Ausgewählte Radreisen, Radtouren in Deutschland, Europa und der Welt

Veranstalter



Launer Reisen Omnibusunternehmen GmbH
Wehrlachstr. 5
73499 Wört
07964-921000

office‎@‎launer-reisen.de
www.launer-reisen.de

alle Angebote des Veranstalters
Angebot anfragen

Spanien

15 Tages-Tour

Radtour Via de la Plata "Silberstraße" in Spanien - Auf dem Jakobsweg von Sevilla bis Santiago de Compostela

In römischer Zeit handelte es sich um die Straße XXIV, die einst „Emerita Augusta“, heute Mérida, mit „Asturica Augusta“, heute Astorga verband. Es war die wichtigste Handelsverbindung, die den Norden Spaniens mit dem Süden verband. Bereits zuvor diente diese Route als großer Handels- und Viehweg. Nach den Römern benutzten auch die arabischen Eroberer der iberischen Halbinsel diese von den Römern gepflasterte Straße und nannten sie eben „gepflasterte Strasse“ oder Bal’latta, was dann „falsch“ ins spanische als „Ruta de la Plata“ übernommen wurde. Auf dieser Straße bildeten sich im Mittelalter die wichtigsten und vor allem die schönsten Städte Spaniens heraus: im Süden Sevilla, dann Mérida, Cáceres, Salamanca, Sanabria etc., einige von ihnen sind von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Auch war und ist die Ruta de la Plata der Südzugang zum Jakobsweg und damit nach Santiago de Compostela, so dass in der Neuzeit die Silberstraße auf über 1000 km von Sevilla nach Santiago. Wir werden auf dieser historischen Route von Andalusien, über die „Dehesas“ (Steineichen-Felder für die Viehzucht) der Extremadura nach Kastilien und Galizien fahren, wobei wir die landschaftlich und kulturhistorisch wichtigsten Teilstücke ausgesucht haben und besichtigen alle interessanten Städte und Monumente, die am Wege liegen. Wir werden in den traditionellen (oft einfache aber korrekte) Hotels des Weges unterkommen.

zur Reise...

Reiseverlauf

1. Tag: Anfahrt an die Costa Brava/ Llançà.
2. Tag: Llança - Nähe Albacete.
3. Tag: Ankunft in Sevilla und Stadtrundgang durch die Haupstadt Andalusiens. Wie viele andere andalusische Städte ist Sevilla durch maurische Herrschaft und die christliche „Reconquista“ (Wiedereroberung) geprägt. Das manifestiert sich besonders im Kontrast zwischen der größten Kathedrale Spaniens im spätgotischen Stil und der Giralda, dem Turm der alten Hauptmezquita. Von hier aus gehts ins „Barrio de Santa Cruz“, dem alten Judenviertel. Übernachtung und Abendessen in Sevilla.
Unsere Fluggäste reisen am Abend zu uns ins Hotel an. Ab jetzt haben die Bus- und Fluggäste den gleichen Reiseverlauf bis Santiago. Die Fluggäste erhalten ein Leihfahrrad von Launer-Reisen. Bitte Körpergröße bei Buchung angeben.
4. Tag: 1. Etappe: Sta. Olalla – Zafra (83 km). Die Glocken der famosen „Giralda“ von Sevilla sind auf dem gleichen Weg hier her gebracht worden, den wir jetzt nach Norden radeln. Die erste Etappe führt uns, zuerst mit dem Bus, aus dem fruchtbaren Guadalquivir-Becken in die „Sierra Morena“, wo wir die Provinz von Sevilla verlassen und dann kurzzeitig in Huelva sind, um kurz hinter Santa Olalla in die Extremadura überzuwechseln. Unsere Tour führt uns erst steil durch die Sierra Morena und dann relativ flach auf Landwirtschaftswegen und Pfaden durch Feldlandschaften und Olivenhaine nach Zafra. Abendessen und Übernachtung in Zafra.
5. Tag: : 2. Etappe: Almendralejo – Aldea de Cano(80 km). Die sehr abwechslungsreiche Etappe führt uns auf wenig befahrenen Landstraßen und Forstwegen durch die Dehesas, entlang weiter Weideflächen und über verschlafene Dörfer nach Aldea de Cano. Wir legen 2 Halts ein: In der Römerstadt Mérida mit seiner bekannten Brücke und dem gut erhaltenen Theater und dann in Alcuescar, wo wir die westgotische Basilika aus dem 6. Jahrhundert besichtigen. Abends machen wir einen Stadtrundgang in Cáceres, dessen von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Stadtkern, einer der schönsten ganz Spaniens ist. Hier leben arabische, mittelalterliche und Renaissance-Einflüsse zusammen. Besonders hervorzuheben ist die berühmte maurische Zisterne im Untergeschoss des Alcázars (Festung). Abendessen und Übernachtung in Cáceres.
6. Tag: Transfer zum Naturpark Monfragüe. 3.Etappe: Monfragüe – Béjar (100 km). Der in der Tajo-Schlucht liegende Monfragüe-Naturpark schützt eine Urlandschaft aus Kork- und Steineichenwäldern, die eine reiche Fauna (schwarze Störche, Mönchsgeier, Luchse usw) beheimatet. Dann Weiterfahrt durch die typischen Dehesas, an Plasencia vorbei ins Ambroz-Tal. Langsam steigen wir aus den Tiefebenen der Extremadura und einer mediterran geprägten Landschaft Richtung kastilische Hochebene. Im Osten beginnt die Sierra de Gredos, ein 2600 m erreichendes Gebirge mit Granitgipfeln und Mischwäldern. Auf dem Béjarpass sind wir in Kastilien und seiner Provinz Salamanca angelangt. Abendessen und Übernachtung in Béjar
7. Tag: 4. Etappe: Béjar – Salamanca (70 km). Aus der ehemals befestigten Stadt Béjar fahren wir zuerst durch Weidegebiete nach Valdelacasa, wo die eigentliche Hochebene beginnt. Immer auf fast 1000 m Meereshöhe geht es flach durch Reste von Dehesas und Feldlandschaften Richtung Salamanca. Im Osten sehen wir weiterhin das mächtige, noch verschneite Gredos-Gebirge vor uns. Am Nachmittag kommen wir in Salamanca an und unternehmen einen ausführlichen Stadtrundgang durch eine der monumentalsten Städte Spaniens, die zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Auch hier mischen sich wieder alle großen Kunst- und Architekturschulen, vor allem die Gotik, die Romanik und die Renaissance. Pflichtbesuche sind die historische Universität und die 2 Kathedralen. Abendessen und Übernachtung in Salamanca.
8. Tag: 5. Etappe: Salamanca – Zamora (68 km). Weiter geht es durch die Meseta bis nach Cubo del Vino, wo die Meseta langsam ins Duero-Tal mit seinen bekannten Weinanbaugebieten abfällt. Es handelt sich um eine flache und schnelle Etappe, so dass bald das ummauerte Zamora vor uns liegt. Nachmittags unternehmen wir unseren Stadtrundgang durch Zamora, das vielleicht nicht so bekannt ist wie Cáceres oder Salamanca, aber ebenso reich an historischen Bauwerken ist. Zamora gilt als das Zentrum der Romanik Zentralspaniens. Abendessen und Übernachtung in Zamora.
9. Tag: Transfer nach Tábara. 6.Etappe: Castrotorafe – Mombuey (90 km). Wir verlassen nun die klassische Route der Silberstraße, die von hier aus Richtung Norden nach Gijón zur Atlantikküste führt und fahren auf der motzarabischen Route Richtung Santiago. An Tabara mit seiner schönen Klosterkirche vorbei geht es zuerst über bewaldete kleine Bergrücken und wieder flach und leicht ansteigend durch Weideland und über kleine Dörfer nach Mombuey. Transfer nach Puebla de Sanabria mit seinem schönen auf einem Hügel gelegenen Altstadtkern mit typisch kastilischen Häusern und großer Burganlage. Abendessen und Übernachtung in Puebla de Sanabría.
10. Tag: 7.Etappe Puebla de Sanabria – A Gudiña (65 km über 1000 Hm). Meist auf kleinen Nebenstraßen überwinden wir heute 3 angenehm zu fahrende Pässe und über 1000 Höhenmeter. Wenn wir auch gestern schon die Berge von Sanabria vor uns gesehen haben, durchqueren wir heute dieses über 2000 m kleine Hochgebirge an seinem Südrand. Fahrt durch Weidelandschaften. Kurz vor Canda erreichen wir die galizische Provinz von Ourense. Abendessen und Übernachtung in A Gudiña.
11. Tag: 8.Etappe: A Gudiña – Ourense (100 km). Diese lange und natürlich abkürzbare Etappe führt uns wieder meist über wenig befahrene Nebenstraßen durch das typische grüne Hügelland von Galizien, das gegenüber der trockeneren kastilischen Hochebene von atlantischem Einfluss geprägt ist. Wir sollten die lange Abfahrt ins Miño-Tal und Ourense, das nur noch auf 100 m Meereshöhe liegt, nicht versäumen. Wenn uns Zeit bleibt machen wir einen kurzen Stadtgang durch das monumentale Ourense mit seiner römischen Brücke über den Miño. Dann geht es noch 50 km mit dem Bus nach Lalín weiter. Abendessen und Übernachtung in Lalín
12. Tag: 9. Etappe Lalín – Santiago (59 km). Die letzte Etappe zum großen Ziel führt auf Forst- und Waldwegen, asphaltierten Sträßchen, durch Kultur- und Waldlandschaften und über typische galizische Streusiedlungen mit kleinen Bauerngärten und den berühmten Hórreos (Maisspeicher). Fahrt über mehrere leichte Anstiege, an der Flanke des Pico Sacro (Heilger Berg der Galizier) vorbei Richtung Santiago (21 km). Bevor wir in die Stadt einziehen noch kurze Besichtigung der Kirche Santa Maria de Sar, ein zu entdeckendes architektonisches Wunder. Nachmittag in Santiago frei zur Verfügung. Übernachtung und Abendessen in Santiago.
13. Tag: Stadtrundgang durch Santiago. Zuerst umrunden wir die Kathedrale mit ihren 4 Plätzen, um sie aus allen Perspektiven wahrzunehmen. Vom Hauptplatz dem „Obradoira“ aus haben wir die barocke Fassade der romanischen Kathedrale, der grössten Spaniens vor uns. Wir treten durch den famosen „Pórtico de la Gloria“ ein, wo der Sündenerlass nach dem langen Pilgerweg erreicht wird. Möglichkeit, an der Pilgermesse teilzunehmen. Weiterfahrt nach Suances oder Santillana de Mar.
Unsere Fluggäste bleiben noch 1 Nacht in Santiago.
14. Tag: Zur Zwischenübernachtung über Biarritz - Bordeaux - nach Frankreich.
Unsere Fluggäste fliegen zurück an ihren jeweiligen Heimatort.
15. Tag: Heimreise vorbei an Paris - Reims - Metz zu den Ausgangsorten.
  Diese Radreise ist eine Kombinationsreise mit unserer Wanderreise Via Plata. Sie haben dadurch den enormen Vorteil auch einmal zu Wandern anstatt zu radeln um Ihre "Radlermuskeln zu entspannen".

Leistungen

  • Fahrt im Fernreisebus mit WC, Klimaanlage, Bordküche und mit Fahrradanhänger
  • 14 x (11x bei der Flugreise) Übernachtung/Halbpension in guten Mittelklassehotels in Zimmer mit Du/WC
  • Durchgehende Radreiseleitung/Betreuung
  • Stadtführung Sevilla (bei Flugreise nur bei entsprechenden Flugzeiten möglich), Salamanca und Santiago
  • Pilgerausweis
  • Fahrrad- u. Gepäcktransport während der Reise
  • Leihfahrrad (nur bei der Flugreise)

 

Eventuelle Eintrittspreise sind nicht inbegriffen.

Extras

Profil: Wir fahren auf einfachen Forstwegen und vor allem bei den langen Touren auf Nebenstraßen. (bis 1000 Hm täglich)

Mindestteilnehmerzahl: 22 Personen

*Bitte beachten Sie, dass Sie Ihre Flüge erst bei garantierter Durchführung reservieren können.

Preise

Preis p.P./Doppelzimmer 15 Tage Busreise 1.890,- €
Einzelzimmerzuschlag 395,- €
Frühbucherpreis Busreise bis 15.1.12 p.P./DZ 1.810,- €
Preis p.P./Doppelzimmer 12 Tage Flugreise (ohne Flüge* und Flughafentransfers in Sevilla/Santiago): 1.586,- €
Einzelzimmerzuschlag 299,- €
Frühbucherpreis Flugreise bis 15.1.12 p.P./DZ: 1.506,- €

Anreise

Reisedaten geführte Touren
01.04.2012 15.04.2012