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Ilmtal-Radweg

4 Tages-Tour

Ilmtal-Radweg: unter Sternen Radfahren - Genussradeln bei Goethe, Schiller und Feininger

Unter Sternen Radfahren: Der Ilmtal- Radweg www.ilmtal-radweg.de ist als erste Radroute in Thüringen vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad- Club (ADFC) als ADFC-Qualitätsradroute mit vier Sternen ausgezeichnet worden. Erfahrene Routeninspektoren des ADFC haben den Radfernweg zuvor auf ganzer Länge ab gefahren und nach strengen Kriterien bewertet. Gelobt wird vor allem die reizvolle Streckenführung. Vor dem ADFC haben das schon viele Radfahrer erkannt, die den Ilmtal-Radweg zur beliebtesten Route in Thüringen erkoren.

Berühmteste Stadt an der Strecke ist Weimar – das vor allem wegen der Dichter Goethe und  Schiller so wie als Gründungsort des Bauhauses – der bekanntesten Designschule des 20. Jahrhunderts – populär ist. Das große Erbe der kleinen Stadt zeichnete die UNESCO gleich mit zwei Einträgen in die Welterbeliste aus, die insgesamt 16 Gebäude, Ensembles und Parks umfasst. Und der Ilmtal-Radweg geht mitten hindurch.

Der Startpunkt des Ilmtal-Radweges liegt im Thüringer Wald an der Quelle der Ilm in Allzunah bei Stützerbach. Unterwegs lohnen sich Abstecher in nahezu jedem der kleinen Orte: das Goethe-Haus in Stützerbach, das neue Goethe-Museum im Amtshaus in Ilmenau, die Senfmühle in Kleinhettstedt, die Museumsbrauerei in Singen, die Zwei-Burgen-Stadt Kra nichfeld und die Kurstadt Bad Berka bieten viel Abwechslung. Der Weg führt vorbei an Dörfern mit sehenswerten Kirchen und Mühlen bis nach Weimar. Im Umland von Weimar vereinen sich Ilmtal und Feininger-Radweg, dessen Strecke auf den Rad-Spuren des amerikanischen Malers durch Dörfer führt, in denen Feininger seine Lieblingsmotive fand – die Thüringer Dorfkirchen. Informative Aufsteller zeigen jeweils auch das Gemälde, das später entstand. Richtung Mündung führt der Weg am Wielandgut in Oßmannstedt, dem schwimmenden Hüttendorf in Eberstedt und an Weinbergen in Bad Sulza vorbei. Zwischendurch empfiehlt sich ein Abstecher in die Glockenstadt Apolda, die sich einen Namen wegen ihrer hochkarätigen Ausstellungen im Kunsthaus gemacht hat.

Thüringer Gastlichkeit begleitet die Radfahrer den gesamten Weg über: Klar, die Bratwurst und die Thüringer Klöße schmecken da am besten, wo sie herkommen. Aber auch Feinschmecker kommen auf ihre Kosten: Thüringer Küche ist beileibe nicht mehr nur deftig. Neue, leichte Rezepte beherrschen zunehmend die Speisekarten. Wein und Bier aus der Gegend gibt es dazu. Auch die Übernachtungsmöglichkeiten sind vielfältig. Radfahrerfreundliche Hotels erwarten ihre Gäste, Campingplätze, Pensionen und Ferienwohnungen runden das Angebot ab.

 

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