 km)
Nach Anpassung der Räder erreichen wir kurz hinter Gourdon die Höhle von Cougnac und treten in Kontakt mit der bizarren Höhlenwelt und ihrer prähistorischen Kunst. Später sind wir in Domme, einer der vielen im 13. Jahrhundert angelegten Bastiden Aquitaniens mit einem einzigartigen Panorama über die Flusslandschaft der Dordogne. Auf einem steilen Hügel liegt Schloss Castelnaud, im Hundertjährigen Krieg eine wichtige englische Festung. Nach nur wenigen Radelkilometern sehen wir das gewaltige Château Beynac und das am Flussufer halb in den Fels gebaute Dorf La Roque Gageac. Im benachbarten Schloss Les Milandes lebte Josephine Baker mit ihren elf Adoptivkindern. Am Tagesziel erwartet uns das zum Hotel umgebaute Bauerngehöft La Ferme Lamy (Schwimmbad). Der kleine Landgasthof verfügt über sehr komfortable Zimmer.
Die Patronin wird exklusiv für uns ein landestypisches Abendessen zubereiten.

3. Tag: Meyrals – Sarlat (27 km)
Nach einem kurzen Gegenanstieg führt uns eine lange Abfahrt ins Tal der Vézère. In einer weltweit einzigartigen Dichte reihen sich hier prähistorische Stätten aneinander. In Les Eyzies de Tayac besichtigen wir das französische Nationalmuseum der Prähistorie mit seinem beeindruckenden archäologischen Fundus. Ein paar beschwerliche Kilometer überwinden wir mit Hilfe eines kurzen Bustransfers nach Sarlat, einer der schönsten Kleinstädte Frankreichs. Dank behutsamer Restaurierung ist es gelungen, diesem Juwel alter Städtebaukunst neuen Glanz zu verleihen. Heute ist Sarlat ein Städtchen voller Leben mit einem reichen Angebot regionaler Köstlichkeiten aus Küche und Keller. Nach einem kleinen Rundgang bleibt Ihnen noch Zeit, um die mittelalterlichen Gassen zu erkunden. Wenig später empfängt uns auf einer kleinen Anhöhe das Hotel La Hoirie, ein modern renoviertes Bauernhaus aus dem 13. Jahrhundert mit einem Park, einem Schwimmbad und einem hervorragenden Restaurant, das uns zum Abendessen empfängt.

4. Tag: Sarlat – Rocamadour (48 km)
Auf einem ehemaligen Bahndamm radeln wir immer leicht bergab durch die typische Dordogne-Landschaft, geprägt von Nussbaumplantagen, Eichen- und Esskastanienwäldern. Die Bezeichnung Schwarzes Périgord verdankt die Region der schwarzen Erde ihrer Wälder. In Souillac stehen wir gegen Mittag in der romanischen Abteikirche vor zwei bedeutenden Kunstwerken des 12. Jahrhunderts: der Bestiensäule und dem Jesaja. Letzterer wird allgemein als Gipfel romanischer Plastik angesehen. Nach einem kurzen Transfer und einer längeren Abfahrt in den Canyon der l’Ouysse besichtigen wir die Moulin de Cougnaguet, eine romantisch gelegene Mühle aus dem 13. Jahrhundert, die der ehemalige Müller in mühevoller Kleinarbeit restauriert hat. Bald darauf sind wir in dem bedeutenden Wallfahrtsort Rocamadour mit seinen sieben Kirchen, Kapellen und Krypten. Wir wohnen im komfortablen Hotel Beau Site. Zum Dîner treffen wir uns im Hotelrestaurant, das uns mit regionalen Köstlichkeiten verwöhnt.

5. Tag: Rocamadour – Martel (28 km)
Am Morgen überbrücken wir ein anspruchsvolles Stück mit dem Bus und erreichen noch am frühen Vormittag den Gouffre de Padirac. Vom Grund dieses gewaltigen Schlundes führt ein Weg, unterbrochen durch eine längere, mit dem Boot zurückzulegende Flussstrecke, in eine der größten Tropfsteinhöhlen Europas. Am Nachmittag radeln wir entlang dem Dordogne-Hochufer durch verträumte Dörfer ganz aus Naturstein. Spätestens hier erfasst man den besonderen Reiz dieser Region. Einzigartig sind die Geschlossenheit mittelalterlicher Architektur und die Faszination der Landschaft. Das am Dordogneufer gelegene Dorf Carennac, mehrfach mit dem Titel „Schönstes Dorf Frankreichs“ ausgezeichnet, liegt auf unserem Weg nach Martel. Die Stadt der sieben Türme ist ein Juwel mittelalterlicher Baukunst. Wir wohnen im komfortablen Relais Sainte Anne (Schwimmbad), einem ehemaligen Kloster, mit viel Geschmack restauriert und erstklassig geführt (Doppelübernachtung). Zum Abendessen treffen wir uns im vorzüglichen Restaurant des Hotels, wo der Sohn des Hauses für uns ein Menü der gehobenen Küche zubereitet.

6. Tag: Martel – Valleé de la Dordogne – Martel (28 km)
Nach einer Besichtigung Martels mit seiner sehenswerten hölzernen Markthalle und seinen kleinen Gassen und Plätzen ist in einer knappen Stunde das malerisch an einer Flussschleife der Dordogne gelegene Gluges erreicht. Wenn es Witterung und Wasserstand zulassen, paddeln wir mit Kanus durch den Flusscanyon nach St. Sozy. Am Nachmittag radeln wir auf einsamen Wegen über die Causse de Martel, eine karge Kalkhochfläche mit beeindruckenden Manoirs und pittoresken Weilern, zurück zum Hotel. Zum Abendessen erwartet uns ein echter Geheimtipp. Das romantisch gelegene Restaurant überzeugt mit seiner herzhaften und regionaltypischen Küche.

7. Tag: Martel – Grèzes (48 km)
In etwa einer Stunde wandern wir zur Moulin du Saut, einer befestigten Getreidemühle aus dem 12. Jahrhundert, in einem wildromantischen Flusstal gelegen. Auf der anderen Seite des Karsttals führt nach Übernahme unserer Räder der Weg auf einsamer Route in leicht hügeliger Landschaft in das Zentrum des Parc Naturel des Causses de Quercy. Am Weg liegen verträumte Weiler und hübsche Bauern- und Landhäuser - eine südfranzösische Bilderbuchlandschaft, in die sich nur selten Touristen verirren. Am Spätnachmittag erreichen wir Assier mit einem Renaissanceschloss aus dem 16. Jahrhundert. Der Waffenmeister von Franz I, Galiot de Genouillac, ließ hier ein mächtiges Lustschloss erbauen, das auch in seinen Überresten noch beeindruckt. Am Nachmittag empfängt uns das Château Le Grezalide. Das vielleicht einfachste Hotel unserer Reise ist dennoch mit viel Geschmack eingerichtet und liegt abgeschieden im Zentrum des Regionalparks (Schwimmbad). Wir genießen dort unser Abschlussdinner.

8. Tag: Grèzes – Cabrerets – Toulouse
Nach dem Frühstück bringt uns ein Bus nach Cahors, der alten Hauptstadt des Quercy, deren Ursprünge in die keltische Zeit zurückreichen. Dort besichtigen wir das Wahrzeichen der Stadt, den Pont Valentré, eine befestigte Steinbrücke aus dem Mittelalter, über die damals Pilgerströme die Stadt auf dem Jakobsweg verließen. Am Bahnhof von Cahors endet unsere Radreise durch eine der beeindruckendsten Regionen Frankreichs.

Leistungen
Preise
Reiseinfos
Segment-ID: 126
12.05.2015